Presseschau – 25. Februar 2021

Zum Tod von Phil­ip­pe Jac­cot­tet / Die Zukunft der Lite­ra­tur­kri­tik / Ursu­la Kre­chel / Miklós Szent­ku­thy / Sharon Dodua Otoo / Anna Seg­hers / Alex­an­der Osang / Yis­hai Sarid / Simon Deckert …

NZZ
Phil­ip­pe Jac­cot­tet leb­te und schrieb wie ein Mönch (Pay­wall)
Er war der letz­te Ver­tre­ter einer Gene­ra­ti­on, die nach dem Krieg die fran­zö­si­sche Lyrik erneu­ert hat.

NZZ
Miklós Szent­ku­thy war ein Pyro­ma­ne der Ideen und For­men (Pay­wall)
Mit dem iro­ni­schen Erzähl-Essay „Apro­pos Casa­no­va“ ist der unbe­kann­te moder­ne Klas­si­ker der unga­ri­schen Lite­ra­tur nun end­lich auch auf Deutsch zu ent­de­cken.

Der Stan­dard
Sharon Dodua Otoos „Adas Raum“: Ein Besen erzählt von Kolo­nia­lis­mus
Die Bach­mann­preis-Gewin­ne­rin schreibt in ihrem ers­ten Roman über 500 Jah­re Unter­drü­ckung, Gewalt und Ras­sis­mus gegen Frau­en.

Der Stan­dard
Jugend, die aus­reißt: Simon Deckerts „Sie­ben­mei­len­stie­fel“
Das Debüt­ro­man des in Öster­reich gebo­re­nen, in der Schweiz leben­den Autors arbei­tet mit Mär­chen­be­zü­gen.

FAZ
Sprach­los im Köl­ner Lite­ra­tur­haus
Eine Dis­kus­si­on über die Zukunft der Lite­ra­tur­kri­tik im Rund­funk ver­fehlt in viel­sa­gen­der Wei­se ihr The­ma.

FAZ
Das Unbe­grenz­te inner­halb der Gren­zen
Der fran­zö­si­schen Lyrik schenk­te die­ser Schwei­zer Dich­ter sei­ne Iro­nie, und er war ein Ver­mitt­ler der deut­schen Lite­ra­tur: Zum Tod von Phil­ip­pe Jac­cot­tet.

Die Fur­che
Vale­ria Par­rel­la: Auf der ande­ren Sei­te (Pay­wall)
In den Golf von Nea­pel führt Vale­ria Par­rel­las enga­gier­ter Roman „Ver­spre­chen kann ich nichts“: zu Jugend­li­chen in der Straf­an­stalt auf der Insel Nis­ida.

Die Zeit
Wer war ich sel­ber?
In „Fast hell“ gelingt Alex­an­der Osang ein suchen­des Por­trät eines unge­wöhn­li­chen Ost­deut­schen.

Frank­fur­ter Rund­schau
Den Anker lich­ten
„Bei­lei­be und zumu­te“: Ursu­la Kre­chels Gedich­te gehen der Kom­ple­xi­tät und Schön­heit des Lebens auf den Grund.

Tages­spie­gel
Wer­den Schrift­stel­le­rin­nen extra hef­tig atta­ckiert?
Die Lite­ra­tur­blog­ge­rin Nico­le Sei­fert hat die Miso­gy­nie in der Lite­ra­tur­kri­tik beklagt. Doch gehen Kri­ti­ker mit der Lite­ra­tur von Frau­en respekt­lo­ser um?

Tages­spie­gel
Und die Tin­te floss reich­lich
Glikl bas Judah Leib, Moses Men­dels­sohn und Else Ury hat­ten jüdi­sche Wur­zeln. In ver­schie­de­nen Epo­chen präg­ten sie die deut­sche Kul­tur mit.

Süd­deut­sche Zei­tung
Zu immer fer­ne­ren Him­meln (Pay­wall)
Der Lyri­ker, Essay­ist und Über­set­zer Phil­ip­pe Jac­cot­tet ist mit 95 Jah­ren gestor­ben.

Süd­deut­sche Zei­tung
Aus der Welt (Pay­wall)
Die US-Schrift­stel­le­rin Bar­ba­ra Newhall Fol­lett träum­te in ihren Roma­nen von einem Leben abseits der Zivi­li­sa­ti­on – bis die jun­ge Frau 1939 selbst spur­los ver­schwand.

Süd­deut­sche Zei­tung
War­nung vor der Stär­ke (Pay­wall)
Was bedeu­tet „Nie wie­der“? Yis­hai Sarids kris­tall­kla­rer Roman über israe­li­sches Hel­den­tum.

Tages­an­zei­ger
Der stil­le, gros­se Dich­ter
Einer der wich­tigs­ten fran­zö­sisch­spra­chi­gen Lyri­ker des 20. Jahr­hun­derts ist 95-jäh­rig gestor­ben.

Der Spie­gel
Wie Spra­che trös­tet und Hoff­nung weckt (Pay­wall)
Unser Kolum­nist zeigt an Bei­spie­len aus der Lite­ra­tur, wie kraft­voll die deut­sche Spra­che sein kann. Fol­ge 55: Anna Seg­hers’ Jahr­hun­der­t­ro­man „Das sieb­te Kreuz“.

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Online seit: 25. Febru­ar 2021

Zuletzt geän­dert: 25. Feb. 2021