Presseschau – 6. Oktober 2025

Zum Tod von Ivan Klí­ma / Peter Hand­ke / Arund­ha­ti Roy / Tho­mas Mel­le / Vere­na Keß­ler / Mie­ko Kawa­ka­mi …

NZZ
Leben im Wahn­sinn – mit Ivan Klí­ma ver­liert Tsche­chi­en einen emi­nen­ten Zeit­ge­nos­sen und begna­de­ten Erzäh­ler
Auch wenn es am Ende still um den tsche­chi­schen Schrift­stel­ler Ivan Klí­ma gewor­den war, sein Roman „Lie­be und Müll“ mach­te ihn unver­gess­lich. Klí­ma blieb stets im Schat­ten von Milan Kun­de­ra, mit dem er sein Gene­ra­tio­nen­schick­sal teilt. Jetzt ist er gestor­ben.

NZZ
In die­sem Hotel wird jeder Wunsch wahr – sofern man bereit ist, dafür zu ster­ben
Der Schrift­stel­ler Tho­mas Mel­le hat mit „Haus zur Son­ne“ einen eben­so dys­to­pi­schen, wie auto­bio­gra­fi­schen Roman über ein Well­ness­ho­tel geschrie­ben, in dem sich Lebens­mü­de ihre letz­ten Träu­me ver­wirk­li­chen kön­nen. Damit steht er auf der Short­list für den Deut­schen Buch­preis.

Die Welt
„Eine Ret­tung von die­ser scheiß­durch­kal­ku­lier­ten tech­ni­schen Welt“
Er sei als „Pilz­trot­tel“ bekannt, sagt Peter Hand­ke von sich selbst. Grund genug dafür, jetzt im Herbst, wo die Schät­ze des Wal­des beson­ders locken, an eine War­nung des Lite­ra­tur­no­bel­preis­trä­gers zu erin­nern. Aber nicht, was Sie jetzt den­ken.

FAZ
Die Stun­de der Dich­ter
Als Kind über­leb­te er das Lager The­re­si­en­stadt. Als Autor schrieb er in der kom­mu­nis­ti­schen Tsche­cho­slo­wa­kei – nach dem Pra­ger Früh­ling ohne Hoff­nung, hier ver­legt zu wer­den. Trotz­dem fand sein Werk ein gro­ßes Publi­kum. Nun ist Schrift­stel­ler Ivan Klí­ma gestor­ben.

FAZ
„Licht und Wor­te, das ist ganz meins“
Seit ihrem Roman „Brüs­te und Eier“ ist sie auch im deut­schen Sprach­raum ein Star. Auf ihrer Lese­rei­se gibt Mie­ko Kawa­ka­mi Aukunft über ihre japa­ni­sche Hei­mat und die Zukunft der Lite­ra­tur.

FAZ
„Männ­li­che Autoren der Boo­mer-Gene­ra­ti­on sind schwer zu ver­mit­teln“
Kein Buch­erfolg ohne Lese­rei­se. In Lite­ra­tur­ver­la­gen arbei­ten unbe­ach­tet von Bran­che und Publi­kum zumeist Frau­en, die dafür sor­gen, dass Bücher zu Men­schen in alle Win­kel fin­den, dass Autoren statt­fin­den und Kar­rie­ren gelin­gen. Ein Gespräch mit fünf von ihnen.

FAZ
Was Schul­ro­ma­ne heu­te leh­ren
Von „Han­ni und Nan­ni“ bis zu „Miss Brait­whist­le, von „Schre­cken­stein“ bis Har­ry Pot­ter“: Was erzäh­len Kin­der- und Jugend­bü­cher vom Unter­richt in Schu­len? Und was kön­nen ech­te Päd­ago­gen dar­aus ler­nen?

Die Zeit
Die Göt­tin des Guten
Lie­be, Bewun­de­rung, Gewalt und Hass: Die gro­ße Arund­ha­ti Roy schreibt ein Buch über ihre Mut­ter, die außer­ge­wöhn­li­che Mary Roy.

Die Zeit
Kei­ne Pony­hof-Lek­tü­re
Bir­die kommt aus dem Wai­sen­haus zu ihrer neu­en Fami­lie. Doch wegen ihrer dunk­len Haut wird sie aus­ge­grenzt. Ein Kin­der­buch erzählt von Freund­schaft in der Nach­kriegs­zeit.

Die Pres­se
Tsche­chi­scher Schrift­stel­ler Ivan Kli­ma gestor­ben
Ivan Kli­ma starb am Sams­tag­mor­gen im Alter von 94 Jah­ren. Der Autor galt wegen sei­nes Stücks „Ein Schloss“ als „Erneue­rer des tsche­chi­schen Dra­mas“.

Die Pres­se
Peter May: Die Saat des Bösen gedeiht auf der „Vogel­in­sel“
Die Heim­kehr auf sei­ne schot­ti­sche Hei­mat­in­sel kon­fron­tiert Detec­ti­ve Inspec­tor Macleod nicht nur mit einem Mord­fall, son­dern auch mit sei­ner Ver­gan­gen­heit

Die Pres­se
Eine Frau muss ein­fach alles kön­nen
In ihrem Roman „Gym“ zeigt Vere­na Keß­ler, was pas­sie­ren kann, wenn zu vie­le gesell­schaft­li­che Anfor­de­run­gen erfüllt wer­den sol­len.

Frank­fur­ter Rund­schau
Nach­ruf auf Ivan Klí­ma – Nur eines wol­len
Zum Tod des tsche­chi­schen Schrift­stel­lers Ivan Klí­ma, der 94 Jah­re alt wur­de.

Süd­deut­sche Zei­tung
Nur nicht zu gut arran­gie­ren
Er schrieb mit iro­ni­schem Blick über den ver­flix­ten All­tag im Kom­mu­nis­mus und wur­de spät im Leben noch ein­mal poli­tisch: Jetzt ist Ivan Klí­ma, einer der mei­st­über­setz­ten tsche­chi­schen Autoren, im Alter von 94 Jah­ren gestor­ben.

Der Stan­dard
Tsche­chi­scher Schrift­stel­ler Ivan Klí­ma 94-jäh­rig gestor­ben
Er hat das Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger und spä­ter die kom­mu­nis­ti­sche Ver­fol­gung in Tsche­chi­en über­lebt – und wur­de zum Erneue­rer des tsche­chi­schen Thea­ters

Der Stan­dard
Kin­der und Bücher? „Lesen muss so selbst­ver­ständ­lich sein wie das Smart­phone“
Stimmt es, dass Kin­der immer weni­ger lesen? Wie kann man sie zum Lesen brin­gen? Fes­ti­val­ma­cher Chris­toph Mauz und Autorin Vere­na Hoch­leit­ner zum Lese­ver­hal­ten der Jüngs­ten

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Online seit: 6. Okto­ber 2025

Zuletzt geän­dert: 6. Okt. 2025