Presseschau – 30. Juni 2025

Inge­borg-Bach­mann-Preis / Eröff­nung des Inge­borg Bach­mann-Hau­ses / Peter Slo­ter­di­jk über KI / Cle­mens J. Setz über ChatGPT / Michel Hou­el­le­becq / Danie­la Seel / Chris­toph Hein / Phil­ip­pe Jac­cot­tet / Mar­ta Karl­weis …

NZZ
Von star­ken Kör­pern, wach­sen­dem Selbst­be­wusst­sein und einem Team, das eben gera­de kei­ne Mann­schaft ist – Vor­freu­de auf die Fuss­ball-Euro­pa­meis­ter­schaft
In ihrem Essay schreibt die Autorin Julia Weber, Mut­ter einer Fuss­ball spie­len­den Toch­ter, war­um sie sich ganz beson­ders auf die Frau­en-EM freut.

NZZ
Frank­reichs bedeu­tends­ter Dich­ter der Gegen­wart ist ein Schwei­zer. Vor hun­dert Jah­ren wur­de Phil­ip­pe Jac­cot­tet gebo­ren
Der Waadt­län­der ver­liess die Schweiz 21-jäh­rig kurz nach dem Krieg. Nach weni­gen Jah­ren in Paris ging Phil­ip­pe Jac­cot­tet in den Süden Frank­reichs und schuf bis zu sei­nem Tod 2021 in länd­li­cher Abge­schie­den­heit ein immenses dich­te­ri­sches Werk.

NZZ
„Gott ist tot. Aber nur der christ­li­che. Jener des Islam ist über­haupt nicht tot“, sagt Michel Hou­el­le­becq
Der gros­se fran­zö­si­sche Schrift­stel­ler spricht über Welt­po­li­tik, Reli­gi­on und Donald Trump. Sei­ne Auf­ga­be als Lite­rat bestehe dar­in, jene Wahr­hei­ten aus­zu­spre­chen, die ande­re ver­dräng­ten.

NZZ
Irr­lich­tern war nie schö­ner als mit Mer­ce­des Lau­en­stein
Ein Paar bewäl­tigt den All­tag mit einer mys­te­riö­sen Krank­heit. Aus der Hilf­lo­sig­keit schöpft Mer­ce­des Lau­en­stein bril­lan­te Beob­ach­tun­gen.

NZZ
Aus­zug, nicht Raus­wurf aus dem Para­dies
Danie­la Seel schafft ein neu­es Bild der bibli­schen Eva – und eine bewe­gen­de Refle­xi­on über Leben und Ster­ben.

NZZ
Chris­toph Hein schaut auf die DDR zurück und schreibt das Pro­to­koll eines Schei­terns
Der Schrift­stel­ler und Zeit­zeu­ge Chris­toph Hein ver­brach­te einen Gross­teil sei­nes Lebens in der DDR und zieht nun eine bit­te­re, auf­rich­ti­ge Bilanz.

Die Welt
„Ich möch­te hier kei­ne isla­misch gepräg­te Kul­tur“
Als Autor von „Der Turm“ war Uwe Tell­kamp mal wer. In unse­rer poli­tisch kor­rek­ten Gegen­wart ist er in Ungna­de gefal­len. Bei Kaf­fee und Kuchen spricht er über Pegi­da-Nähe und dar­über, war­um ihn das heu­ti­ge Deutsch­land an die DDR erin­nert.

Die Welt
Die Sen­sa­ti­on vom Rand des deut­schen Sprach­raums
Die öster­rei­chi­sche Autorin Nata­scha Gangl gewinnt den dies­jäh­ri­gen Inge­borg-Bach­mann-Preis. Wenn Lite­ra­tur öffent­lich bewer­tet wird, heißt das Gan­ze wahl­wei­se: Schrei­ben nach Gehör oder Malen nach Zah­len.

FAZ
Ein Schau­kampf mit Dra­ma und Dia­lekt
Das 49. Show-Wrest­ling der Lite­ra­tur­kri­tik in Kla­gen­furt hat sei­ne Sie­ge­rin­nen und Sie­ger gekürt: Nata­scha Gangl erhält nicht nur den Inge­borg-Bach­mann-Preis. Der Ton in der Jury wur­de in die­sem Jahr bos­haf­ter.

