Presseschau 25. April 2017

Peter Sloterdijk über Frankreich / Bachmann und Frisch / Sasa Stanisic / Karl Ove Knausgård / Roberto Bolaňos Gedichte / Sei Shōnagon u.v.m.

Online seit: 25.4.2017

NZZ
„Hollande ist eine halb tragische Figur, weil er den Franzosen eine Botschaft übermitteln wollte, für die sie nicht bereit sind“
Frankreich-Kenner Peter Sloterdijk sagt: Friedlich bleibt die Lage nur dann, wenn das Volk sich mit den Reichen arrangiert.

FAZ
Meine Vorortjugend war schlimmer als Krieg
Wenn Menschen in Gefahr sind, rücken sie stärker zusammen. Sebastian Junger hat ein Buch über dieses Phänomen geschrieben.

Die Welt
Eine Hofdame erklärt uns Japan ganz intim
Sei Shōnagons „Kopfkissenbuch“ entführt uns ins Japan der Heian-Epoche – und zeigt uns, wie hinter jeder Maske zeitlos Menschliches steckt.

Süddeutsche Zeitung
Gallier von Format
Mit seinen Zeichnungen verhalf Uderzo der „Asterix“-Serie genauso zum Erfolg wie Texter René Goscinny. Nun wird der Zeichner 90.

Tagesspiegel
Spiel, Satz, Kampf
Bald werden wieder unzählige Zigaretten geraucht, denn dann erscheint Knausgårds letzter Band des „Min Kamp“-Zyklus’.

Tagesanzeiger
„Herr F. hat mich ins Gefängnis gebracht“
Die neue Ingeborg-Bachmann-Ausgabe beginnt mit einer Krankengeschichte. Darin spielt Max Frisch, der Lebenspartner, der sie verliess, eine prominente und fatale Rolle.

Stuttgarter Zeitung
Jenseits der Grenzen
Der jugoslawische Bürgerkrieg hat Sasa Stanisic 1978 nach Deutschland verschlagen. Inzwischen schreibt er die lebendigste Prosa der Zeit.

Die Zeit
Wie beim Herrenfriseur
Die Helden von Doris Knecht lieben viel, aber mittelmäßig.

Der Standard
„Genugtuung in der Fremde“: Ein Abend für Kundeyt Surdum
Im Vorarlberg-Museum würdigt u. a. Michael Köhlmeier den 2016 verstorbenen Schriftsteller

Der Standard
Schriftstellerin Eva Menasse erhält Hölderlin-Preis
Er ist mit 20.000 Euro dotiert

Deutschlandradio
Phantasmagorie und Wirklichkeit
Roberto Bolaňos Gedichte

 

 

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