Begegnungen in der Autofiktion VII

Für Wer­ner Her­zog – lon­ging for a fro­zen sky. Von Jan Wilm
Werner Herzog © Raffi Asdourian

„Der Ham­mer muss immer voll nie­der­ge­hen“: Wer­ner Her­zog
Foto: Raf­fi Asdou­ri­an

Als ich Wer­ner Her­zog traf, muss­te ich ihm unbe­dingt einen ein­zi­gen Satz sagen, die­sen einen Satz in mei­nem Kopf, der mir mein Leben bedeu­te­te, da ich wuss­te, dass mir die Fil­me und Bücher Her­zogs einst das Leben geret­tet hat­ten. Der Satz lau­te­te: „Sie zu tref­fen, ist für mich, als wür­de ich Dan­te begeg­nen.“

Ich war­te­te auf einem mar­zi­pan­far­be­nen Plas­tik­stuhl in der hef­ti­gen Son­ne vor einem Café in Yaiza auf Lan­za­ro­te, wo Her­zog bereit war, mich zu tref­fen, eben an jenem Ort, an den er