Presseschau – 25. September 2026
Die Welt
„Mich interessiert, wenn ein Mentor zugleich ein Medium ist“
Ben Lerners Romane sind lustig und hochkomplex. Sein neues Werk „Transkription“ nennt er das „Porträt der Stimme“ von Alexander Kluge. Im Gespräch erklärt er, warum das Zusammentreffen mit dem deutschen Autor eines der glücklichsten Dinge in seinem Leben war.
FAZ
Nehmt die Literatur und macht euch widerständig
Vor fünfzig Jahren erschien „Die wunderbaren Jahre“ von Reiner Kunze. Er erzählt vom Leben in der DDR und kritisiert den sozialistischen Staat. Nun werden die Hintergründe des Buches im Archiv des Autors aufgearbeitet.
FAZ
Das müssen Sie vor Ihrem Besuch der Buchmesse wissen
Neue Hallenwege, begrenzte Tickets, zwei geschlossene Eingänge: Wer vor dem Besuch der Frankfurter Buchmesse ein paar Dinge klärt, hat dort mehr Zeit für Bücher. Die wichtigsten Fragen und Antworten für 2026.
Die Presse
Philosophicum Lech: Eine Strafpredigt im Denker-Dom
Richard David Precht wettert gegen die Medien, Meinen ist wichtiger als Wissen und Fake News sind nicht nur schlimm, weil sie falsch sind: Am ersten Tag des Symposiums in den Bergen machte „Betreutes Denken“ richtig mündig.
Die Presse
Philosophicum Lech: Machen die Rechten Politik mit einer linken Theorie?
Der philosophisch-literarische Vorabend in neuem Format: Das Intendanten-Duo Liessmann und Bleisch sinnierte mit der Romanautorin Raphaela Edelbauer über die Wahrheit, das Quälen von Kühen und die immer noch flache Erde.
Süddeutsche Zeitung
Darfs ein bissl politischer sein?
Aus Protest sind vier der sieben Richter im Klagenfurter Wettbewerb um den Ingeborg-Bachmann-Preis aus der Jury ausgetreten. Aus Abneigung gegen die frühere und künftige Vorsitzende – oder geht es doch um mehr?
Süddeutsche Zeitung
„Ich würde niemals behaupten, ich erkenne KI sofort“
Der Autor Thélyson Orélien muss sich gegen Vorwürfe verteidigen, KI für seinen Roman genutzt zu haben. Was sagt sein deutscher Übersetzer Jürgen Ritte dazu?
Süddeutsche Zeitung
War hier KI im Spiel?
Das Debüt von Thélyson Orélien wurde erst gefeiert, jetzt muss sich der Autor gegen den Vorwurf verteidigen, seinen Roman mit künstlicher Intelligenz verfasst zu haben.
Süddeutsche Zeitung
Wach auf, Junge!
Der Autor Hendrik Bolz erzählt in seinem sensationellen zweiten Buch „Aus Ruinen“ von einem jungen Mann aus Ostdeutschland, der seine Gefühle wegdrückt bis zum Zusammenbruch. Ein Treffen im Berliner Prinzenbad.
Der Standard
Philipp Tingler stieg wegen Insa Wilkes Rückkehr beim Bachmannpreis aus
Juryprotest ließ den ORF die Verkündung der Nachfolgerin von Klaus Kastberger verschieben
Der Standard
KI-Verdacht: Roman aus Liste für Literaturpreis Goncourt gestrichen
Betroffen ist das Buch „C’était ça ou mourir“ von Thélyson Orélien, der Autor stand bereits unter Plagiatsverdacht
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Online seit: 25. September 2026
Zuletzt geändert: 25. Sep. 2026
