Presseschau – 30. Mai 2024

Tho­mas von Stei­n­ae­cker / Rai­nald Goetz / Ger­hard Roth / Saša Sta­nišić / Short­list zum Inter­na­tio­na­len Lite­ra­tur­preis …

Die Welt
Tho­mas von Stei­n­ae­cker: „Ich erkau­fe mir den Luxus, Schrift­stel­ler sein zu kön­nen“
Schon als Jugend­li­cher ent­deck­te Tho­mas von Stei­n­ae­cker die lebens­ver­än­dern­de Kraft der radi­ka­len Avant­gar­de. Als Roman­au­tor ver­sucht er heu­te, Pop­kul­tur und Expe­ri­ment zu ver­bin­den. Sein Geld aber ver­dient er als Doku-Regis­seur für das Kul­tur­fern­se­hen.

Die Welt
Dia­lek­tik der Jetzt­ver­nich­tung
Rai­nald Goetz wird 70 – und Suhr­kamp bringt zwei neue Bän­de mit Tex­ten des gegen­warts­be­ses­se­nen Autors her­aus. Wer jedoch zu viel Aktua­li­tät gera­de von die­sen Büchern erwar­tet, könn­te ent­täuscht wer­den.

Die Welt
Akten, Ero­tik, Rewe – das Alpha­bet des Rai­nald Goetz
Über wel­chen römi­schen Kai­ser pro­mo­vier­te Dr. Dr. Rai­nald Goetz? Hat er als Kind wirk­lich Brat­sche gespielt? Wel­che Rol­le spie­len Kas­sen­zet­tel in sei­nem Werk – und wel­che Bier und ande­re Dro­gen? Und wird der eins­ti­ge Raver im Alter katho­lisch? Ein Crash­kurs durch Leben und Werk, alpha­be­tisch geord­net.

Die Pres­se
Der letz­te Roman von Ger­hard Roth: Lie­ber ins Para­dies oder ins Pur­ga­to­rio?
Ger­hard Roths „Jen­seits­rei­se“: Mit sei­nem letz­ten, unvoll­endet hin­ter­las­se­nen, nun redi­gier­ten Roman hat der Autor sich selbst über­trof­fen. Ein fan­tas­ti­sches Werk, voll von skur­ri­len Bil­dern und bekann­ten Namen.

Die Pres­se
Saša Sta­nišić: Wenn der Vater dau­ernd im Memo­ry ver­liert
Ein klei­nes Gedan­ken­ex­pe­ri­ment, ein gro­ßes Buch: Saša Sta­nišićs „Möch­te die Wit­we ange­spro­chen wer­den, plat­ziert sie auf dem Grab die Gieß­kan­ne mit dem Aus­guss nach vor­ne“ über unse­re Hoff­nun­gen und unse­ren Ärger.

Frank­fur­ter Rund­schau
Saša Sta­nišic: „Möch­te die Wit­we ange­spro­chen wer­den …“ – Wie er fast nicht Schrift­stel­ler gewor­den wäre
Im Buch mit dem längs­ten Titel der Sai­son erzählt Saša Sta­nišic wit­zig und vir­tu­os von all den Mög­lich­kei­ten, die das Leben nicht bie­tet.

Die Zeit
Sechs Roma­ne auf der Short­list für den Inter­na­tio­na­len Lite­ra­tur­preis
Der Inter­na­tio­na­le Lite­ra­tur­preis gilt als hoch dotier­te Aus­zeich­nung, auch für die jewei­li­gen Über­set­zun­gen. 132 Wer­ke wur­den ein­ge­reicht, sechs haben nun die Chan­ce.

Süd­deut­sche Zei­tung
Auf der Short­list: eine wei­ße Fran­zö­sin
Nach einem sehr öffent­lich aus­ge­tra­ge­nen Streit um die Ver­ga­be­kri­te­ri­en hat der Inter­na­tio­na­le Lite­ra­tur­preis sei­ne enge­re Aus­wahl bekannt gege­ben.

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Online seit: 30. Mai 2024

Zuletzt geän­dert: 30. Mai 2024