Presseschau – 27. September 2026

Irm­gard Keun / Bar­bi Mar­ko­vić / Joa­chim B. Schmidt / Yas­mi­na Reza / Artur Dron / Kari­ne Tuil / Fran­zis­ka Gäns­ler / Andrew Mil­ler / Eva Men­as­se / Jaros­lav Rudiš / Ann Cot­ten …

NZZ
Die Welt hat eine kurio­se Sei­te – und Lite­ra­tur hilft uns dabei, sie wahr­zu­neh­men
Witz will Wei­le haben. Das zei­gen die humo­ris­ti­schen Meis­ter­wer­ke der Lite­ra­tur. Sie legen nicht mit einem Poin­ten­feu­er­werk los, son­dern zei­hen uns lis­tig ins Ver­trau­en – und füh­ren uns aufs Glatt­eis.

NZZ
Irm­gard Keun: „Lie­be? Da zucke ich nur mit mei­ner aner­kann­ten Schul­ter.“
Für die Prot­ago­nis­tin Doris führt der Weg zum Ruhm über Män­ner­be­kannt­schaf­ten – und endet anders als geplant.

NZZ
Panik und Poe­tik: Eine Autorin im toll­küh­nen Wett­lauf gegen die Zeit
Bar­bi Mar­ko­vić soll eine Poe­tik­vor­le­sung hal­ten, aber die­se hat über­haupt kei­ne Lust, gehal­ten zu wer­den

NZZ
Ein Schwei­zer schreibt schrä­ge Island-Kri­mis mit ver­rück­ten Wen­dun­gen und tol­len Dia­lo­gen
Der Schwei­zer Autor Joa­chim B. Schmidt ist nach Island aus­ge­wan­dert. Die Lie­be zu sei­nem neu­en Land lässt er in sei­ne Roma­ne ein­flies­sen. Nun folgt der drit­te Band mit dem eigen­wil­li­gen Hel­den Kal­mann.

NZZ
Mery­em El Meh­da­ti beschreibt in „Super­saurio“ den Arbeits­all­tag der Gene­ra­ti­on Y
Scharf­sin­nig erfasst die Autorin aus Gran Cana­ria den All­tag in einer Super­markt­ket­te.

NZZ
Nie­mand schreibt so bit­ter­bö­se und amü­sant wie Yas­mi­na Reza
Die fran­zö­si­sche Autorin ist die Meis­te­rin der Poin­ten. In ihrem berühm­ten Stück „Der Gott des Gemet­zels“ ent­fes­selt Yas­mi­na Reza eine Schlacht im Wohn­zim­mer.

Die Welt
Har­tes Cover, wei­cher Kern
Hum­mer sind sehr gut dar­in, ihren alten Pan­zer abzu­wer­fen. Men­schen fällt ein Neu­an­fang im Leben nicht immer leicht. In Bea­trix Gerst­ber­gers Roma­nen tref­fen bei­de Spe­zi­es auf­ein­an­der. Eska­pis­mus gelingt hier nur den Men­schen.

FAZ
Weit ent­fernt von der Rea­li­tät der DDR?
Ein neu­er Impres­sio­nis­mus: Thi­lo Krau­ses Roman „Jetzt, wo du ein Held bist“ erzählt atmo­sphä­risch und unauf­dring­lich von Elb-Träu­me­rei, ent­frem­de­ten Eltern und einem unge­wöhn­li­chen Freund.

FAZ
Wir müs­sen unse­re eige­ne Spra­che für den Krieg fin­den
Mit „Heming­way hat kei­ne Ahnung“ hat Artur Dron in der Ukrai­ne einen Best­sel­ler ver­fasst. Sein Buch bricht mit der klas­si­schen Anti­kriegs­li­te­ra­tur des zwan­zigs­ten Jahr­hun­derts. Nun erscheint es auch auf Deutsch.

