Presseschau – 5. Oktober 2026

Deut­scher Buch­preis für Shi­da Bazyar / Emma­nu­el Car­rè­re / Oksa­na / Col­son Whit­ehead / Ali­ce Horá­č­ko­vá / Dana Vowin­ckel / Lutz Sei­ler / Iwan Heil­but / Wal­ter Hasen­cle­ver / Dora Kaprá­l­o­vá …

NZZ
Shi­da Bazyar erhält den Deut­schen Buch­preis für „Die Lücken“
Der Deut­sche Buch­preis geht in die­sem Jahr an Shi­da Bazyar für ihren Roman „Die Lücken“. Der Roman reflek­tie­re anhand ein­zel­ner Schick­sa­le fast hun­dert Jah­re ambi­va­len­ten deut­schen Lebens, heisst es in der Begrün­dung der Jury. Die Autorin wäh­le dabei über­zeu­gen­de lite­ra­ri­sche Stra­te­gien. Und: Es sei ein „Roman gegen Gleich­gül­tig­keit“.

NZZ
Emma­nu­el Car­rè­re: War­um der fran­zö­si­sche Star­au­tor von der Wahr­heit beses­sen ist
In Rom spricht der Schrift­stel­ler über sei­nen neu­en Roman „Kol­cho­se“, sei­ne Late-Life-Kri­se und Fami­li­en­ge­heim­nis­se. Die Geschich­te sei­ner Her­kunft ist der Schlüs­sel zu sei­nem gesam­ten, fast exhi­bi­tio­nis­tisch ehr­li­chen Werk.

NZZ
„Als Sol­dat ver­tei­di­ge ich mein Land. Als Dich­te­rin ver­tei­di­ge ich das geschrie­be­ne Wort“, sagt die ukrai­ni­sche Schrift­stel­le­rin Oksa­na
Russ­land setzt in der Ukrai­ne gezielt Biblio­the­ken in Brand. Putin will nicht nur das Land, son­dern auch sei­ne Kul­tur zer­stö­ren

Die Welt
„Ich ver­spü­re nicht den Drang, mei­nen Mit­tags­schlaf zu opfern, um bei CNN auf­zu­tre­ten“
Nach zwei Pulit­zer­prei­sen ist Col­son Whit­ehead für eine New Yor­ker Gangs­ter-Tri­lo­gie auf die schie­fe Bahn abge­bo­gen. Acht Jah­re und tau­send Sei­ten spä­ter ist sie fer­tig. Gespräch mit einem Unbe­re­chen­ba­ren.

Die Welt
Der stil­le Boy­kott
„Pas­sen gera­de nicht ins Pro­gramm“, Auf­trit­te muss man „recht­fer­ti­gen“? Im inter­na­tio­na­len Lite­ra­tur­be­trieb erle­ben jüdi­sche und israe­li­sche Stim­men den Effekt einer schlei­chen­den Iso­la­ti­on. War­um das allen Sor­gen machen soll­te.

Die Welt
„Ihr habt drei Stun­den Zeit zu packen. Die Schlüs­sel lasst ihr drau­ßen im Schloss ste­cken“
Eine Tsche­chin kennt die Tra­gö­die ihrer Hei­mat. Nach Ver­trei­bung der Deut­schen haben die Ver­blie­be­nen alles Deut­sche ver­leug­net. Dabei gab es vie­le gemisch­te Fami­li­en. Von ihnen erzählt das Buch „Geteil­tes Haus“.

Die Welt
Zwi­schen Roman­au­tor und Leser besteht eine per­sön­li­che Bezie­hung, ein „auto­gra­fi­scher Pakt“
Wird ein Roman als KI-Pro­dukt ent­tarnt, ist die Empö­rung rie­sig. Aber war­um eigent­lich? Um zu ver­ste­hen, war­um sich Leser getäuscht, sogar ver­ra­ten füh­len, hilft das alte Kon­zept eines fran­zö­si­schen Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­lers.

Die Welt
Jude liebt Nicht­jü­din – Dana Vowin­ckel erkun­det ein Paar in der Gen Z
Sie lie­ben sich, sie schei­tern, fin­den sich erneut – doch dann folgt der 7. Okto­ber. Dana Vowin­ckels Roman „Anton und Alma“ erzählt von einer Lie­be und poli­tisch auf­ge­heiz­ten Zei­ten – und ist für den Deut­schen Buch­preis nomi­niert.

FAZ
Shi­da Bazyar erhält Deut­schen Buch­preis
Die Schrift­stel­le­rin Shi­da Bazyar erhält den dies­jäh­ri­gen Deut­schen Buch­preis für den Roman „Die Lücken“. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert.

FAZ
Als ich für den Deut­schen Buch­preis nomi­niert war
An die­sem Mon­tag wird in Frank­furt der Deut­sche Buch­preis ver­lie­hen. Der Schrift­stel­ler Cle­mens Setz erin­nert sich dar­an, wie es war, in die End­aus­wahl zu kom­men.

