Presseschau – 29. November 2024

Tho­mas Mann / Boua­lem San­sal / Udo Kawas­ser / Ronya Oth­mann / Cor­mac McCar­thy / Eva Men­as­se / Kai Sina / Nor­man Ohler …

FAZ
War­um wir mehr Iro­nie brau­chen
Der Radi­ka­lis­mus kennt nur „Wir oder Die“, die Iro­nie aber kann rhe­to­ri­sche Brü­cken bau­en: Ein fast ver­ges­se­nes Kapi­tel aus Tho­mas Manns „Betrach­tun­gen eines Unpo­li­ti­schen“ ist heu­te aktu­el­ler denn je.

FAZ
Appell der Frie­dens­preis­trä­ger: Frei­heit für Boua­lem San­sal!
Ein Kämp­fer der Auf­klä­rung in den Fän­gen derer, die ihn zum Feind­bild sti­li­siert haben: Wor­um es im Fall des in Alge­ri­en inhaf­tier­ten Schrift­stel­lers Boua­lem San­sal geht.

Frank­fur­ter Rund­schau
Udo Kawas­ser: „tar­qui­nia“ Schrift, die wir nicht ent­zif­fern kön­nen
Gegen das dro­hen­de Nichts: Udo Kawas­sers fins­te­rer und doch tröst­li­cher Rät­sel­ly­rik­band „tar­qui­nia. gesprä­che im schat­ten“.

Tages­spie­gel
Buch des Jah­res 2024 der SWR-Bes­ten­lis­te: Preis für Ronya Oth­mann
Zum ers­ten Mal hat die Jury der SWR Bes­ten­lis­te ein Buch des Jah­res gekürt: Ronya Oth­manns Roman „Vier­und­sieb­zig“ über den Geno­zid an den Jesi­den.

Tages­spie­gel
Pulit­zer-Preis­trä­ger: Cor­mac McCar­thy hat­te eine 16-jäh­ri­ge Gelieb­te
1976 begann der Autor von „Die Stra­ße“ und „No Coun­try For Old Men“ eine Bezie­hung zu einer 16-Jäh­ri­gen, da war er Anfang vier­zig. Jetzt hat sie ihre Geschich­te erzählt.

Der Stan­dard
Buch­tipps: Strei­sand, Suter und Stuck­rad-Bar­re las­sen tief bli­cken
Das „Fleisch“-Magazin hat sich von der Schrift­stel­le­rin Eva Men­as­se umfas­send die Gegen­wart erklä­ren las­sen

Süd­deut­sche Zei­tung
Auto­bio­gra­fien: Oder man lässt es halt blei­ben
Chur­chill, Springsteen, auch die Oba­mas haben bewie­sen: Auto­bio­gra­fien kön­nen gro­ße Lite­ra­tur sein. Aber Erin­ne­run­gen wie die Ange­la Mer­kels zei­gen, dass das Gen­re in einer Kri­se steckt.

Süd­deut­sche Zei­tung
Sach­buch „Was gut ist und was böse“ von Kai Sina: Auch Schimp­fen und Flu­chen, wenn es sein muss
Tho­mas Mann hielt die Auto­no­mie der Kunst hoch – auch als Akti­vist, Medi­en­tech­ni­ker und Zio­nist. Kai Sinas Buch gibt fas­zi­nie­ren­de Ein­bli­cke in die­se Sei­te des Schrift­stel­lers.

Süd­deut­sche Zei­tung
Nor­man Ohler: „Der Zau­ber­berg, die gan­ze Geschich­te“: Die Welt ist krank
Was ver­bin­det Tho­mas Manns „Der Zau­ber­berg“ mit der Gegen­wart? Der Fra­ge ist der Schrift­stel­ler Nor­man Ohler in Davos nach­ge­gan­gen. Und stellt eine kla­re Dia­gno­se.

 

* * *

Online seit: 29. Novem­ber 2024

Zuletzt geän­dert: 2. Dez. 2024