FAZ
Er war eigent­lich ein Guter
Die fran­zö­si­sche Erfolgs­au­torin Kari­ne Tuil rührt in „Die Lie­bes­hung­ri­gen“ vie­le aktu­el­le The­men zusam­men. Der Prot­ago­nist ist eine Mischung aus rea­len Ex-Prä­si­den­ten – aber das Buch angeb­lich kein Schlüs­sel­ro­man.

FAZ
Mei­ne Freun­din, die Ter­ro­ris­tin
In ihrem für den Deut­schen Buch­preis nomi­nier­ten Roman „Orca“ beschreibt Fran­zis­ka Gäns­ler eine Grup­pe von Kli­ma­ak­ti­vis­ten aus den Augen einer Rand­fi­gur. Wie weit geht man, um sei­ne Zie­le durch­zu­set­zen?

FAZ
„Ein Umzug wäre ein her­ber Ver­lust für den Ver­lag“
Rein­hold Neven Du Mont, Hel­ge Mal­chow und jetzt Kers­tin Gle­ba haben Kie­pen­heu­er & Witsch zu einem der wich­tigs­ten deut­schen Ver­la­ge gemacht. Drei Gene­ra­tio­nen über Ver­än­de­run­gen im Geschäft, KI und Gerichts­pro­zes­se.

Ber­li­ner Zei­tung
„Das Land im Win­ter“: Ein fun­keln­der Roman, auf­ge­baut wie ein Eis­berg
Andrew Mil­ler erzählt meis­ter­haft von der Absto­ßung und Anzie­hung zwei­er Paa­re in der eng­li­schen Pro­vinz. Das Buch war für den Boo­ker-Preis nomi­niert.

Ber­li­ner Zei­tung
Sekt und Saal­schlacht: Wie fei­ert das Lite­ra­tur­haus sei­ne auf­ge­frisch­te Vil­la?
Wir haben die bei­den Lei­te­rin­nen des Lite­ra­tur­hau­ses Ber­lin gefragt, wann und war­um es sich an den ers­ten Okto­ber­ta­gen lohnt, in die Fasa­nen­stra­ße zu kom­men.

Ber­li­ner Zei­tung
„Allein­ru­he­la­ge“: Ein Haus als Lebens- und Erin­ne­rungs­an­ker
Eva Men­as­se ent­wi­ckelt in ihrem Roman die gro­ßen The­men aus einem klei­nen Haus in Meck­len­burg. So schön geschrie­ben, dass man dar­in woh­nen möch­te. Die Kri­tik.

Der Stan­dard
Jaros­lav Rudiš: „Die Hoff­nung nicht ver­lie­ren, auch wenn die Zei­ten düs­ter sind“
Der tsche­chi­sche Schrift­stel­ler, Dra­ma­ti­ker und Dreh­buch­au­tor Jaros­lav Rudiš im Inter­view über sei­nen neu­en Roman „Wo die Toten spre­chen“, Gedächt­nis­räu­me und Mit­tel­eu­ro­pa

Der Stan­dard
„Die Kugel“: Klá­ra Vlasá­ko­vás Debüt über Men­schen und ihre Aus­nah­me­zu­stän­de
Eine geheim­nis­vol­le Kugel, die plötz­lich über dem Wohn­ge­biet einer tsche­chi­schen Klein­stadt schwebt, lässt die Men­schen an ihrem Leben zwei­feln

Der Stan­dard
Extrem merk­wür­di­ge Tex­te – oder die gefähr­li­chen Sprach­spie­le der Ann Cot­ten
Die Autorin hat sich in ihrem Buch „Pol­ler“ nicht nur mit die­sen kon­tro­ver­sen Objek­ten der Ver­kehrs­re­ge­lung beschäf­tigt. Ende Sep­tem­ber unter­rich­tet sie in Wien an der Schu­le für Dich­tung

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Online seit: 27. Sep­tem­ber 2026

Zuletzt geän­dert: 27. Sep. 2026