Presseschau – 9. Juli 2026
NZZ
Eine Art Fabelwesen der deutschen Literatur: Christine Wunnicke gewinnt den Georg-Büchner-Preis
Ihre Figuren sind Forscher und Entdecker, mit denen man in die Vergangenheit schreitet und schliesslich in der heutigen Welt ankommt. Nun erhält Christine Wunnicke die höchste Auszeichnung des deutschsprachigen Literaturbetriebs – ziemlich überraschend, aber zu Recht.
NZZ
Hermann Burger gönnte dem Tod die Pointe nicht
Der Schweizer Schriftsteller machte aus Todesangst grosse Komik – nun erscheint sein wildes und bislang unaufgeführtes Theaterstück als Buch.
NZZ
Vom Schreiben der Wahrheit in Island – Jón Kalman Stefánsson ist mit seinem neuen Roman ein irrwitziges Kunststück gelungen
Mit «Himmelskörper am Rande der Welt» beweist der isländische Schriftsteller Jón Kalman Stefánsson seine überragenden Qualitäten. Es geht um ein Massaker an spanischen Walfängern, aber noch stärker um haarsträubende intime Verwicklungen und erotische Verfehlungen.
Die Welt
Christine Wunnicke taucht Hals über Kopf in Welten voller Spuk und Wissenschaft
Die Schriftstellerin Christine Wunnicke hat den historischen Roman deutscher Sprache auf ein neues Level gehoben. Dass sie dafür nun den Büchner-Preis erhält, ist hochverdient. Rarmachen wird sich die Autorin wohl weiterhin.
Die Welt
Wer dieses Buch gelesen hat, geht anders durch die Stadt
Der Schriftsteller Robert Seethaler ist der literarische Gott der kleinen Leute. Jetzt hat er den Roman eines unscheinbaren Kiezes geschrieben. „Die Straße“ schoss sofort an die Spitze der Bestsellerlisten. Das hat seine Berechtigung.
FAZ
Über Helden schreibt sie nicht
Wo findet sie immer diese Figuren? Wie kommt es, dass ihre Entdeckungen eine ganze Welt spiegeln können? Christine Wunnicke ist eine der stilbewusstesten Autorinnen unserer Zeit. Nun erhält sie den Büchner-Preis.
FAZ
Klassenkampf im Schlachthof
Der erste literarische Welterfolg der amerikanischen Literatur im zwanzigsten Jahrhundert war Upton Sinclairs „The Jungle“. Doch dieser Schlachthofroman hatte andere Folgen, als sein Autor gehofft hatte – Folge 26 der F.A.Z.-Serie „Amerika, wie es im Buche steht“.
FAZ
Die diskrete Macht der Mittler
Debüts braucht es, um die spekulative Phantasie auf Touren zu bringen: Laura B. McGrath beschreibt, wie Agenturen den amerikanischen Literaturbetrieb prägen.
Die Presse
Georg-Büchner-Preis geht an deutsche Autorin Christine Wunnicke
Die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung wird im Oktober im Staatstheater Darmstadt verliehen.
Die Zeit
Georg-Büchner-Preis 2026 geht an Christine Wunnicke
Die Schriftstellerin Christine Wunnicke bekommt den diesjährigen Georg-Büchner-Preis. Die Jury lobte ihr „stets überraschendes und souverän konzipiertes Erzählwerk“.
Die Zeit
Abweisend, angeekelt und oft sehr allein
Seit einiger Zeit bevölkern die sogenannten Weird Girls die Literatur und werden in sozialen Medien zum Trend ausgerufen. Ist das ein neues Genre?
Der Standard
Mit Wunderkammern um die Welt: Christine Wunnicke erhält Büchner-Preis
Die 59-jährige Deutsche macht sich in der Öffentlichkeit rar, begeistert mit ihren schmalen Büchern aber ein ums andere Mal. Nun erhält sie die wichtige Auszeichnung
Süddeutsche Zeitung
Die Schatzgräberin der deutschen Literatur
Ihre schmalen, komischen historischen Romane galten die längste Zeit als Geheimtipp: Jetzt bekommt Christine Wunnicke den Georg-Büchner-Preis. Eine Entscheidung für ein wundersam unegomanisches Erzählen.
Süddeutsche Zeitung
Ein Jahr, minus 30 Prozent
Der Börsenverein meldet, dass die Zahl der jungen Buchkäufer im vergangenen Jahr dramatisch eingebrochen ist. Dieser Geschäftsbericht ist ein Warnzeichen für die ganze Gesellschaft.
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Online seit: 9. Juli 2026
Zuletzt geändert: 9. Juli 2026