FAZ
Letz­te Zuflucht Kasach­stan
Auf Hei­mat­su­che in der Unter­welt: Lutz Sei­lers neu­er Roman „Das ticken­de Herz“ erzählt von einem Schrift­stel­ler als Mensch­heits­er­lö­ser wider bes­se­res Wis­sen, aber nicht wider­wil­lig.

FAZ
Die Buch­mes­se sucht ein neu­es, jün­ge­res Publi­kum
Auf der Frank­fur­ter Buch­mes­se wird dies­mal alles neu, vor allem der Hal­len­plan, auch um den New-Adult-Lesern ent­ge­gen­zu­kom­men. Vom Resul­tat wird einer auf jeden Fall pro­fi­tie­ren: der neue Mes­se­di­rek­tor.

FAZ
Das müs­sen Sie vor Ihrem Besuch der Buch­mes­se wis­sen
Neue Hal­len­we­ge, begrenz­te Tickets, zwei geschlos­se­ne Ein­gän­ge: Wer vor dem Besuch der Frank­fur­ter Buch­mes­se ein paar Din­ge klärt, hat dort mehr Zeit für Bücher. Die wich­tigs­ten Fra­gen und Ant­wor­ten für 2026.

Fank­fur­ter Rund­schau
Der Deut­sche Buch­preis geht an Shi­da Bazyar – Wo man hei­misch ist
Zum Glück gewinnt Shi­da Bazyars Roman „Die Lücken“ den Deut­schen Buch­preis.

Tages­spie­gel
Deut­scher Buch­preis für Shi­da Bazyar: Über die­se Gewin­ne­rin freu­en sich alle, die die Lite­ra­tur lie­ben
Die Schrift­stel­le­rin Shi­da Bazyar erhält für ihren Roman „Die Lücken“ den Deut­schen Buch­preis und erin­nert in ihrer Dan­kes­re­de an die Zunah­me anti­se­mi­ti­scher und ras­sis­ti­scher Straf­ta­ten.

Tages­spie­gel
„Eins ist gewiss: Wir wer­den die­sen Krieg nicht über­le­ben“
Iwan Heil­but und Wal­ter Hasen­cle­ver erzäh­len in ihren wie­der­ent­deck­ten Roma­nen „Zug­vö­gel“ und „Die Recht­lo­sen“, wie deut­sche Emi­gran­ten im Zwei­ten Welt­krieg um ihr Leben kämpf­ten.

Ber­li­ner Zei­tung
„Die Mari­bor­hyp­no­se“: Eine Lie­bes­ge­schich­te durch Flie­gen­au­gen
Die in Ber­lin leben­de tsche­chi­sche Schrift­stel­le­rin Dora Kaprá­l­o­vá ver­zau­bert mit einem ver­spiel­ten Roman. Euro­päi­sche Geschich­te steckt auch dar­in. Die Kri­tik.

Süd­deut­sche Zei­tung
Shi­da Bazyar gewinnt den Deut­schen Buch­preis
Ihr Roman „Die Lücken“ ist zum bes­ten Roman des Jah­res gekürt wor­den. Eine gute Wahl.

Süd­deut­sche Zei­tung
Wer will denn die Unsterb­lich­keit?
Vale­ria Gor­deevs Debüt­ro­man „Die Zika­de ent­schlüpft ihrer gold­glän­zen­den Hül­le“ ist geni­al und grö­ßen­wahn­sin­nig – und ein Kan­di­dat für den Deut­schen Buch­preis.

Der Stan­dard
Deut­scher Buch­preis geht heu­er an Shi­da Bazyar
Die Autorin wur­de am Vor­abend der Frank­fur­ter Buch­mes­se für ihren Roman „Die Lücken“ aus­ge­zeich­net

Der Stan­dard
Vale­ria Gor­deevs Debüt­ro­man erzählt von unse­rer aus den Fugen gera­te­nen Welt
„Die Zika­de ent­schlüpft ihrer gold­glän­zen­den Hül­le“ heißt die Erzäh­lung von zwei Geschwis­tern zwi­schen Mos­kau, Kyjiw und Ber­lin – und ist im Ren­nen um den Deut­schen Buch­preis

Der Stan­dard
Shi­da Bazyars Roman „Die Lücken“ über „Hei­mat“, blin­de Fle­cken und Abgrün­de
Die für den Deut­schen Buch­preis nomi­nier­te Autorin erzählt die Geschich­te eines fik­ti­ven Orts in Deutsch­land und zeigt, wie das Ver­gan­ge­ne in das Gegen­wär­ti­ge hin­ein­wirkt

 

 

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Online seit: 5. Okto­ber 2026

Zuletzt geän­dert: 5. Okt. 2026