Presseschau – 22. April 2024

Das ältes­te gedruck­te Buch / Schlum­mert ein 4. Kaf­ka-Roman unge­se­hen im Archiv? / Vir­gi­nia Woolf und Vita Sack­ville-West …

NZZ
Ein Brief­wech­sel wie ein Lie­bes­ro­man: Vir­gi­nia Woolf und Vita Sack­ville-West sind in «Love Let­ters» ver­eint
Fast zwan­zig Jah­re lang kann­ten sich die bei­den Schrift­stel­le­rin­nen. Sie waren sich freund­schaft­lich und lie­bend zuge­tan. Ihre Brie­fe sind ein bewe­gen­des Zeug­nis die­ser inten­si­ven Bezie­hung.

NZZ
«Und war­um haben Sie ihn ermor­det?» – Dank künst­li­cher Intel­li­genz könn­ten wir bald selbst in die Rol­le des Kom­mis­sars schlüp­fen und mit Roman­fi­gu­ren chat­ten
Die KI-Revo­lu­ti­on macht nicht nur die Lite­ra­tur­re­cher­che obso­let. Sie dürf­te auch die Wei­se ver­än­dern, wie Bücher geschrie­ben wer­den.

NZZ
«Das Mes­ser defi­niert mich»: Wie der Schrift­stel­ler Sal­man Rush­die sein Leben zurück­er­obert
Sal­man Rush­die hat einen Mord­ver­such knapp über­lebt. In sei­nem Buch «Kni­fe» ver­ar­bei­tet er das dra­ma­ti­sche Ereig­nis. Er ist nicht der ers­te Schrift­stel­ler, der einem Mes­ser­an­griff zum Opfer fiel.

FAZ
Das Bauch­ge­fühl kann ver­let­zen
In ihrem Debüt­ro­man erzählt Han­nah Oppol­zer empa­thisch von einer ver­korks­ten Mut­ter-Toch­ter-Bezie­hung.

FAZ
Auf der Suche nach der ver­lo­re­nen Gene­ra­ti­on
Ein Roman über die Zeit des gro­ßen Auf­bruchs: In „Zebras im Schnee“ schil­dert Flo­ri­an Wacker das Schick­sal zwei­er Künst­ler­freun­din­nen im Frank­furt der Zwan­zi­ger­jah­re.

FAZ
Wer war zuerst am Drü­cker?
Der Anfang des Buch­dru­ckens führt nach Korea: Dort ent­stand 1377 „Jik­ji“ – ein denk­bar rares Buch. Und acht­zig Jah­re älter als die Guten­berg-Bibel.

FAZ
Iwan Fran­ko: „Es liegt ein Dorf im Tale drin“
Eine Minia­tur­tra­gö­die in Ver­sen: Die­ses Gedicht han­delt vom Schei­tern der Auf­klä­rung und dem Dra­ma des im eige­nen Lan­de ver­kann­ten Pro­phe­ten.

FAZ
Schlum­mert ein 4. Kaf­ka-Roman unge­se­hen im Archiv?
Die Gesta­po und ein Lite­rat: In einer ARD-Serie wird behaup­tet, Schrif­ten von Franz Kaf­ka lager­ten im Bun­des­ar­chiv. Dem wider­spricht das Haus. Dreh­buch­au­tor Dani­el Kehl­mann bleibt gelas­sen. Ihn inter­es­siert an dem Fall etwas ganz ande­res.

Die Welt
„Er hat­te sei­ne 27 Sekun­den Ruhm, in denen er auf mich ein­stach“
Der Atten­tä­ter stach fünf­zehn­mal auf ihn ein: Jetzt hat Sal­man Rush­die ein Buch über sei­nen Über­le­bens­kampf geschrie­ben. Ein Gespräch über sei­ne Frau, die ihm wochen­lang ver­bot, in den Spie­gel zu schau­en, den Atten­tä­ter und Tän­zen vor des­sen Gefäng­nis.

Die Pres­se
„Maror“: So bit­ter schmeckt die Gewalt
Stän­di­ger Krieg zer­stört eine Gesell­schaft: Das ist das Fazit des israe­li­schen Schrift­stel­lers Lavie Tid­har in sei­nem eben­so fas­zi­nie­ren­den wie wohl pola­ri­sie­ren­den Roman „Maror“.

Die Pres­se
Lea Ypi: Herr Kant als Archi­tekt
Zu Kants 300. Geburts­tag am 22. April liegt Lea Ypis ers­tes streng phi­lo­so­phi­sches Werk vor: Minu­zi­ös wen­det sie sich einem ver­nach­läs­sig­ten Abschnitt aus sei­ner ers­ten Kri­tik zu und kom­men­tiert ihn Stück für Stück.

Die Zeit
Brau­chen wir Gedich­te, Herr von Ammon?
Man­che Gedich­te lösen diplo­ma­ti­sche Kri­sen aus, man­che ret­ten Leben, und man­che ver­ste­hen wir nicht. Frie­der von Ammon forscht zu Theo­rie und Geschich­te der Lyrik.

Die Zeit
Schrö­ders Traum
Bru­no Schrö­der war Berg­mann in Ibben­bü­ren. Als er stirbt hin­ter­lässt er 70.000 Bücher. Gele­sen hat er nur einen Teil. Sie waren Aus­druck einer jahr­zehn­te­lan­gen Obses­si­on.

Frank­fur­ter Rund­schau
Wie war es, ein nor­ma­ler Mensch zu sein?
Die Nor­we­ge­rin Vigdis Hjorth erzählt in ihrem auto­fik­tio­na­len Roman „Ein fal­sches Wort“ vom Alp­traum eines Miss­brauchs durch den eige­nen Vater.

Der Stan­dard
Füh­rungs­wech­sel: Nico­las Mahler und Fritz Oster­may­er über die Schu­le für Dich­tung
Comic­zeich­ner Nico­las Mahler und Vor­gän­ger Fritz Oster­may­er über Geschwa­fel, die Frei­heit in der Beschrän­kung und die Par­al­le­len von Lyrik und Comics

Der Stan­dard
Schrift­stel­ler Mich­al Hvor­ecký auf Franz Kaf­kas Spu­ren in der Tatra
1920 reis­te der tuber­ku­lo­se­kran­ke Franz Kaf­ka zur Kur in die Hohe Tatra. Der slo­wa­ki­sche Schrift­stel­ler Mich­al Hvor­ecký ist den Spu­ren Kaf­kas gefolgt

Der Stan­dard
Chris­toph W. Bau­er wür­digt Robert Schin­del: Es schin­delt in mei­nen Gedan­ken
Robert Schin­del hat mit Roma­nen wie „Gebür­tig“ und sei­nen Lyrik­bän­den die öster­rei­chi­sche Lite­ra­tur nach­hal­tig geprägt. Kürz­lich wur­de er 80

Der Stan­dard
Tex Rubi­no­witz über sei­ne Mit­wir­kung im Schwank „Kaf­kas Franz“
Vor 34 Jah­ren stand Rubi­no­witz mit dem Spar­ver­ein Die Unzer­trenn­li­chen als Franz Kaf­ka auf der Büh­ne. Erin­ne­run­gen anläss­lich einer anste­hen­den Wie­der­auf­füh­rung

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Online seit: 22. April 2024

Zuletzt geän­dert: 23. Apr. 2024