Presseschau – 30. Juni 2026
NZZ
Thomas Bernhards Werk ist eine grosse Kakofonie der Monologe
Ein dunkler Mythos, aus dem helles Lachen kommt: Das Wiener Literaturmuseum zeigt den österreichischen Schriftsteller, wie er wirklich war.
NZZ
„Nirgends wehren sich die Leute so wenig wie hier“ – aus Monika Marons Tagebüchern spricht in wechselnden Zeiten die Sorge um Deutschland
Vier Jahrzehnte umspannen die Notizen der deutsch-deutschen Schriftstellerin. Sie erzählen vom Überlebenskampf in der DDR und vom schwindenden Heimatgefühl im wiedervereinigten Deutschland.
NZZ
Zehn Jahre Krieg, zehn Jahre Heimkehr und ein Massenmord: Odysseus ist der bekannteste Held der Antike. Aber ist er wirklich ein Held?
Bald kommt Christopher Nolans «Odyssey» in die Kinos. Aber wer ist Odysseus eigentlich? Der Historiker Raimund Schulz hat ihm ein faszinierendes Buch gewidmet.
FAZ
Ein Meister der Irritation
Wenn man Menschen ernst nimmt, muss man auch das Böse in ihnen sehen und beschreiben: Herman Melvilles „The Piazza Tales“ (1856) – die 17. Folge der F.A.Z.-Serie „Amerika, wie es im Buche steht“.
FAZ
Wer schreibt, verwandelt sich
Seine großen Romane sind Klassiker der Moderne, aber er beherrschte auch die kleine Form. Nun erscheint eine Sammlung von Gelegenheitstexten des 1985 verstorbenen Italo Calvino in deutscher Übersetzung.
FAZ
Wenn das Jaulen verklingt, stürzt der Himmel ein
Was man in Schreibschulen nicht lernt: Farai Mudzingwa erzählt in seinem großartigen Debüt „Die Avenues“ überbordend und aberwitzig von Simbabwe und seiner Heimatstadt Harare.
FAZ
So hellsichtig übertüncht ist sorbische Lyrik
Nachrichten aus dem poetischen Dreiländereck: Róža Domašcynas Gedichtband „Unterm weißleinenen Tuch“ ist ein Einfalls- und Sprachwunder, das jeder Folklore trotzt.
FAZ
Für versklavte Frauen waren Vergewaltigungen alltäglich
Mit „Incidents in the Life of a Slave Girl“ endete 1861 das Schweigen von versklavten Frauen. Harriet Jacobs’ autobiographisches Werk wurde lange nicht als solches anerkannt – die 18. Folge der F.A.Z.-Serie „Amerika, wie es im Buche steht“.
Die Presse
Ingeborg Bachmanns Bruder: „Sie kam nie mehr davon los“
Am 25. Juni hätte Ingeborg Bachmann ihren 100. Geburtstag gefeiert. Im Gespräch mit der „Presse“ erinnert sich ihr Bruder Heinz Bachmann an die gemeinsame Kindheit, an ihre Beziehungen und an die letzten Tage der Schriftstellerin in Rom.
Die Presse
Auch Staubsauger haben Gefühle
Der Kanadier Glenn Dixon verpasst in „Die unendliche Sehnsucht der Haushaltsgeräte“ Saugrobotern und Kühlschränken menschliche Seelen.
Die Presse
Tara Menons „Unter Wasser“ über Freundschaft und Trauma
In ihrem neuen Roman „Unter Wasser“ erzählt die indisch-singapurische Autorin Tara Menon von einem Hurrikan, der alte Wunden aus Thailand aufreißt.
Frankfurter Rundschau
Der Mann, mit dem alles anders scheint
Arthouse-Roman: Andreas Schäfers großangelegtes Künstlerinnendrama „Letzter Akt“.
Frankfurter Rundschau
Befreit die Silben aus ihrem Korsett!
„das leben gefällt mir auch ohne mich“: Die Lyrik des Schweizers Dieter Fringeli lohnt die Wiederentdeckung.
Tagesspiegel
Tauchgang durch die Generationen
Die südkoreanische Zeichnerin Jeong-in Mun erzählt in ihrer Graphic Novel „Langer Atem“ von Überlebenskämpfen und Entbehrungen, aber auch von der Schönheit der Natur.
Süddeutsche Zeitung
„Ich war sicher, ich würde die 25 nicht überleben“
Der britische Bestsellerautor Matt Haig ergründet in seinen Büchern, was das gute Leben ausmacht. Ein Gespräch über seine Depression, den Fluch von Social Media und über die Frage, warum er lieber nicht Auto fährt.
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Online seit: 30. Juni 2026
Zuletzt geändert: 30. Juni 2026
