Presseschau – 27. Juli 2023

Renaud Camus / Sta­nisław Barańc­zak / Franz Schuh / Faust, das Arsch­loch / Sen­si­ti­vi­ty Rea­der / Neca­ti Özi­ri / Meir Shalev …

NZZ
„Schrei­ben Sie, Sie hät­ten ein Mons­ter getrof­fen“
Renaud Camus hat die Theo­rie des „Bevöl­ke­rungs­aus­tauschs“ erfun­den und damit die Ängs­te vor einem Unter­gang Euro­pas durch Mas­sen­mi­gra­ti­on geschürt. Der Schrift­stel­ler inspi­riert Rechts­po­pu­lis­ten und Rechts­ra­di­ka­le welt­weit.

FAZ
Zwi­schen Huma­nis­mus und orga­ni­sier­tem Ter­ror
Von Sta­nisław Barańc­zak, einem der bedeu­tends­ten Dich­ter der pol­ni­schen „Neu­en Wel­le“, erschei­nen die lite­ra­tur­kri­ti­schen Skiz­zen „Ethik und Poe­tik“.

Die Welt
Die Lebens­bi­lanz einer Mit­tel­schichts­frau
Nach­dem sich Män­ner oft genug in lan­gen, auto­fik­tio­na­len Roma­nen aus­ge­heult haben, sind jetzt die Frau­en an der Rei­he: Sie erzäh­len, was sie in ihrem Leben alles durch­ge­macht haben.

Die Welt
Wenn die Schmer­zen angeb­lich nur ein­ge­bil­det sind
Schon als Kind lei­det Emi­ly Wells unter rät­sel­haf­ten Beschwer­den, der Schmerz scheint von über­all und nir­gends zu kom­men. Vie­le Jah­re lang hört sie von den Ärz­ten: „Das pas­siert alles nur in dei­nem Kopf.“ Nun hat sie ihre Geschich­te scho­nungs­los erzählt. Bis zur spä­ten Dia­gno­se.

Die Pres­se
Nie­mals ver­liert er den Takt
Alles, was Franz Schuh sagt, hat Rhyth­mus. In „Ein Mann ohne Beschwer­den“ zieht er Bilanz des ver­gan­ge­nen Jah­res.

Süd­deut­sche Zei­tung
„Man darf sagen: Faust ist ein Arsch­loch“
Die Kaba­ret­tis­tin und Ger­ma­nis­tin Tere­sa Reichl kri­ti­siert auf Insta­gram und in einem Buch den Lite­ra­tur­ka­non und fragt: „Muss ich das gele­sen haben?“

Süd­deut­sche Zei­tung
Wor­te, die weh­tun
Sal­man Rush­die hält Sen­si­ti­vi­ty Rea­der für eine „ver­hun­zen­de Emp­find­sam­keits­po­li­zei“. Ande­re sehen in ihnen das Ende der Bel­le­tris­tik, wie wir sie ken­nen.

Süd­deut­sche Zei­tung
„Ich bre­che nachts den Stern von euerm Benz“
Muss es immer authen­tisch sein? Im ers­ten Roman des Dra­ma­ti­kers Neca­ti Özi­ri rech­net der Erzäh­ler mit sei­nem tür­ki­schen Vater ab und führt den Deut­schen ihre Erwar­tun­gen vor.

Süd­deut­sche Zei­tung
Nicht groß, nur lang
War­um krie­gen das die Deut­schen nicht hin, epi­sche Fami­li­en­ro­ma­ne, wie die Ame­ri­ka­ner? Der Jour­na­list Phil­ipp Oehm­ke ver­sucht es noch mal. Geht es dies­mal gut?

Süd­deut­sche Zei­tung
Das letz­te Werk
Kurz nach­dem der Roman in Isra­el erschie­nen war, ist der Schrift­stel­ler Meir Shalev gestor­ben. Jetzt kommt „Erzähl’s nicht dei­nem Bru­der“ auf Deutsch her­aus.

Frank­fur­ter Rund­schau
Als der Meis­ter eine neue Anstel­lung such­te
„Gesprä­che“ von Kon­fu­zi­us, neu über­setzt von Hans van Ess

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Online seit: 27. Juli 2023

Zuletzt geän­dert: 27. Juli 2023