FAZ
Nehmt das, ihr Digi­tal­gi­gan­ten!
Gegen die Eupho­rie von „alles gut“ und „krie­gen wir hin“: Peter Slo­ter­di­jk for­dert auf der Phil.Cologne eine intel­li­gen­te Ethik im Umgang mit Künst­li­cher Intel­li­genz.

FAZ
Töd­li­che Umar­mung am Berg der See­len
Zwi­schen moder­nem Natu­re Wri­ting und Wild­tier-Debat­ten: Cla­ra Arnaud erzählt in ihrem neu­en Roman vom wider­sprüch­li­chen Ver­hält­nis des Men­schen zum Bären.

FAZ
Nata­scha Gangl gewinnt den Inge­borg-Bach­mann-Preis
Die öster­rei­chi­sche Autorin Nata­scha Gangl hat den Inge­borg-Bach­mann-Preis gewon­nen. Sie setz­te sich beim Kla­gen­fur­ter Lite­ra­tur-Wett­le­sen gegen 13 Mit­be­wer­ber durch und konn­te auch den Publi­kums­preis für sich ent­schei­den.

FAZ
Zur Eröff­nung ein Stra­ßen­fest für Inge­borg Bach­mann
Kin­der spie­len, Erwach­se­ne tra­gen lite­ra­ri­sche Tex­te vor, und der 86 Jah­re alte Bru­der Inge­borg Bach­manns sagt, ihr hät­te das gefal­len: In der Hen­sel­stra­ße in Kla­gen­furt wird das Haus ihrer Jugend als Muse­um eröff­net.

Die Zeit
Den ver­gisst man lei­der nicht
„Die Tro­phäe“ von Gaea Schrö­ters macht uns zu Ver­trau­ten eines üblen Kil­lers.

Die Zeit
Auch ein Mann unter den Gewin­ne­rin­nen
Die dies­jäh­ri­ge Aus­ga­be des Lite­ra­tur­wett­be­werbs Bach­mann-Preis ist vor­bei. Wir haben den berüch­tig­ten Meme-Account Lite­ra­ri­sches Quark­tett um ein Urteil gebe­ten.

Die Zeit
Des is a Kata­stro­phe
Nata­scha Gangl hat zu Recht den Bach­mann-Preis erhal­ten. Der Kla­gen­fur­ter Wett­be­werb offen­bar­te ansons­ten: Die Gegen­warts­li­te­ra­tur lei­det wohl unter Wie­der­ho­lungs­zwang.

Die Zeit
Öster­rei­che­rin Nata­scha Gangl erhält Bach­mann­preis
Die Schrift­stel­le­rin Nata­scha Gangl hat für ihren Text „Da Sta“ den Bach­mann­preis erhal­ten. Dar­in the­ma­ti­siert sie die in ihrer Hei­mat began­ge­nen NS-Ver­bre­chen.

Die Pres­se
Bach­mann-Preis 2025 geht an stei­ri­sche Autorin Nata­scha Gangl
In ihrem poe­ti­schen Text ver­han­delt Gangl, die auch den Publi­kums­preis gewann, Spra­che, Iden­ti­tät und Kriegs­ver­bre­chen im Grenz­ge­biet zwi­schen Öster­reich, Ungarn und Slo­we­ni­en.

Die Pres­se
„Call of Duty“ zwi­schen Afgha­ni­stan und den USA
Jamil Jan Kochai hat für sei­ne Erzäh­lun­gen über Afgha­ni­stan tief in der Fami­li­en­ge­schich­te gegra­ben: erschüt­ternd, ergrei­fend, unbe­dingt lesens­wert.

Frank­fur­ter Rund­schau
Frü­hes Wohn­haus von Inge­borg Bach­mann: Haus ohne Haus­herr
Die Kla­gen­fur­ter Hen­sel­stra­ße 26, in der Inge­borg Bach­mann ihre Kind­heit ver­brach­te, ist als Wall­fahrts­ort und Muse­ums­schmuck­käst­chen jetzt für Publi­kum offen

Frank­fur­ter Rund­schau
Nata­scha Gangl gewinnt Inge­borg-Bach­mann-Preis: Wo du hin­hörst
Ermu­ti­gung für Kunst und Ohr: Öster­rei­che­rin Nata­scha Gangl gewinnt in Kla­gen­furt den Inge­borg-Bach­mann-Preis

Süd­deut­sche Zei­tung
„Ein durch­aus plau­si­bler Ort“
In einem unschein­ba­ren Haus in Kla­gen­furt kam die rast­lo­se Inge­borg Bach­mann zur Ruhe. Nun eröff­net dort, in ihrem Eltern­haus, ein Muse­um über das Leben der Autorin.

