Presseschau – 9. Mai 2025

Annie Ernaux / Shmer­ke Kac­zer­gin­ski / War­lam Scha­la­mow / Wolf­gang Her­mann / Kevin Chen / Rin Usa­mi / Simon Ammer ali­as Dani­el Wis­ser / Nico­lai Ver­lag / Stutt­gar­ter Lite­ra­tur­fes­ti­val …

NZZ
„Unge­heu­rer Schmerz, dass ihr Leben so zu Ende geht“: Annie Ernaux über den Abschied von ihrer Mut­ter
Die Mut­ter der fran­zö­si­schen Schrift­stel­le­rin litt an Alz­hei­mer. Nun ist Ernaux’ Tage­buch über die letz­te gemein­sa­me Zeit mit ihr auf Deutsch erschie­nen.

Die Welt
Jid­di­sche Lie­der auf Deutsch: So tief ver­an­kert wie das bibli­sche Per­so­nal
„Schreib sie auf, aber mach sie nicht schö­ner“: 1946 sam­mel­te Shmer­ke Kac­zer­gin­ski die jid­di­schen Lie­der Über­le­ben­der aus dem Wil­naer Ghet­to. Ihre Über­set­zung sichert Erin­ne­rung und Zukunft gemein­sam.

Frank­fur­ter Rund­schau
An der Koly­ma sin­gen die Vögel nicht
War­lam Scha­la­mows Pro­sa aus Sta­lins Todes­zo­ne in einer Aus­wahl.

Die Pres­se
Mit Eich­kätz­chen Luther im Bahn­hofs­ca­fé
Dies­mal fährt Wolf­gang Her­manns Herr Faus­ti­ni im Zug nach Wien. Eine fan­tas­ti­sche Rei­se auf der Suche nach der geleb­ten Zeit.

Die Pres­se
Die­ser Ort wirkt wie ein Fried­hof
Kevin Chen schreibt über die Bewoh­ner eines gespens­ti­schen Ortes: Einer ist viel­leicht ein Mör­der, die ande­re sitzt wahn­sin­nig gewor­den im dunk­len Zim­mer, die Drit­te ver­zehrt rohe Melan­za­ni.

Die Pres­se
Brav ler­nen, dann gibt es Chips
Rin Usa­mi begibt sich mit ihrem Roman „Kan­kos Rei­se“ in die ­Abgrün­de einer Fami­lie, die exzes­si­ve Ver­hal­tens­wei­sen pflegt. Die Krän­kun­gen schla­gen schlim­me Wun­den.

Die Pres­se
Blau, blau, blau blüht der Eisen­hut
Simon Ammer ali­as Dani­el Wis­ser lässt sei­nen ver­schro­be­nen Oberst Kor­desch zum zwei­ten Mal ermit­teln, dies­mal in der Fami­lie berühm­ter öster­rei­chi­scher Medi­en­ma­cher.

Tages­spie­gel
Nach mehr­fa­chen Besit­zer­wech­sel: Der Nico­lai Ver­lag kehrt nach Mit­te zurück
Erst kauf­te Mar­ti­na Tit­tel die Nico­lai­sche Buch­hand­lung, dann den eben­falls 1713 gegrün­de­ten Ver­lag. Der Ein­zug ins alte Stamm­haus, einst ein Hort der Ber­li­ner Auf­klä­rung, lag nahe.

Stutt­gar­ter Zei­tung
2. Stutt­gar­ter Lite­ra­tur­fes­ti­val: Ein Roman aus dem Krieg
Am Mitt­woch, 14. Mai, eröff­net der pol­ni­sche Autor Szc­ze­pan Twar­doch das Stutt­gar­ter Lite­ra­tur­fes­ti­val. Sein Roman „Die Null­li­nie“ zeigt die unge­schütz­te Wirk­lich­keit hin­ter den Nach­rich­ten aus der Ukrai­ne.

 

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Online seit: 9. Mai 2025

Zuletzt geän­dert: 9. Mai 2025