Presseschau – 5. August 2025

Mar­cel Proust / Wie man Hit­ler über­setzt / Gaea Schoe­ters / Leon Eng­ler / Isa­bel Allen­de / Max Frisch / Syl­vie Schenk / H. C. Ander­sen …

NZZ
Dann hat Deutsch­land wie­der einen Export­schla­ger
Zwan­zig­tau­send Ele­fan­ten aus Bots­wa­na bevöl­kern Deutsch­land: In ihrem sati­ri­schen Roman «Das Geschenk» spielt Gaea Schoe­ters die poli­ti­schen Fol­gen einer kurio­sen Ein­wan­de­rungs­wel­le durch.

Die Welt
„50 Pro­zent der Kin­der von psy­chisch kran­ken Eltern erkran­ken sel­ber“
Was wir ver­drän­gen, kann eine Gene­ra­ti­on spä­ter wie­der hoch­kom­men, sagt der Schrift­stel­ler und Psy­cho­lo­ge Leon Eng­ler. Er hat sich inten­siv mit psy­chi­schen Erkran­kun­gen beschäf­tigt – und brei­tet im Gespräch Über­ra­schen­des zum The­ma Fami­lie aus.

Die Welt
Wie aus magi­schem Rea­lis­mus lieb­lo­se Rou­ti­ne wur­de
Isa­bel Allen­de ist die Grand Dame der Lite­ra­tur aus Latein­ame­ri­ka. Ihr neu­es Buch erzählt vom chi­le­ni­schen Bür­ger­krieg. Lei­der wird man beim Lesen vom Tick einer Figur genervt. Nur ein­mal blitzt Allen­des Klas­se auf.

Die Welt
Als Max Frisch bau­te und häm­mer­te – bis es in der Bezie­hung krach­te
Wel­cher Schrift­stel­ler bau­te ein Frei­bad? Das war mal die Mil­lio­nen­fra­ge bei „Wer wird Mil­lio­när?“ Als Bau­herr im Tes­sin warb Max Frisch spä­ter auch um eine Frau. Doch Affä­ren kön­nen die schöns­ten Immo­bi­li­en­träu­me plat­zen las­sen.

Die Welt
Die­ses Buch gehört zum Ein­drucks­volls­ten, was auf Deutsch über Natur geschrie­ben wor­den ist
Ein deut­scher Oxford-Pro­fes­sor fuhr an die See, um Vögel zu stu­die­ren. Aus sei­nem Tage­buch der Natur­be­ob­ach­tun­gen lässt sich viel ler­nen, denn Bern­hard Malkmus setzt nicht bei den Fak­ten, son­dern bei den Men­schen an.

FAZ
Was pas­siert mit uns, wenn wir ster­ben?
Ich habe einen Klon umge­bracht, und es hat mir gefal­len: Tom Hil­len­brand legt den drit­ten Teil sei­ner „Hologrammatica“-Reihe vor – und macht sich Gedan­ken über Todes­er­fah­run­gen.

Tages­spie­gel
Proust­be­trieb: Mit John Rus­kin nach Vene­dig und Ami­ens rei­sen
See­len­füh­rer und Geschmacks­leh­rer: Wie Mar­cel Proust von dem eng­li­schen Kunst­kri­ti­ker John Rus­kin beein­flusst wur­de

Tages­spie­gel
„Gespickt mit zwang­haf­ten Wen­dun­gen“: Wie man Hit­lers Spra­che über­setzt
Oli­vi­er Man­no­ni erklärt in einem Essay, was es heißt, „Mein Kampf“ ins Fran­zö­si­sche zu brin­gen. Sei­ne Schrift ver­sucht, geschicht­li­che und poli­ti­sche Erkennt­nis­se direkt aus der Sti­lis­tik zu schöp­fen.

Frank­fur­ter Rund­schau
Ver­söh­nen
„In Erwar­tung eines Glücks“: Syl­vie Schenk erzählt vom Lie­ben, Ster­ben, Trau­ern – und vom Hou­el­le­becq-Lesen.

Die Pres­se
Poe­ti­scher als die Brü­der Grimm: Der dunk­le Mär­chen­him­mel des Hans Chris­ti­an Ander­sen
Pani­sche Angst vor der Schnee­kö­ni­gin, Lachen über Mas­se und Macht in „Des Kai­sers neue Klei­der“: War­um der däni­sche Dich­ter H. C. Ander­sen bis heu­te so hef­ti­ge Emo­tio­nen weckt

Die Zeit
A Shame for My Coun­try
Etgar Keret is one of Israel’s most important aut­hors. Chan­ne­ling his anger and frus­tra­ti­on about the situa­ti­on in Gaza, he calls for an imme­dia­te end to the kil­ling.

Die Zeit
Ein so gro­ßes Geschenk
Rücken an Rücken arbei­ten, ganz neue Kunst schaf­fen, groß lie­ben: Die Schrift­stel­le­rin Miku Sophie Küh­mel erzählt von der bedroh­ten Lei­den­schaft der Dada­is­tin Han­nah Höch für die Dich­te­rin Til Brug­man – ganz auf der Höhe ihrer sprach­li­chen Frei­heit.

 

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Online seit: 5. August 2025

Zuletzt geän­dert: 5. Aug. 2025