Süd­deut­sche Zei­tung
Eine wür­di­ge Gewin­ne­rin
Beim Wett­le­sen um den Bach­mann­preis in Kla­gen­furt gewinnt die Öster­rei­che­rin Nata­scha Gangl mit einem Text über Kriegs­ver­bre­chen in der Stei­er­mark und die Fra­ge nach Zuge­hö­rig­keit.

Der Stan­dard
Wo die Autorin anfing: Kla­gen­furt hat jetzt ein Inge­borg-Bach­mann-Haus
Ein Jahr vor Bach­manns 100. Geburts­tag eröff­ne­te nun ein Muse­um zur Autorin in dem Haus, in dem sie ihre Jugend ver­brach­te

Der Stan­dard
„Es ziagt ma de Schlapf aus“: Kla­gen­furt-Gewin­ne­rin Nata­scha Gang
Die 39-Jäh­ri­ge hört ihre Tex­te oft, ehe sie sie schreibt. Und sie hat bis­her weni­ger Bücher als Sprech­tex­te, Hör­stü­cke, Per­for­man­ces ver­öf­fent­licht

Der Stan­dard
Öster­rei­che­rin Nata­scha Gangl gewinnt über­ra­gend den 49. Bach­mann­preis
In einem guten Jahr­gang konn­ten sich am Sonn­tag in Kla­gen­furt auch Boris Schu­mats­ky, Nora Osagio­ba­re, Almut Tina Schmidt und Tara Meis­ter freu­en

Der Stan­dard
Schrift­stel­ler Cle­mens J. Setz: ChatGPT und sei­ne Fol­gen
Hat ChatGPT Aus­wir­kun­gen auf die Schu­le und unse­re Fähig­kei­ten, Authen­ti­sches aus­zu­drü­cken? Und falls ja, wel­che?

Der Stan­dard
Tag drei beim Bach­mann­preis: Von schlech­ten Töch­tern und Nach­barn
Die Schwei­ze­rin Nora Osagio­ba­re, die in Wien leben­de Almut Tina Schmidt und Boris Schu­mats­ky aus Deutsch­land fan­den viel Anklang, Tara Meis­ter nur fast

Der Stan­dard
USA rel­oa­ded: Der Autor Peter Ros­ei über Trump, Zöl­le und die USA
Die Trump-Admi­nis­tra­ti­on schwingt die Zoll­keu­le ohne Rück­sicht auf die Aus­wir­kun­gen – und ohne genaue Ana­ly­se der Ver­schul­dung. Ein Essay von Peter Ros­ei

Stutt­gar­ter Zei­tung
Wun­der der Ver­stän­di­gung
Die öster­rei­chi­sche Autorin Nata­scha Gangl gewinnt in Kla­gen­furt den Bach­mann­preis. Ein­drü­cke von den 49. Tagen der deutsch­spra­chi­gen Lite­ra­tur.

Stutt­gar­ter Zei­tung
Öster­rei­che­rin gewinnt Bach­mann-Preis 2025
14 Autorin­nen und Autoren prä­sen­tier­ten in einem Lese-Mara­thon ihre Tex­te. Nun hat die Jury ent­schie­den. Der renom­mier­te Lite­ra­tur­preis geht an eine öster­rei­chi­sche Sprach­künst­le­rin.

Stutt­gar­ter Zei­tung
„Die Bom­bar­die­rung von Atom­an­la­gen ist unent­schuld­bar“
Pat­ti Smith ver­rät vor ihrer Deutsch­land­tour, dass Bob Dylan nicht sehr gesel­lig ist, was sie an Stutt­gart, Rim­baud und Springsteen liebt – und was sie an Trump ver­ab­scheut.

Die Fur­che
Flucht in die Wirk­lich­keit
Mit „Schwin­del“ hat Mar­ta Karl­weis 1931 einen Roman vor­ge­legt, des­sen sti­lis­ti­sche Bril­lanz weg­wei­send für die Nach­kriegs­li­te­ra­tur ist. Anhand eines brei­ten Figu­ren­ka­bi­netts zeigt sie, wie das Klein­bür­ger­tum im Öster­reich der Drei­ßi­ger­jah­re dem Schwin­del auf den Leim geht.

 

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Online seit: 30. Juni 2025

Zuletzt geän­dert: 30. Juni 2025