Presseschau – 27. Mai 2026
FAZ
Der Nationalsozialismus als seinsgeschichtliches Ereignis
War Martin Heidegger Nationalsozialist? War er Antisemit? Und war er überhaupt politisch? Oliver Jahraus zieht eine Bilanz der Debatte um die politische Verstrickung des Philosophen.
FAZ
In der schwarzen Sphäre des kommunistischen Kosmos
Barbara Honigmann wurde 1949 als Kind jüdischer Eltern in Ostberlin geboren. Ihr neues Buch „Mischka“ bietet drei Porträts von ihr persönlich bekannten Überlebenden und deren Nachkommen.
FAZ
Springen, stolpern, weiterleben
Sprachverspielte Mehrdeutigkeit: In Angelika Overaths neuem Roman „Calanda oder Alvas Antwort“, dem Abschluss einer Trilogie, denkt eine tödlich erkrankte Frau über ihre Existenz nach.
Frankfurter Rundschau
Was noch da ist
„Melville verschwindet“: Thomas Lang erzählt so ausführlich wie fesselnd von einem Schriftsteller, der nicht mehr klarkommt.
Der Standard
102 Titel für Österreichischen Buchpreis und Debütpreis eingereicht
Longlists werden im September veröffentlicht, die Preisverleihung ist am 23. November
Der Standard
Wie Richard Schuberth den „neuen“ Antisemitismus der Linken geißelt
Der Wiener Autor und Essayist liest all jenen die Leviten, die für Palästina eintreten. Oftmals sitzen sie, so Schuberth, Chimären des Antisemitismus auf
Süddeutsche Zeitung
Wer verdient noch Geld mit Literatur?
Während Einzelne für ihre Bücher hohe Vorschüsse kassieren, können sich viele das Leben als Schriftsteller kaum noch leisten. Eine aktuelle Debatte über Ungleichheit auf dem Buchmarkt, übersieht, was wirklich schiefläuft.
Süddeutsche Zeitung
Du kannst sie nicht retten
Sie radelt nachts nach Hause, als sie sieht, wie ein Mann eine junge Frau aus dem Auto zerrt: Ein Trauma bricht auf. Die Dänin Naja Marie Aidt erzählt vom Alltag der Gewalt gegen Frauen. Ein erschütternd aktueller und zeitloser Roman.
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Online seit: 27. Mai 2026
Zuletzt geändert: 27. Mai 2026
