Presseschau – 27. Mai 2024

Michail Schisch­kin / Georg Büch­ner / Wal­ter Kapp­a­cher / Jhum­pa Lahi­ri / Alan Hol­ling­hurst / Ger­hart Pohl / Bea­tri­ce Sal­vio­ni / Mela­nie Möl­ler / Geor­ge Saun­ders …

NZZ
„Die­je­ni­gen, die die rus­si­sche Aggres­si­on unter­stüt­zen, sol­len das Geld für die­sen Krieg nicht bei west­li­chen Ver­la­gen ver­die­nen“, sagt der Autor Michail Schisch­kin
Wie soll der Wes­ten ange­sichts von Putins Krieg gegen die Ukrai­ne mit Lite­ra­tur aus dem Rus­si­schen umge­hen?

NZZ
Georg Büch­ner such­te in Zürich die Frei­heit. Doch auf ihn war­te­te ein trau­ri­ges Schick­sal
Durch sei­ne revo­lu­tio­nä­re Gesin­nung hat­te der Dra­ma­ti­ker den Zorn der Hes­si­schen Macht­ha­ber auf sich gelenkt. Als er 1836 als Dozent für Ana­to­mie an die Uni­ver­si­tät Zürich beru­fen wur­de, hät­te für ihn ein neu­es Leben begin­nen sol­len.

FAZ
Zum Tod von Wal­ter Kapp­a­cher: Nicht Sie­gen, Dabei­blei­ben ist wich­tig
Wie­der­ho­lung als The­ma, Ver­fah­ren und gehei­mes Ver­spre­chen: Wal­ter Kapp­a­cher schrieb Ein­bil­dungs­ro­ma­ne ohne Illu­sio­nen. Nach­ruf auf den Büch­ner-Preis­trä­ger des Jah­res 2009.

FAZ
Eine Spra­che fin­den
Mit Ben­ga­li ist Jhum­pa Lahi­ri auf­ge­wach­sen. Mit Eng­lisch wur­de sie zur Star­au­torin und schil­der­te Migra­ti­ons­er­fah­run­gen, bevor man die so nann­te. Heu­te schreibt sie auf Ita­lie­nisch und kann dabei das ers­te Mal „ich“ sagen. Ein Besuch bei ihr in Rom.

FAZ
Es geht bei ihm um mehr als Sex
Die Geschich­te der Homo­se­xua­li­tät in Eng­land wird in sei­nen Roma­nen zum Spie­gel­bild der gan­zen Gesell­schaft: Zum sieb­zigs­ten Geburts­tag des Schrift­stel­lers Alan Hol­ling­hurst.

FAZ
Über­le­ben im Schat­ten der Gna­de
Hit­ler und Sta­lin waren für ihn Ver­bre­cher sata­ni­schen Ursprungs. Mit sei­nem Haus im Rie­sen­ge­bir­ge gab der Schrift­stel­ler Ger­hart Pohl den Ver­folg­ten des Nazi-Regimes Unter­schlupf. Jetzt erin­nert der Film „Flucht­burg“ an ihn.

Die Pres­se
Bea­tri­ce Sal­vio­ni: Die Rebel­li­on der Mäd­chen gegen den Duce
Die Ita­lie­ne­rin Bea­tri­ce Sal­vio­ni erzählt in ihrem ers­ten Roman von einer unge­wöhn­li­chen Freund­schaft wäh­rend des Faschis­mus.

Frank­fur­ter Rund­schau
Rech­tes Wes­pen­nest
Ein ver­schwun­de­ner Foot­ball-Star ist erst der Anfang: Loui­sa Lunas rasan­ter Thril­ler „Abge­taucht“.

Frank­fur­ter Rund­schau
Büch­ner-Preis­trä­ger Wal­ter Kapp­a­cher gestor­ben
Erst im Alter von 40 Jah­ren wid­me­te er sich ganz der Lite­ra­tur. Kapp­a­cher gehör­te zu den stil­len und zurück­hal­ten­den Autoren im Lite­ra­tur­be­trieb. Sei­ne unprä­ten­tiö­se Art war sei­ne größ­te Stär­ke.

Der Stan­dard
Gen­dern und Can­celn: „Man kann nicht sagen, es gehe nur um Bücher­chen“
Die Ber­li­ner Pro­fes­so­rin und Phi­lo­lo­gin Mela­nie Möl­ler legt mit „Der ent­mün­dig­te Leser“ eine „Streit­schrift“ gegen alles das vor, was sie „Zeit­geist“ und „Zen­sur“ nennt.

Der Stan­dard
Schrift­stel­ler Franz­obel über Ruhe in der Unru­he
Der Autor über eine vom Gefühl der Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit gepräg­te Gesell­schaft, in der sich Kul­tur­schaf­fen­de trotz vie­ler Kri­sen nur wenig zu Wort mel­den.

Süd­deut­sche Zei­tung
Don Win­slow: Nur einer muss nicht büßen
Mit dem drit­ten Teil „City in Ruins“ zieht Don Win­slow einen gro­ßen Strich unter sei­ne iri­sche Mafia-Saga und unter sein Schrift­stel­ler­le­ben. Ein letz­ter Höhe­punkt sei­nes Werks?

Süd­deut­sche Zei­tung
Aus­ge­zehr­ter Göt­ter­lieb­ling
Tho­mas Medi­cus hat eine vor­bild­lich gründ­li­che Bio­gra­fie von Klaus Mann geschrie­ben, der in sei­ner von ideo­lo­gi­schen Gra­ben­kämp­fen ver­wüs­te­ten Epo­che nie einen Platz fand.

Die Fur­che
Alles in den bes­ten Anfän­gen: Franz Kaf­kas letz­te Tage
Vor 100 Jah­ren, am 3. Juni 1924, starb in Kier­ling bei Klos­ter­neu­burg einer der wich­tigs­ten Schrift­stel­ler des 20. Jahr­hun­derts. Split­ter über die letz­ten Wochen und Tage – zum Lesen und Hören.

Die Fur­che
Kurz­ge­schich­ten, die es in sich haben
Der US-ame­ri­ka­ni­sche Schrift­stel­ler Geor­ge Saun­ders legt mit sei­nem Buch „Tag der Befrei­ung“ wie­der ein­mal Kurz­ge­schich­ten vor, die es in sich haben. Es sind Geschich­ten, die die ganz „nor­ma­len“ bar­ba­ri­schen Abgrün­de des Men­schen sicht­bar machen.

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Online seit: 27. Mai 2024

Zuletzt geän­dert: 27. Mai 2024