Ulrike Draesner erhält den Gertrud Kolmar Preis 2019

Der Preis wird für bis­lang unver­öf­fent­lich­te Gedich­te ver­lie­hen und ist mit 10.000 Euro dotiert

Ulri­ke Draes­ner wur­de für ihr Gedicht „Dog­ger­land“ mit dem ges­tern erst­mals ver­lie­he­nen, mit 10.000 Euro dotier­ten Ger­trud Kol­mar Preis aus­ge­zeich­net. Pega Mund erhielt für ihre Ein­rei­chung „Fünf Pig­men­te“ den mit 4.000 Euro dotier­ten zwei­ten Preis, Ronya Oth­mann wur­de für ihr Gedicht „Ich habe gese­hen“ mit dem mit 2.500 Euro dotier­ten För­der­preis prä­miert.

Die Jury (Esther Dische­reit, Nefe­li Kavou­ras, Olga Mar­ty­n­o­va, Bea­te Trö­ger, Insa Wil­ke) wähl­te die drei Preis­trä­ge­rin­nen in einem anony­mi­sier­ten Aus­wahl­ver­fah­ren aus über 1.000 Ein­sen­dun­gen aus. Die ein­ge­reich­ten Gedich­te durf­ten bis zum Tag der Preis­ver­lei­hung weder in Buch­form noch in ande­ren Medi­en erschie­nen sein.

In der Jury-Begrün­dung heißt es: „Dog­ger­land“ ver­äu­ßer­licht inni­ge Selbst­ge­wiss­heit, gelas­se­ne Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit und eine sprach­li­che Radi­ka­li­tät, die nicht aus grund­le­gen­der Skep­sis, son­dern aus erwor­be­nem Ver­trau­en und eigen­sin­ni­ger Zuver­sicht her­vor­zu­ge­hen scheint. Die Begeg­nung mit dem Gedicht-Del­ta Dog­ger­land war eine beglü­cken­de. Ein unver­hoff­tes Geschenk …“

Die prä­mier­ten Gedich­te und Lau­da­tio­nes wer­den in den kom­men­den Tagen auf der Web­site Fix­poet­ry ver­öf­fent­licht.

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Online seit: 27. Sep­tem­ber 2019

Zuletzt geän­dert: 27. Sep. 2019