Presseschau – 21. September 2026
NZZ
Büchermachen als Dienst am Menschen: Die Zürcher Verlegerin Anne Rüffer ist mit 69 gestorben
Sie hatte ein Gespür für existenzielle Themen und suchte in ihren Büchern stets die „soziale Rendite“.
FAZ
Das Publikum als Spielpartner
Joachim Meyerhoff lässt sich gerne vom Mitlachen und Mitleiden der Leute inspirieren – auch bei der ungekürzten Live-Lesung von „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“. Nun ist das Hörbuch neu zugänglich.
FAZ
Immer engagiert, bisweilen enragiert
Antje Kunstmann war die Powerfrau der deutschen Buchszene: 1976 gründete sie den Verlag, der später ihren Namen tragen sollte. Am Mittwoch der vergangenen Woche ist sie im Alter von 77 Jahren in München gestorben.
FAZ
Ich ist keine andere
Ihre Muttersprache ist Ladinisch, berühmt wurde sie mit italienisch geschriebenen Gedichten. Roberta Dapunts neuer Band ist zugleich das Dokument einer Schreibkrise und Versuch eines Neuanfangs.
Die Presse
Putzen als Spleen
María Agúndez‘ Roman „Saubere Häuser“ ist ein wunderbar witziger Roman über die Frage, ob die Mittelschicht gerne putzen darf.
Die Welt
Im Würgegriff der Eliten strauchelt die Welt
Macht sei wieder etwas, das die Elite nur noch unter sich verteilt: Wie es dazu kommen konnte, erklärt niemand einfacher als der deutsche Bestsellerautor Philipp Blom. Ist die Menschheit überhaupt noch zu retten?
Süddeutsche Zeitung
Hallo, hier spricht Ihre Vergangenheit
In seinen Romanen holt der Schwede Alex Schulman düstere Hinterlassenschaften aus dem Keller seiner Familie. In „Jetzt beginnt das Leben“ gibt es eine Standleitung in die Sommerferien der Kindheit. Will man das?
Der Standard
In Lorenz Langeneggers neuem Roman sucht ein Mann nach sich selbst
In „Die Tage zwischen früher und jetzt“ macht sich ein Mann auf die Suche nach dem Menschen, der er noch werden könnte.
Tagesspiegel
Jedes Buch selbst lesen – und sich dann einmischen
Mit viel Umsicht und noch mehr Leidenschaft Bücher verlegen: Ein Nachruf auf die im Alter von 77 Jahren verstorbene Münchener Verlegerin Antje Kunstmann.
Tagesspiegel
„Ich kann mich in diese Zeit hineinversetzen“
Der Berliner Comiczeichner Thilo Krapp hat „Die Zeitmaschine“ als Graphic Novel umgesetzt. Hier spricht er über gesellschaftliche Restriktionen und die Frage, wie man einen Klassiker neu erzählt.
Frankfurter Rundschau
Mord und Totschlag, darunter aber Geduld, Klugheit und Menschlichkeit
Zum 200. Todestag von Johann Peter Hebel, dem Autor der weiterhin und wieder empfehlenswerten „Kalendergeschichten“.
Die Zeit
Plötzlich schallte Elvis durchs Tessin
Zu Besuch bei Volker Michels, dem weltgrößten Hesse-Fan
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Online seit: 21. September 2026
Zuletzt geändert: 21. Sep. 2026
