Presseschau – 6. Mai 2021

Zum 100. Geburts­tag von Erich Fried / Debat­te um Lite­ra­tur und Can­cel Cul­tu­re / Gai­to Gasd­anow / Judith Her­mann / Mar­ba­cher Schil­ler­preis geht an Saša Sta­nišić / Shi­da Bazyar / Con­stan­tin Schrei­ber …

FAZ
Der Über­le­bens­hil­fe­künst­ler
Heu­te vor hun­dert Jah­ren wur­de Erich Fried gebo­ren. Eine gan­ze Gene­ra­ti­on zitier­te sei­ne Lie­bes­ge­dich­te.

FAZ
Jedes Gedicht kann poli­tisch wirk­sam sein
In die­sem bis­lang unver­öf­fent­lich­ten Text von 1983 beschreibt Erich Fried aus eige­ner Kata­stro­phen­er­fah­rung, wie man­che gar nicht anders kön­nen, als poli­tisch zu dich­ten.

FAZ
Müs­sen wir uns von Lieb­lings­bü­chern tren­nen? (Pay­wall)
Kein Kon­sens in Sicht: Die Deut­sche Aka­de­mie dis­ku­tiert, ob man Lite­ra­tur den Erwar­tun­gen heu­ti­ger Leser anpas­sen muss. Ertra­gen wir Fremd­heit nicht mehr?

FAZ
Bea­tri­ces Schlei­er
Im Erschei­nungs­bild der von ihm ver­göt­ter­ten Bea­tri­ce hat Dan­te in der „Com­me­dia“ eine Pro­jek­ti­ons­flä­che für die eige­ne Ima­gi­na­ti­on geschaf­fen.

NZZ
Der lin­ke Dich­ter Erich Fried war sich nicht zu gut, mit einem Neo­na­zi zu reden (Pay­wall)
Vor hun­dert Jah­ren wur­de der öster­rei­chi­sche Lyri­ker gebo­ren, der mit sei­nen Gedich­ten die Welt zu ver­bes­sern hoff­te.

Frank­fur­ter Rund­schau
Im Heer der schlaf­lo­sen Emi­gran­ten
„Schwar­ze Schwä­ne“: Aus­ge­wähl­te Erzäh­lun­gen von Gai­to Gasd­anow.

Die Pres­se
Nicht nur die Lie­be! (Pay­wall)
Dich­ter sind nicht dazu da, den Ver­fall der Welt elo­quent zu doku­men­tie­ren, son­dern die­sen auf­zu­hal­ten. Erich Fried war sich die­ser Ver­ant­wor­tung bewusst.

Die Zeit
Gespens­tisch gegen die Wand
Shi­da Bazyars Roman „Drei Kame­ra­din­nen“ schil­dert die deut­sche Lebens­rea­li­tät von Kasih, Saya und Hani – und zielt damit auf die Debat­ten um Aus­gren­zung und Ras­sis­mus.

Tages­spie­gel
Zum 100. Geburts­tag von Erich Fried „Man muss mit jedem reden“ (Pay­wall)
Sein Haus in Lon­don stand in den 70ern vie­len Men­schen offen, jun­gen Leu­ten genau­so wie Über­le­ben­den der Sho­ah. Eine per­sön­li­che Erin­ne­rung an Erich Fried.

Tages­spie­gel
Vor dem Viel­falts­för­de­rungs­ge­setz sind alle gleich
In der Spur von Michel Hou­el­le­becq: „Die Kan­di­da­tin“, Con­stan­tin Schrei­bers pro­vo­kan­ter Roman über eine mus­li­mi­sche Bun­des­kanz­le­rin.

Stutt­gar­ter Zei­tung
Die zer­säg­te Jung­frau (Pay­wall)
Judith Her­mann beherrscht die Kunst, aus Rest­be­stän­den des Lebens etwas Neu­es zu for­men. Ihr Roman „Daheim“ ist ein Meis­ter­werk.

Stutt­gar­ter Zei­tung
Mar­bach zeich­net einen ori­gi­nel­len Grenz­gän­ger aus (Pay­wall)
Saša Sta­nišić wird mit dem nächs­ten Schil­ler­preis der Stadt Mar­bach aus­ge­zeich­net.

Die Welt
Der Stö­ren-Fried (Pay­wall)
Die Fra­ge, ob man mit Rech­ten über­haupt reden sol­le, wäre dem Wie­ner Dich­ter Erich Fried erst gar nicht ein­ge­fal­len. Eine Erin­ne­rung zum 100. Geburts­tag.

Der Stan­dard
Dra­mo­lett über Fried-Gedich­te im All­tag: Du bist, was du isst
Heu­te vor 100 Jah­ren wur­de der Dich­ter und „Homo poli­ti­cus“ Erich Fried gebo­ren – der rich­ti­ge Zeit­punkt, um die All­tags­taug­lich­keit sei­ner Ver­se zu über­prü­fen.

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Online seit: 6. Mai 2021

Zuletzt geän­dert: 6. Mai 2021