Presseschau – 6. November 2026

Emma­nu­el Car­rè­re / Rech­te Buch­mes­se „Sei­ten­wech­sel“ / Dani­el Kehl­mann / Alex­an­der Estis …

Die Welt
Kolo­nia­lis­mus als Kunst­stück – Dani­el Kehl­manns gewag­ter Roman „Afri­ka“
Dani­el Kehl­mann ist zurück – mit einer Ber­li­ner Pos­se über ein Mensch­heits­ver­bre­chen. Darf ein brül­lend komi­scher Schel­men­ro­man am Rand einer „bösen“ Kolo­ni­al­ta­gung spie­len?

Die Welt
War­um die rech­te Buch­mes­se so erfolg­reich ist
Ein Drit­tel mehr Aus­stel­ler: Bei der „Bücher­mes­se Sei­ten­wech­sel“ in Hal­le ste­hen am Wochen­en­de die Zei­chen auf Wachs­tum. Wie die Mes­se einen Nerv beim Publi­kum getrof­fen hat – und wo sie ver­sagt.

Tages­spie­gel
Dani­el Kehl­mann über sei­nen neu­en Roman „Afri­ka“: „Marx hat fast alles Wesent­li­che zum Kolo­nia­lis­mus gesagt“
Die euro­päi­schen Groß­mäch­te teil­ten 1884/85 wäh­rend einer Ber­li­ner Kon­fe­renz den afri­ka­ni­schen Kon­ti­nent unter­ein­an­der auf. Dani­el Kehl­mann erzählt davon in „Afri­ka“ als Far­ce. Aber wie komisch darf so ein Roman sein?

Süd­deut­sche Zei­tung
Ein ent­täu­schen­des Buch
Gepfleg­ter Witz, ver­trau­ter Sound: Dani­el Kehl­mann erzählt in „Afri­ka“ vom Kolo­nia­lis­mus. Aber es bleibt lei­der bei der Wie­der­ho­lung der Geschich­te als Ope­ret­te. Sehr fes­selnd ist das nicht.

Süd­deut­sche Zei­tung
Bei aller Lie­be zum Herbst
Die Blät­ter wer­den bunt, der Him­mel grau – und vie­le Wohn­zim­mer zu Trutz­bur­gen der Gemüt­lich­keit auf­ge­rüs­tet. Doch wie schnell wird man ange­sichts die­ses Kür­bis­ter­rors zur Gei­sel der Cozy­ness? Von Alex­an­der Estis

Süd­deut­sche Zei­tung
Wie trau­ert man um einen Bach?
Bis zum Som­mer war da ein idyl­li­scher Was­ser­gra­ben hin­term Haus, jetzt ist er aus­ge­trock­net, viel­leicht für immer. Wie geht man mit sol­chen Ver­lus­ten um? Lite­ra­tur und Phi­lo­so­phie haben Ideen – und zwar ziem­lich radi­ka­le.

Die Zeit
Kuscheln heißt Kol­cho­se machen
Der fran­zö­si­sche Schrift­stel­ler Emma­nu­el Car­rè­re hat ein Buch über sei­ne Mut­ter, die gro­ße His­to­ri­ke­rin Hélè­ne Car­rè­re d’Encausse, geschrie­ben. Zugleich ist „Kol­cho­se“ ein fran­zö­sisch-rus­si­sches Fami­li­en­epos über vier Gene­ra­tio­nen hin­weg.

Stutt­gar­ter Zei­tung
Dani­el Kehl­manns neu­er Roman „Afri­ka“ erzählt von selbst­ge­fäl­li­gen Euro­pä­ern
Auf dem Weg in den Ers­ten Welt­krieg: In sei­nem neu­en Buch schreibt Dani­el Kehl­mann über die Afri­ka­kon­fe­renz von 1884/85 und den Impe­ria­lis­mus. Ein gran­dio­ser His­to­ri­en­ro­man.

 

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Online seit: 6. Novem­ber 2026

Zuletzt geän­dert: 6. Nov. 2026