Presseschau – 22. Februar 2024

Ger­hard Hen­schel / Die gro­ße Jim-Knopf-Rei­ni­gung / Car­lo Leo­ne Spil­ler / Kurt Dra­wert / Rüdi­ger Safran­skis Kaf­ka / Erich Käst­ner …

NZZ
In den 1990er Jah­ren begann die Lite­ra­tur ihren Humor zu ver­lie­ren
Der Schrift­stel­ler Ger­hard Hen­schel schaut in sei­nem „Schel­men­ro­man“ etwas weh­mü­tig in eine Zeit, als lin­ke Sprach­kri­tik auch lin­ken Betrof­fen­heits­kitsch auf­ge­spiesst hat.

Die Welt
Die gro­ße Jim-Knopf-Rei­ni­gung – so tief­grei­fend sind die Ände­run­gen
Micha­el Endes Kin­der­buch­held Jim Knopf ist ein schwar­zer Jun­ge. Heu­te sieht man­cher dar­in Ras­sis­mus. Jetzt bringt der Ver­lag eine berei­nig­te Fas­sung her­aus. Sie ersetzt nicht nur ein­zel­ne Wör­ter, son­dern greift tief in die Hand­lung ein.

Die Zeit
Sturm und Drang am Zürich­see
Car­lo Leo­ne Spil­ler erzählt in sei­nem Debüt­ro­man von sei­ner Jugend in der Zür­cher Künst­ler­bo­he­me und sei­ner Schrift­stel­ler­wer­dung.

Die Pres­se
Ein Pro­phet, ein Ali­en sogar? Die post­hu­me Kar­rie­re des Herrn Kaf­ka
War­um hat Kaf­ka sol­che Kral­len, war­um kie­felt die Welt an ihm wie sonst nur an Shakespeare?Erstaunliches über sein Nach­le­ben, vom kapi­ta­lis­ti­schen Teu­fel über den Geheim­leh­rer bis zum Post­ko­lo­nia­lis­ten.

Frank­fur­ter Rund­schau
Kom­plett vor­bei und rück­wärts hoch
Kurt Dra­werts gran­dio­ses Lang­ge­dicht „Alles neigt sich zum Unver­ständ­li­chen hin“ stürzt uns in ein sinn­vol­les Cha­os.

Tages­spie­gel
Tabel­le zum Aus­schnei­den
Die­se Woche regiert in den Buch­charts das Hoch­wer­ti­ge: Auf den vor­de­ren drei Plät­zen bei der Bel­le­tris­tik geht es mit Haru­ki Mura­ka­mi, Iris Wolff und Bodo Kirch­hoff unge­wohnt lite­ra­risch zu.

Süd­deut­sche Zei­tung
Was er sich im Leben wünscht
Rüdi­ger Safran­ski hofft, mit „Kaf­ka. Um sein Leben schrei­ben“ ins Herz des Aus­nah­me-Œuvres zu gelan­gen. Aber kann er dabei wirk­lich Neu­es frei­le­gen?

Tages­spie­gel
„Hal­lö­chen Popöchen“
Denis Scheck über die Bel­le­tris­tik-Best­sel­ler in die­ser Woche

Stutt­gar­ter Zei­tung
„Er hat ver­sucht, auf sei­ne Wei­se dage­gen­zu­hal­ten“
Am 23. Febru­ar wäre Erich Käst­ner 125 Jah­re gewor­den. Kaum jemand kennt sein Leben und Werk bes­ser als der Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler Sven Hanu­schek. Ein Gespräch über einen der Lieb­lings­schrift­stel­ler der Deut­schen.

Die Fur­che
Tarn­kap­pe und Ten­nis: Erich Käst­ner im Drit­ten Reich
Die Rol­le Erich Käst­ners im Drit­ten Reich unter­sucht Tobi­as Lehm­kuhl in sei­ner Stu­die „Der dop­pel­te Erich“. Er zeigt den Weg des Autors zwi­schen Anpas­sung und Wider­setz­lich­keit. Zum 125. Geburts­tag Erich Käst­ners am 23. Febru­ar.

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Online seit: 22. Febru­ar 2024

Zuletzt geän­dert: 23. Feb. 2024