Presseschau – 9. Juli 2024

Franz Kaf­ka / James Bald­win / Theo­dor W. Ador­no / Guil­laume Apol­lin­aire / Ali­ce Mun­ro / Zora del Buo­no / Yev­ge­nia Bel­o­ru­sets …

FAZ
Sinn­lo­se Fahrt zu den Büchern
Man soll­te mei­nen, sie hät­ten blen­dend zusam­men­ge­passt: die Buch­me­tro­po­le Leip­zig und Franz Kaf­ka. Doch des­sen Besu­che in der Stadt hiel­ten nur Ent­täu­schun­gen parat.

FAZ
Ver­söh­nung ist mit ihm nicht zu haben
Der ame­ri­ka­ni­sche Autor James Bald­win ist mit sei­nen Roma­nen und Essays zur Über­fi­gur heu­ti­ger Debat­ten um Kunst, Iden­ti­tät und Poli­tik gewor­den. Der Kul­tur­jour­na­list René Agu­i­gah hat jetzt ein Buch über ihn geschrie­ben. Ein Gespräch.

Die Welt
Wie der Ador­no-Sound gesell­schafts­fä­hig wur­de
Die Pro­fes­sur, die der Phi­lo­soph Ador­no im Nach­kriegs­deutsch­land bekam, zähl­te zur „Wie­der­gut­ma­chung“. Spä­ter muss­te er sich gegen die dog­ma­ti­sche Lin­ke behaup­ten. War­um man die intel­lek­tu­el­le Geschich­te der Bon­ner Repu­blik ken­nen soll­te.

Die Pres­se
Wie man im 19. Jahr­hun­dert Emo­jis mach­te
Guil­laume Apol­lin­aires „Brie­fe an Lou“, erst­mals in deut­scher Spra­che erschie­nen, sind eine ver­spä­te­te Trou­vail­le.

Frank­fur­ter Rund­schau
Toch­ter von Ali­ce Mun­ro schreibt über Miss­brauch durch ihren Stief­va­ter – Das gro­ße Abwie­geln
Die Toch­ter von Lite­ra­tur­no­bel­preis­trä­ge­rin Ali­ce Mun­ro wirft ihrer Mut­ter vor, sie mit den sexu­el­len Über­grif­fen des Stief­va­ters allei­ne gelas­sen zu haben.

Die Zeit
„Die Far­be des Feu­ers“ von Jakob Aug­stein: Mit Pri­vi­le­gi­en ins Ver­der­ben
War­um es ein Ver­gnü­gen ist, sich von Jakob Aug­stein nach Süd­frank­reich ent­füh­ren zu las­sen.

Süd­deut­sche Zei­tung
Einer war nie da
Ihr Vater starb, als sie acht Mona­te alt war, und ihr Leben blieb von sei­nem Unfall gezeich­net. Zora del Buo­no ver­sucht in dem Tat­sa­chen­ro­man „Sei­net­we­gen“, den Ver­ur­sa­cher zu fin­den.

Süd­deut­sche Zei­tung
Rachel Cusk: Die Rui­nen ihrer Kunst
Ihre Leser bewun­dern Rachel Cusk für ihre auto­fik­tio­na­le Scho­nungs­lo­sig­keit. In ihrem neu­en Buch „Para­de“ zer­stört sie mut­wil­lig alles, was die Bezeich­nung „Roman“ ver­spricht. Eine har­te Prü­fung für ihre Fans.

Süd­deut­sche Zei­tung
Ein Herz und zwei See­len
Wenn der Krieg dem Men­schen alle Sicher­heit nimmt, braucht er eine Lite­ra­tur, die ihn dar­über nicht hin­weg­täuscht und doch frei­er atmen lässt. Wie die der ukrai­ni­schen Autorin Yev­ge­nia Bel­o­ru­sets.

Süd­deut­sche Zei­tung
Ita­li­en auf der Frank­fur­ter Buch­mes­se: „Savia­no wird von der Regie­rung als Feind betrach­tet“
Der Schrift­stel­ler Nico­la Lagioia ist in der offi­zi­el­len Dele­ga­ti­on Ita­li­ens für die Frank­fur­ter Buch­mes­se. Ob er hin­fährt, weiß er noch nicht. Ein Gespräch über Poli­tik und Lite­ra­tur.

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Online seit: 9. Juli 2024

Zuletzt geän­dert: 10. Juli 2024