Presseschau – 22. April 2026

Ele­na Ferran­te / Pas­cal Bruck­ner über Gras­set / Karl-May-Ver­lag / Sven­ja Lies­au / Joann Sfar …

Die Welt
„Bol­lo­ré ist Putins Stroh­mann“
Wenn Gal­li­mard der Rolls-Roy­ce unter den fran­zö­si­schen Ver­la­gen ist, dann ist Gras­set der Bent­ley. Doch nun haben aus Pro­test gegen den rech­ten Ver­le­ger 170 Autoren das Haus ver­las­sen. Kei­nes­wegs nur Lin­ke. Einer von ihnen, Pas­cal Bruck­ner, erklärt die Grün­de.

FAZ
Das Werk eines zeich­nen­den Gezeich­ne­ten
Kein ande­rer Autor ist in Frank­reich wegen sei­ner gewan­del­ten Hal­tung zum Gaza-Krieg so umstrit­ten wie Joann Sfar. Auch dar­über erzählt er in sei­nem Mam­mut- und Meis­ter­werk „Terre de sang“.

FAZ
Gerech­tig­keit für Oskar Schind­lers ver­ges­se­ne Gefähr­tin
Ohne sie wäre die Lebens­ret­tungs­ar­beit ihres Man­nes unmög­lich gewe­sen, aber Ste­ven Spiel­berg erzähl­te nicht von ihr: Jetzt ist Emi­lie Schind­ler zur Prot­ago­nis­tin in einem fran­zö­si­schen Comic gewor­den.

FAZ
Und nun sämt­li­che Gefüh­le auf ex
Sven­ja Lies­au hat bereits als Schau­spie­le­rin gro­ßen Erfolg: In ihrem Roman „Es war nicht anders mög­lich“ schickt sie die Prot­ago­nis­tin auf eine Rei­se durch Ber­li­ner Knei­pen und psy­chi­sche Kri­sen.

Die Pres­se
Zeug­nis einer tra­gi­schen Lie­be: John Keats gestoh­le­ne Brie­fe an Fan­ny Braw­ne auf­ge­taucht
Der Band mit Ori­gi­nal­b­rie­fen war vor mehr als 25 Jah­ren aus dem Land­sitz einer rei­chen Fami­lie ver­schwun­den. Ein Unbe­kann­ter bot sie einem New Yor­ker Anti­qua­ri­at an – und wur­de ertappt.

Frank­fur­ter Rund­schau
Die gefähr­li­che Sei­te
Aber­tau­sen­de Zei­chen zwi­schen zwei Papp­de­ckeln kön­nen auch im digi­ta­len Zeit­al­ter noch beun­ru­hi­gen. Zum „Welt­tag des Buches“ ein Blick auf ris­kan­te Lek­tü­re, die Ermäch­ti­gung durchs Lesen und bit­ter­bö­se Schrif­ten.

Frank­fur­ter Rund­schau
Sie mag es eben ruhig
Aus­wan­dern, zurück­ge­hen, selbst über das eige­ne Leben ent­schei­den: Colm Tói­bíns still-nüch­ter­ne Erzäh­lung
„Die Schwes­tern“.

Tages­spie­gel
Auf Wie­der­se­hen, Win­ne­tou: Der Karl-May-Ver­lag sucht einen neu­en Eigen­tü­mer
An Tra­di­ti­on und Mythen fehlt es nicht. Doch wer will das Bam­ber­ger Ver­lags­haus über­neh­men? Und was hat uns Karl May, der Vater von Win­ne­tou und Old Shat­ter­hand, heu­te noch zu sagen?

Tages­spie­gel
Neu­er Essay­band von Ele­na Ferran­te: „Schön ist wüst, und wüst ist zu schön.“
Mit ihrem neu­en Buch „An den Rän­dern“ gibt die ita­lie­ni­sche Erfolgs­au­torin Ele­na Ferran­te inter­es­san­te Ein­bli­cke in ihre Schreib­werk­statt – ihre Anony­mi­tät wahrt sie jedoch wei­ter­hin.

Tages­spie­gel
„Ein Schlag ins Gesicht jedes eman­zi­pa­to­ri­schen Den­kens“: Denis Scheck über die Roman-Best­sel­ler der Woche
Unser Buch­kri­ti­ker liest sich durch die „Spiegel“-Bestsellerliste – von fei­nem Fami­li­en­epos bis zu schau­der­haf­ter Roman­t­a­sy. Wel­che Bücher lobt er, wel­che zer­legt er?

Der Stan­dard
Tra­di­ti­ons­rei­cher Karl-May-Ver­lag soll ver­kauft wer­den
Der Ver­le­ger und allei­ni­ge Gesell­schaf­ter Bern­hard Schmid zieht sich nach lang­jäh­ri­ger Tätig­keit zurück – sein Groß­va­ter hat­te den Ver­lag 1913 mit­ge­grün­det

Süd­deut­sche Zei­tung
Geschieht es mir recht?
Kühl und distan­ziert geht die Schrift­stel­le­rin Esther Schütt­pelz mit ihrer Hel­din um, die Gewalt in der Bezie­hung erlebt. Aber ihr Roman „Grü­ne Wel­le“ stellt die rich­ti­gen Fra­gen.

 

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Online seit: 22. April 2026

Zuletzt geän­dert: 22. Apr. 2026