Presseschau – 24. Januar 2024

Bodo Kirch­hoff / Elke Erb / Annet­te Min­gels / Tho­mas Kapiel­ski / Max Frisch / Jan Peter Bre­mer / Sti­ne Pil­gaard …

NZZ
Immer­zu lesen und in aller Ruhe ein paar Bie­re trin­ken. Tho­mas Kapiel­ski ist der merk­wür­digs­te Uni­ver­sal­künst­ler Deutsch­lands
Er kommt aus dem Ber­lin der Revol­ten und lebt heu­te als Pen­sio­när zwi­schen Büchern und Bil­dern. Unge­wollt ist der Musi­ker, Maler und Autor Tho­mas Kapiel­ski zum Chro­nis­ten sei­ner Epo­che gewor­den.

NZZ
Schwei­zer, ver­nünf­tig, 50 Jah­re: Was ist falsch an Wal­ter Faber?
Max Frisch ist wie­der popu­lär. Mit Aus­nah­me einer Figur: Wal­ter Faber, Frischs Inge­nieur aus Zürich, wird ver­ach­tet oder igno­riert. Das sagt viel über unse­re Zeit.

NZZ
Eine Gemein­schaft total ver­schie­de­ner Typen – amü­sant und mes­ser­scharf nimmt Sti­ne Pil­gaard gestelz­tes Gere­de und Unter­gangs­stim­mung aufs Korn
Ob Sti­ne Pil­gaard «Däne­marks erfolg­reichs­te Autorin» ist, wie der Ver­lag sie bewirbt, wis­sen wir nicht. Aber kei­ne nimmt so scharf und so amü­sant das zwi­schen­mensch­li­che Ver­hal­ten aufs Korn wie sie. Ihr jüngs­ter Roman erweist sich als «ein klei­nes Meer von Anek­do­ten».

Stutt­gar­ter Zei­tung
Trug­bil­der der Lie­be
„Seit er sein Leben mit einem Tier teilt“: Im Mit­tel­punkt des neu­en Romans von Bodo Kirch­hoff steht ein Mann, der sein Leben lang unsym­pa­thi­sche Rol­len spie­len muss­te. An der Schwel­le zum Tod wird er zum Prot­ago­nis­ten eines Meis­ter­werks.

FAZ
Aus­kunft über einen alten wei­ßen Mann
Sich häu­ten und doch die­sel­be Schlan­ge blei­ben? Annet­te Min­gels hat mit „Der letz­te Lie­ben­de“ einen klu­gen Roman geschrie­ben, der ein Exem­pel sta­tu­iert.

FAZ
Stol­pern, um gese­hen zu wer­den
Ver­lo­ren im Zonen­rand­ge­biet: Jan Peter Bre­mer hat einen anrüh­rend tra­gi­ko­mi­schen Roman über eine schwie­ri­ge Jugend im länd­li­chen Künst­ler­exil geschrie­ben, der viel eige­ne und viel Gesell­schafts­ge­schich­te ent­hält.

Die Zeit
Nichts für Anfän­ger
Mit der ost­deut­schen Dich­te­rin Elke Erb ver­liert die Poe­sie ihre eigen­wil­ligs­te Stim­me.

Süd­deut­sche Zei­tung
Im Rhyth­mus der Selbst­prü­fung
Elke Erb hat aus dem Sich-sel­ber-Zuhö­ren eine Kunst gemacht und eine gan­ze Gene­ra­ti­on von Lyri­kern geprägt. Jetzt ist sie im Alter von 85 Jah­ren gestor­ben.

Der Stan­dard
Ondřej Cikán geht im neu­en Buch „Blü­hen­de Dämo­nen“ poe­tisch aufs Gan­ze
Die „Blü­hen­den Dämo­nen“ des Staats­preis­trä­ger für lite­ra­ri­sche Über­set­zung 2023 orches­trie­ren den Wahn­sinn unse­rer Welt

Der Stan­dard
Wie Hugo von Hof­manns­thal das Lob des dezen­ten Men­schen sang
Auch der Autor des „Jeder­mann“, ein form­voll­ende­ter Sprach­künst­ler und Kron­zeu­ge der Wie­ner Moder­ne, hat heu­er sei­nen 150. Geburts­tag

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Online seit: 24. Janu­ar 2024

Zuletzt geän­dert: 25. Jan. 2024