Presseschau – 27. Oktober 2026
NZZ
Nach seinem „Anschwellenden Bocksgesang“ hat Botho Strauss mit der deutschen Öffentlichkeit gebrochen. Auch in seinem jüngsten Werk teilt er kräftig aus
Gegen Kurzweil-Klimbim, „mediale Schutzzonen“ und die Jeans, diese „schäbigste Uniform der Zivilisation“. In „Bleiben und Blicken“ bleibt sich der konservative Schriftsteller treu.
NZZ
Von Marlen Haushofer bis Tove Ditlevsen: die Wiederentdeckung der literarischen „Vormütter“
Mit der Neuauflage von Haushofers Novelle „Wir töten Stella“ rückt eine Pionierin feministischer Literatur wieder ins Rampenlicht. In den sozialen Netzwerken begeistern Werke fast vergessener Autorinnen eine neue Generation von Leserinnen.
NZZ
Der neue Roman von Juli Zeh: Das Leben ist kein Ponyhof. Es ist eine Pony-Show
Im Justiz-Thriller „Pony Show“ lässt die Bestsellerautorin Menschen nach der Wahrheit suchen und im ideologischen Chaos versinken.
Die Welt
Der Heilige Krieg, den wir alle verlieren werden
Nach dem Fall um den mit KI geschriebenen Roman, der für den Prix Goncourt nominiert war, fragen sich viele: Kann mir das auch passieren? Tatsache ist: KI-Agenten lesen schon jedes Manuskript mit. Wie ich mich jetzt schütze. Von Paolo Giordano
FAZ
Eine Philosophie ohne Thesen und Beweise?
Alexander García Düttmann will das Denken aus seiner Zwangsjacke befreien und stattdessen zaubern, verunsichern, wild sein lassen. Doch wer garantiert, dass aus diesem Spiel nicht einfach Willkür wird?
FAZ
Walter Benjamins Rebellion begann am Lagerfeuer
Wer die neue Edition der Jugendschriften des Philosophen liest, trifft auf einen Benjamin, der sich selbst noch suchte: zwischen Hölderlin, Stefan George und dem Rausch der Jugendbewegung.
Frankfurter Rundschau
Der Mensch ist des Menschen Rettung
Was Katastrophen an Gutem hervorbringen können: Rebecca Solnits „Höllenparadies“ gibt es endlich auch auf Deutsch.
Berliner Zeitung
Die Kluft zwischen Plattenbau und Lifestyle-Linken: Hendrik Bolz mit „Aus Ruinen“
„Aus Ruinen“ von Hendrik Bolz (Zugezogen Maskulin) ist das Zeugnis eines komplizierten Milieuwechsels von Vorpommern an die Berliner FU. Die Kritik.
Der Standard
Literaturpreis „Floriana“ für Oberösterreicherin Verena Stauffer
Die heimische Autorin überzeugte die fünfköpfige Jury mit einem Text über das klammheimliche Comeback von Atomkraft in Österreich
Stuttgarter Zeitung
Krieg und Frieden in den Bergen des Trentino
Das Schicksal eines Geschwisterpaares im Trentino nach dem Ersten Weltkrieg schildert die Autorin Caterina Manfrini. Dazu schöpft sie aus der Geschichte ihrer Familie.
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Online seit: 27. Oktober 2026
Zuletzt geändert: 27. Okt. 2026
