Presseschau – 28. August 2026

Anna Baar / Caro­li­ne Wahl / Vale­ria Gor­deev / Mar­tin Pie­kar / Clau­dia Hamm / Peter Henisch / Geor­ge Sand …

NZZ
Vul­gär­spra­che in Moll: Der neue Roman von Caro­li­ne Wahl
Die deut­sche Best­sel­ler­au­torin hat mit „1999 Meter über dem Meer“ einen von der Kri­tik gefei­er­ten Hoch­stap­ler­ro­man geschrie­ben. Ist sie womög­lich selbst eine Hoch­stap­le­rin?

Die Welt
Wie sich das Jahr, in dem Hit­ler an die Macht kam, vom ame­ri­ka­ni­schen Ufer aus anfühl­te
Wenn man mit­ten in einer welt­his­to­ri­schen Kri­se gefan­gen ist und nicht ahnt, wie die Cho­se endet: Ein neu­es Buch erzählt von Albert Ein­stein, Mar­le­ne Diet­rich und Ele­a­n­or Roo­se­velt im Jahr 1933. Was damals in Ame­ri­ka los war.

Die Welt
Caro­li­ne Wahl macht Lite­ra­tur zum Second Screen
Sie wol­len Bücher lesen, kön­nen sich aber kaum noch fokus­sie­ren? Dann ist Caro­li­ne Wahl die Ret­tung. Ihr neu­er Roman lässt sich sogar neben dem lau­fen­den Fern­se­her lesen. Wer dar­über die Nase rümpft, hat viel­leicht selbst ein Pro­blem.

Die Pres­se
Eine kli­ni­sche Psy­cho­lo­gin wird der sexu­el­len Nöti­gung beschul­digt
Anna Baar erzählt in ihrem Roman „Amseln“ mit Brie­fen vom Abstieg einer kli­ni­schen Psych­ia­te­rin und spielt dabei auf den Kri­mi­nal­fall um den Kla­gen­fur­ter Kin­der­psych­ia­ter Franz Wurst an.

Die Pres­se
Durch einen Pfle­ge­job in die Abwärts­spi­ra­le von Alko­hol und Depres­si­on
Mar­tin Pie­kars „Vom Fäl­len eines Stamm­baums“ erzählt von einer Mut­ter, die aus dem sowje­ti­schen Polen geflo­hen ist, und ihrem Sohn. Ein Buch von Gewalt und Zärt­lich­keit.

Die Pres­se
Self­ma­de-Frau im Frank­reich des 19. Jahr­hun­derts
In Geor­ge Sands spä­tem Roman „Nanon“ erzählt eine Guts­her­rin von ihrer armen Kind­heit und Jugend, und wie sie es geschafft hat, unab­hän­gig zu wer­den. Staub­frei über­setzt von Eli­sa­beth Edl.

Die Pres­se
Sie woll­te nicht nur Mut­ter und Haus­frau sein
In sei­nem neu­en Roman rückt Peter Henisch sei­ne Mut­ter Rosa ins Zen­trum.

Die Pres­se
Zeit­geist-Fami­li­en­ro­man „Papen­burg“: Im Bun­ker des Tech-Reak­tio­närs
„Spiegel“-Journalist Phil­ipp Oehm­ke legt mit „Papen­burg“ eine lau­ni­ge Fort­set­zung sei­nes Debüt­ro­mans „Schön­wald“ vor

Die Pres­se
Eine blü­hen­de Oase in Istan­bul
San­dra Lüp­kes ver­knüpft in ihrem far­ben­präch­ti­gen Roman „Ein Ort, der bleibt“ Geschich­te und Gegen­wart.

FAZ
Über allen Gip­feln KI?
Lite­ra­ri­sches Brain­stor­ming zum kri­ti­schen Umgang mit KI und Auto­ma­ten­spra­che: Der Über­set­ze­rin Clau­dia Hamm ist mit dem von ihr her­aus­ge­ge­be­nen Essay­band „Gott spie­len“ ein krea­ti­ver Coup gelun­gen.

FAZ
Nicht jeden ret­tet die Lang­le­big­keits­for­schung
Wie kann ein deut­scher Roman vom heu­ti­gen Russ­land erzäh­len? Vale­ria Gor­deev zeigt es mit „Die Zika­de ent­schlüpft ihrer gol­de­nen Hül­le“. Das Buch gilt als hei­ßer Anwär­ter auf den Deut­schen Buch­preis.

Die Zeit
Hier ist der Wahn­sinn aus­ge­bro­chen
Mit ihrem Debüt schreibt Vale­ria Gor­deev sich mal eben in die Lite­ra­tur­ge­schich­te ein: Der Roman zwi­schen Mos­kau, Kyjiw und Ber­lin macht schlag­ar­tig süch­tig.

Süd­deut­sche Zei­tung
Die­se exis­ten­zi­el­le Unge­wiss­heit
Was könn­te wich­ti­ger sein als eine Geschich­te über die Lie­be in Zei­ten des Ter­rors? Dana Vowin­ckel schreibt mit „Anton und Alma“ einen erschüt­tern­den zwei­ten Roman.

Süd­deut­sche Zei­tung
Wir wis­sen doch, was geschah
Über 200 Jah­re erkämpf­te Deutsch­land sich ein demo­kra­ti­sches Grund­ge­setz – dann gab man es her, weil eini­ge glaub­ten, die Regie­rung Hit­ler sei nur ein kur­zer Spuk. Was ein Blick bis in die Zeit Goe­thes uns über die Gegen­wart lehrt.

 

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Online seit: 28. August 2026

Zuletzt geän­dert: 28. Aug. 2026