Sara Klatt erhält den Lange-Rode-Debütpreis

Der die­ses Jahr zum ers­ten Mal ver­ge­be­ne Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Am ver­gan­ge­nen Sams­tag wur­de Sara Klatt für ihren bei Pen­gu­in erschie­ne­nen Debüt­ro­man Das Land, das ich dir zei­gen will mit dem neu­en Lan­ge-Rode-Debüt­preis aus­ge­zeich­net. Die in Ham­burg gebo­re­ne Autorin begibt sich in ihrem Buch auf den Spu­ren ihrer Fami­lie nach Isra­el und ent­deckt ein Land, über das sie weni­ger wuss­te, als sie gedacht hat­te. Klatt las im Rah­men des von der Buch­hand­lung Was­ser­mann und dem För­der­kreis his­to­ri­sches Blan­ke­ne­se ins Leben geru­fe­nen Lite­ra­tur­fes­ti­vals „Herbst­le­se Blan­ke­ne­se“ gemein­sam mit den bei­den neben ihr für den Preis nomi­nier­ten Autorin­nen Julia Jost und Mia Raben.

In der Begrün­dung der Jury hieß es: “Mit star­ken Bil­der beschreibt die Autorin ein Land vol­ler Wider­sprü­che. Sara Klatt bekommt den Preis nicht, weil Das Land, das ich dir zei­gen will durch den Über­fall der Hamas auf Isra­el am 7. Okto­ber eine beson­de­re Aktua­li­tät gewon­nen hät­te, son­dern weil das Buch eine genu­in lite­ra­ri­sche Leis­tung dar­stellt.”

Der Jury gehör­ten an: Ursel Allen­stein (Über­set­ze­rin), Tho­mas And­re (Ham­bur­ger Abend­blatt), Sebas­ti­an Ham­me­leh­le (Der Spie­gel) und Doro Kal­ten­ba­cher (Buch­händ­le­rin).

Julia Jost und Mia Raben erhal­ten für ihre Nomi­nie­rung je 1.000 Euro. Das Preis­geld wird von der Blan­ke­ne­ser Lan­ge-Rode-Stif­tung zur Ver­fü­gung gestellt.

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Online seit: 16. Sep­tem­ber 2024

Zuletzt geän­dert: 16. Sep. 2024