Presseschau – 27. Januar 2021

Tho­mas Bern­hard / Erich Fried und Micha­el Küh­nen / Stöh­nen mit der Sex­skla­vin von Ausch­witz / Lite­ra­tur­kri­tik beim WDR / Micha­el Maar / Haru­ki Mura­ka­mi / Die neu­en Frau­en­buch­lä­den / Mar­tin Mose­bach / Ker­ry Dre­wery …

Der Stan­dard
Tho­mas Bern­hards vam­pi­ri­sche Züge
Im Erin­ne­rungs­buch Peter Fabjans ersteht das Bild des Über­trei­bungs­künst­lers neu.

Der Stan­dard
Nach­ge­burt in Alpen­re­pu­blik­form
Tho­mas Bern­hard wür­de heu­er 90. Der Wie­ner Illus­tra­tor Nico­las Mahler hat sein Leben gezeich­net – von Krank­heit bis Mode, von Streit bis Lie­be.

NZZ
Im Wes­ten ist der Glau­be in der Kri­se (Pay­wall)
Er hat Geld und Macht und mani­pu­liert die Leu­te nach Belie­ben. In Kai­ro aber fällt der Held in Mar­tin Mose­bachs Roman tief ins Elend.

NZZ
Ara­ber und Juden machen gemein­sa­me Sache (Pay­wall)
Aus einer unver­hoff­ten Begeg­nung ent­wi­ckelt eine israe­li­sche Gra­phic Novel ein irr­wit­zi­ges Thea­ter ori­en­ta­li­scher Befind­lich­kei­ten.

Die Welt
Auch Fik­tio­nen kön­nen his­to­ri­sche Pflicht­lek­tü­ren sein
Vom War­schau­er Get­to erzählt neben Reich-Rani­ckis „Mein Leben“ auch der neue Roman von Szc­ze­pan Twar­doch.

Die Welt
„Ali­ce Schwar­zer und J.K. Row­ling haben wir nicht da“ (Pay­wall)
Frau­en­buch­lä­den gab es schon mal nach 1968. Und jetzt wie­der, iden­ti­täts­po­li­tisch bewegt. Die Grün­de­rin der Neu­köll­ner Buch­hand­lung „She said“ erklärt ihr Kon­zept.

FAZ
Ohne Wor­te
Im Ver­brä­men der schritt­wei­sen Abschaf­fung von Lite­ra­tur­kri­tik ist der öffent­li­che Rund­funk ganz groß.

FAZ
Wie stark doch das Leben ist!
In „Der letz­te Papier­kra­nich“ schlägt Ker­ry Dre­wery einen Bogen über drei Gene­ra­tio­nen. Der Hiro­shi­ma-Roman kreist tie­fen­scharf um Schuld, Scham und Hei­lung.

Tages­an­zei­ger
Goe­the? Ok. Aber es gibt bes­se­re (Pay­wall)
Das Geheim­nis gros­ser Lite­ra­tur liegt im ein­zig­ar­ti­gen Stil. Auch ein Schwei­zer Schrift­stel­ler gehört auf den Olymp der deutsch­spra­chi­gen Lite­ra­tur, meint Exper­te Micha­el Maar.

Tages­spie­gel
„Da ist nichts dran“
Mat­thi­as Kre­min, Chef der Kul­tur­wel­le WDR3, sagt, die Lite­ra­tur­be­richt­erstat­tung ste­he über­haupt nicht zur Dis­kus­si­on.

Die Pres­se
Der lin­ke Dich­ter und der Neo­na­zi (Pay­wall)
Wie konn­te der jüdi­sche Anti­fa­schist Erich Fried mit dem Neo­na­zi Micha­el Küh­nen befreun­det sein?

Die Pres­se
Stöh­nen mit der Sex­skla­vin von Ausch­witz (Pay­wall)
Über das Gen­re „… von Ausch­witz“, Pseu­do-Authen­ti­zi­tät und eine „stil­le Kul­tur­re­vo­lu­ti­on“: die Auf­lö­sung nor­mier­ter Erin­ne­rung.

Die Zeit
Die Sach­buch-Bes­ten­lis­te für Febru­ar
Vom Code des Kapi­tals bis zur Sexkul­tur, von Judith But­lers „Macht der Gewalt­lo­sig­keit“ bis zur Welt nach Richard Wag­ner.

Süd­deut­sche Zei­tung
Tricks, Tricks, Tricks (Pay­wall)
In sei­nem neu­en Erzähl­band „Ers­te Per­son Sin­gu­lar“ erweist sich Haru­ki Mura­ka­mi als Groß­meis­ter des kurz­wei­li­gen sur­rea­len Schau­ders.

Frank­fur­ter Rund­schau
Ein Rea­li­ty-Roman für Ame­ri­ka
In „Home­land Ele­gi­en“ ver­folgt Autor Ayad Akhtar die Kon­flik­te in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten zurück zum 11. Sep­tem­bers 2001.

Der Spie­gel
Ein Flur mit lau­ter Türen (Pay­wall)
Haru­ki Mura­ka­mis neu­es Buch „Ers­te Per­son Sin­gu­lar“ führt den Leser in ein Laby­rinth fer­ner Erin­ne­run­gen.

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Online seit: 27. Janu­ar 2021

Zuletzt geän­dert: 27. Jan. 2021