Presseschau – 28. Januar 2025

Colm Tói­bín / Ange­la Mer­kel / Jova­na Rei­sin­ger / Tom­mie Goerz / Jonas Lüscher / Her­mann Peter Piwitt / Maja Lun­de / Bela B / Micha­el Köhl­mei­er / Sieg­fried Lenz / Yukio Mishi­ma / Tho­mas Mann / Neue Rei­he im Lite­ra­tur­haus / Édouard Lou­is

NZZ
Rund­her­um bren­nen Häu­ser unse­rer Freun­de nie­der, wir erhal­ten eine Lie­fe­rung neu­er Ten­nis­bäl­le
Der iri­sche Schrift­stel­ler Colm Tói­bín lebt in Los Ange­les, zeit­wei­lig brann­te es in der Gegend auf drei Sei­ten. Den­noch ging der All­tag fast unver­än­dert wei­ter, wie er in sei­nen Auf­zeich­nun­gen schreibt.

NZZ
Maschi­nen hal­ten den Men­schen am Leben. Wann wer­den sie ihn töten?
Jonas Lüscher zeich­net in sei­nem neu­en Roman ein Pan­ora­ma des tech­no­lo­gi­schen Wahn­sinns. Als auto­bio­gra­fi­scher Kern figu­riert ein Bett auf der Inten­siv­sta­ti­on, wo Lüscher eine Coro­na-Infek­ti­on über­lebt hat.

NZZ
„Ey Leu­te, Ober­flä­che ist rich­tig geil“: Jova­na Rei­sin­ger schreibt über Lust, Kitsch und Genuss ohne Ende. Und nennt sich sel­ber Tus­si
Die Künst­le­rin erzählt von ihrem sozia­len Auf­stieg und ver­rät, was für sie das gute Leben ist.

NZZ
In dem Dorf Aus­thal blieb die Zeit ste­hen. Tom­mie Goerz macht dar­aus einen berüh­ren­den Roman
Die Ver­gan­gen­heit wirk­te im toten Win­kel der Welt wohl schon schrul­lig, als sie noch nicht ver­gan­gen war. In der Gegen­wart gibt sie schöns­ten Stoff für die Lite­ra­tur.

FAZ
Her­mann Peter Piwitt zum 90.: Ein Werk vol­ler Gedan­ken
Tik­tok ist jung, das Schrei­ben ist alt, und einer, der’s kann, wird heu­te neun­zig: Her­mann Peter Piwitt.

Die Pres­se
Maja Lun­de hält in „Für immer“ die Zeit an
Kei­ner stirbt, kei­ner wird gebo­ren: In Maja Lun­des neu­em Roman „Für immer“ blei­ben die Uhren ste­hen. Eine dys­to­pi­sche Geschich­te mit emo­tio­na­lem Tief­gang.

Frank­fur­ter Rund­schau
Ich bin kein Robo­ter
„Ver­zau­ber­te Vor­be­stim­mung“: Jonas Lüscher hat einen so geist­rei­chen wie sinn­li­chen Roman über Men­schen und Maschi­nen geschrie­ben – und über sei­ne eige­ne schwe­re Coro­na-Erkran­kung.

Frank­fur­ter Rund­schau
Die Far­be, zu der jeder eine Mei­nung hat
Phan­to­me und Zuschrei­bun­gen: „Aki­kou“, ein Dis­kurs­ro­man im Gewand einer Road Novel, ist das ein­drucks­vol­le Debüt der in Ber­lin leben­den Fran­zö­sin Raphaël­le Red.

Tages­spie­gel
Bela B und sein Roman „Fun“: Der Maler, der Till und die After-Show-Par­tys
Ein biss­chen Spaß muss immer noch sein: Der Ärz­te-Musi­ker hat sei­nen zwei­ten Roman geschrie­ben. Bei der Lek­tü­re denkt man sofort an den Fall Ramm­stein.

Tages­spie­gel
Der Frem­de in Mar­burg
Der öster­rei­chi­sche Schrift­stel­ler Micha­el Köhl­mei­er erzählt in sei­nem neu­en Roman von den Gefähr­dun­gen, Gemein­hei­ten und der Unschuld der Jugend in den Sieb­zi­ger­jah­ren. Schau­platz ist vor allem die Stu­den­ten­stadt Mar­burg.

Die Zeit
Vor­bei, die Zeit der Gesprä­che
Wie Sieg­fried Lenz sei­nem Freund Hel­mut Schmidt die jun­ge, radi­ka­le, grü­ne Gene­ra­ti­on erklär­te

Die Zeit
Kurz­schwert, Kopf ab
Yukio Mishi­ma fas­zi­niert uns noch heu­te.

Die Zeit
„Deut­sche, ihr sollt es wis­sen“
Tho­mas Mann hielt von 1940 bis 1945 Radio­an­spra­chen ans deut­sche Volk und gegen die Nazis. Nun erschei­nen die Reden noch ein­mal als Buch. Lesen Sie hier das Nach­wort.

Stutt­gar­ter Zei­tung
Tho­mas Manns Radio­an­spra­chen „Deut­sche, ret­tet eure See­le!“
„Deut­sche Hörer!“ Von den USA aus hat der Schrift­stel­ler Tho­mas Mann ver­sucht, sei­ne Lands­leu­te zum Wider­stand gegen den Natio­nal­so­zia­lis­mus auf­zu­ru­fen. Man tut auch heu­te gut dar­an, ihm auf­merk­sam zuzu­hö­ren.

Stutt­gar­ter Zei­tung
Neue Rei­he im Lite­ra­tur­haus: Klas­sen­fo­tos mit Prüfungsautorin?„Abschlussklar“ macht’s mög­lich
Kein Club der toten Dich­ter: In der neu­en Rei­he „Abschluss­klar“ bringt das Lite­ra­tur­haus Schul­klas­sen mit den Autoren ihrer Pflicht­lek­tü­re zusam­men. Der Auf­takt ist höchst leben­dig.

Süd­deut­sche Zei­tung
Mit der Faust ins eige­ne Gemächt
In sei­nem neu­en Buch „Fun“ fei­ert Bela B Fel­sen­hei­mer led­rig abge­han­ge­ne Rock­star­hei­nis. Der Plot um eine Band auf Tour­nee erin­nert an die Cau­sa Ramm­stein. Und hät­te Poten­zi­al gehabt. Lei­der schei­tert der „Ärzte“-Musiker am eige­nen Anspruch.

Süd­deut­sche Zei­tung
Was er noch zu sagen hät­te
In Édouard Lou­is’ neu­em Buch „Moni­que bricht aus“ geht es vor­geb­lich um die Befrei­ung sei­ner Mut­ter aus einer Ehe. Doch in ers­ter Linie befreit sich hier der Autor selbst.

 

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Online seit: 28. Janu­ar 2025

Zuletzt geän­dert: 29. Jan. 2025