Presseschau – 28. August 2024

Jackie Tho­mae / Sol­vej Bal­le / Cle­mens Mey­er / Das Wis­sen über Goe­the schwin­det / Dani­el Kehl­mann rühmt Leo Perutz / Arno Gei­ger …

NZZ
Jackie Tho­maes Frau­en haben alles im Griff. Nur gegen die bio­lo­gi­sche Uhr kom­men sie nicht an, bis die Phar­ma­in­dus­trie hilft
In ihrem Roman „Glück“ erzählt Jackie Tho­mae von zwei erfolg­rei­chen Frau­en, die ihre Hoff­nun­gen auf Kin­der schwin­den sehen. Bis sich ein Aus­weg öff­net, von dem man nicht weiss, ist er Him­mel oder Höl­le.

NZZ
Ein ein­zi­ger Tag, immer und immer wie­der: Die däni­sche Schrift­stel­le­rin Sol­vej Bal­le erzählt von der Panik der Wie­der­ho­lung
Das auf sie­ben Bän­de ange­leg­te Roman-Opus han­delt von defek­ter Zeit. Die dich­te rät­sel­haf­te Pro­sa macht süch­tig.

Die Welt
Die­ser Roman ist eine Zei­ten­wen­de für die Lite­ra­tur
Cle­mens Mey­er ver­knüpft in sei­nem tau­send­sei­ti­gen Werk „Die Pro­jek­to­ren“ Fakt und Fan­ta­sie, Karl May und den Zer­fall Jugo­sla­wi­ens, Krieg und Neo­na­zi-Ter­ror. Aber muss der Roman so lang sein? Ja, das hat sei­nen Grund.

Die Pres­se
Bricht das Wis­sen über Goe­the weg?
Zum 275. Geburts­tag des Dich­ter­fürs­ten zeigt sich: „Faust“ wird sel­te­ner am Thea­ter gespielt und weni­ger an den Schu­len gele­sen. Das Goe­the-Wis­sen sei gera­de im ver­gan­ge­nen Jahr­zehnt ein­ge­bro­chen, kon­sta­tiert ein Bio­graf.

Tages­spie­gel
Der Öko­nom des Welt­ge­sche­hens: Dani­el Kehl­mann rühmt Leo Perutz
Wie das Unheim­li­che aus Kal­kül ent­steht, das war der Stoff, aus dem der Pra­ger Jude Leo Perutz sei­ne Roma­ne web­te. In einem Essay trom­melt sein öster­rei­chi­scher Nach­fahr Dani­el Kehl­mann nun noch ein­mal für den viel zu wenig bekann­ten Schrift­stel­ler.

Süd­deut­sche Zei­tung
Frü­hes Leid
Zum 50. Jah­res­tag des Buches soll­te Goe­thes „Wert­her“ noch ein­mal auf­ge­legt wer­den. Der Autor schlug vor, die ers­te Ver­si­on des Tex­tes zu dru­cken, die unge­stü­me­re und rohe­re. Wie­so kam es nie dazu?

Süd­deut­sche Zei­tung
Die Kunst des Ver­schont­blei­bens
Als Goe­the sich ein­mal als Kriegs­re­por­ter ver­such­te, kol­la­bier­te sogleich der gan­ze Feld­zug. Sei­ne Kom­fort­zo­ne war die Halb­di­stanz. Er sog das Leben auf und ent­zog sich doch, so gut er konn­te.

Süd­deut­sche Zei­tung
Arno Gei­gers Roman „Rei­se nach Lare­do“: Ein bes­se­rer Tod
Arno Gei­ger schreibt einen Rei­se­ro­man über den altern­den Habs­bur­ger-Kai­ser Karl V. und behaup­tet: „In jedem Men­schen steckt ein zurück­ge­tre­te­ner König.“ Wie das?

 

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Online seit: 28. August 2024

Zuletzt geän­dert: 4. Sep. 2024