Presseschau – 6. November 2020

Monika Maron und die Aufrüstung des Islams / Ottessa Moshfegh über die USA / Don DeLillo / Ralf Rothmann / Brit Bennett / Sigrid Nunez / Richard Ford / Antonio Skármeta …

Online seit: 6. November 2020

FAZ
Geht das Abendland schon wieder unter?
Monika Maron erzählt, warum sie die Aufrüstung des Islams fürchtet und das Heldentum vermisst.

Die Welt
Vielleicht ist Amerika einfach unregierbar geworden (Paywall)
Während nun alles so aussieht, als würde Joe Biden der 46. Präsident der USA werden, schreibt uns Richard Ford aus Montana.

Tagesanzeiger
„Ich hoffe einfach, dass es friedlich bleibt“ (Paywall)
Die gefeierte Schriftstellerin Ottessa Moshfegh erklärt, warum ihre Nation so entzweit ist.

Der Standard
Israelischer Lyriker Natan Zach 89-jährig gestorben
Der in Berlin geborene Dichter galt als einer der bedeutendsten Lyriker des Landes.

Die Zeit
Die Mauer, die Schreie (Paywall)
Wie entsteht die „innere Bibliothek“ eines Menschen? Eine Rede von Iris Radisch

Tagesspiegel
Die Welt nach dem digitalen Totalabsturz
Schwarzes Rauschen, Wissenschaftsvokabular und Alltagsblabla: Don DeLillos Weltuntergangsroman „Die Stille“.

Tagesspiegel
Im Abgrund der Lebenslügen
Auf der Suche nach einem Leben ohne Rassendiskriminierung und gesellschaftlicher Ausgrenzung: Brit Bennetts Roman „Die verschwindende Hälfte“.

Tagesspiegel
Nehmt den Deutschen das Deutsche!
Das Wiener „Wespennest“ widmet sich den hybriden Möglichkeiten von Literatur in einer globalisierten Welt.

Tagesspiegel
Ralf Rothmann erzählt von den Schatten der Gewalt
Der Berliner Schriftsteller versammelt in „Hotel der Schlaflosen“ fesselnde Geschichten des Unglücks.

Wiener Zeitung
Sigrid Nunez‘ Erinnerungen an Susan Sontag
Mit „Sempre Susan“ nähert sich die US-Autorin den privaten Seiten der New Yorker Star-Intellektuellen, die beinahe ihre Schwiegermutter geworden wäre.

Süddeutsche Zeitung
Solange wir leben, bleibt das Beste immer möglich
Ein Gastbeitrag von Eva Menasse.

Süddeutsche Zeitung
Warum ist dieser Roman kein Skandal? (Paywall)
Ayad Akhtar verweigert in „Homeland Elegien“ die Entschuldigungen und Bescheidenheitsgesten, die Muslimen in der westlichen Welt üblicherweise abverlangt werden.

Frankfurter Rundschau
Die Macht der Blicke
Elif Shafak wendet sich in ihrem Roman „Schau mich an“ Menschen zu, die der kalten Neugier der Welt ausgesetzt sind.

Frankfurter Rundschau
„Rechtsnationalistischen Kräfte haben gewonnen“
Bestsellerautor Robert Harris über Lehren aus der Geschichte und Großbritannien als geteiltes Land.

Frankfurter Rundschau
Wir schaffen das
Zum 80. Geburtstag des chilenischen Schriftstellers Antonio Skármeta, der in den 1970er Jahren nach Deutschland zunächst ins Exil ging, um sein Land später auch als Botschafter zu vertreten.

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