Präauer streamt: „Don’t Give Up“ von Peter Gabriel (ft. Kate Bush)

„It is so stran­ge the way things turn“.

Da ist die­ser rosa­far­be­ne Him­mel, der nach oben hin screen­blau wird. Dun­kel zeich­net sich davor die Sil­hou­et­te eines sich umar­men­den Paa­res ab, ein Mann und eine Frau. Sie hal­ten ein­an­der fest umschlun­gen. Ihr Kopf liegt auf sei­ner Schul­ter. Er hat die Augen geschlos­sen. Sei­ne Lip­pen bewe­gen sich kurz, schon zu einem Satz anset­zend, aber noch war­tet er ab, ein paar Tak­te lang. Der Wind weht aus der Wind­ma­schi­ne. Die Haa­re der bei­den ste­hen und wehen im Gegen­licht der Son­ne. Er öff­net halb die Augen, sieht in die Fer­ne, beginnt nun zu sin­gen. Wir sehen nur ihren Rücken und sei­ne Hand, die dar­über­streicht.

Peter Gabriel, Kate Bush

… und wir sind zurück in den Acht­zi­ger­jah­ren.

Die Son­ne ver­fins­tert sich, als wür­de der Mond­schat­ten sich, von rechts ins Bild kom­mend, dar­über­le­gen. Das Paar bleibt eng bei­sam­men, als wären die zwei, der Mann und die Frau, um die Mit­te mit Gaf­fer­band zusam­men­ge­ta­pet, und sie begin­nen sich lang­sam in der Umar­mung gegen den Uhr­zei­ger­sinn zu dre­hen. Der Rücken des Man­nes ist zu sehen, sein schwar­zer Man­tel, die hel­len Arme und Hän­de der Frau, die dar­über­strei­chen, ihre Ärmel bis knapp über die Ell­bo­gen hoch­ge­krem­pelt.

Sie dre­hen sich wei­ter, das Gesicht der Frau ist dann zu sehen, ihre Augen sind wei­ter­hin geschlos­sen, sie öff­net ihre Lip­pen und beginnt zu sin­gen. Sei­ne rech­te Hand berührt ihre rech­te Schul­ter und streicht bis fast zu ihrem Hals hin­auf, ein fes­ter Griff, sowohl sei­ner als auch ihrer. Sie trägt einen sand­brau­nen oder stein­grau­en Man­tel aus Blou­son­stoff mit dicken Schul­ter­pols­tern, es ist der Look einer Agen­tin mit taft­ge­stärk­ter Vokuh­i­la-Mat­te, und wir sind zurück in den Acht­zi­ger­jah­ren, wo der Him­mel screen­blau ist und die Son­ne glüh­bir­nen­gelb. Das Paar dreht sich, die Son­ne ver­fins­tert