Presseschau – 2. Oktober 2026

Lud­vík Kun­de­ra / Vale­ria Gor­deev / Andre­as Guski 1943- 2026 / Artem Tschech / Thé­ly­son Oré­li­en / Shi­da Bazyar / Hen­drik Bolz …

Die Welt
„Die Bun­des­re­pu­blik hat ihre neu­en Bür­ger im Osten nicht beschützt“
Nach den Base­ball­schlä­ger­jah­ren zog er aus Stral­sund nach Ber­lin. Seit­her schreibt Hen­drik Bolz über sei­ne Hei­mat, sei­ne Her­kunft und sei­nen Kul­tur­schock. Wie viel ihm davon noch in den Kno­chen steckt, ver­rät er hier.

FAZ
Lud­vík Kun­de­ra: „Sogar die Ster­ne sol­len abends duf­ten“
Eine Stim­me der Avant­gar­de, die jahr­zehn­te­lang prä­gend war für die Ent­wick­lung der Poe­sie in ihrer Hei­mat: In die­sem Gedicht ver­schwim­men die Gren­zen zwi­schen tsche­chi­scher Pro­vinz und fran­zö­si­scher Pro­vence.

FAZ
Sei­ner Iro­nie wohn­te ein Zau­ber inne
Er ver­mit­tel­te Begeis­te­rung für die sla­wi­sche Lite­ra­tur und ver­fass­te die grund­le­gen­de Bio­gra­phie zu Dos­to­jew­ski: Jetzt ist Andre­as Guski im Alter von 82 Jah­ren gestor­ben.

FAZ
Vale­ria Gor­deev erhält „aspekte“-Literaturpreis
Der dies­jäh­ri­ge „aspekte“-Literaturpreis geht an die Schrift­stel­le­rin Vale­ria Gor­deev. „Die Zika­de ent­schlüpft ihrer gold­glän­zen­den Hül­le“ ist der Debüt­ro­man der Autorin.

FAZ
Die Lie­be im Her­zen ver­brennt
Artem Tschech hät­te den Krieg aus siche­rer Ent­fer­nung beschrei­ben kön­nen. Statt­des­sen mel­de­te sich der ukrai­ni­sche Schrift­stel­ler 2022 erneut zum Mili­tär­dienst – und über­leb­te den Kampf um Bach­mut.

FAZ
What we owe to each other
Was schul­den wir uns gegen­sei­tig denn? Eigent­lich genau das, was man auf der Frank­fur­ter Buch­mes­se dau­ernd höchst ver­dich­tet mit dem Mit­mensch erlebt, ganz sim­pel: Ver­nunft, Freund­lich­keit, Respekt.

Tages­spie­gel
Der Fall des kana­di­schen Autors Thé­ly­son Oré­li­en: Chat-GPT killt Lite­ra­tur­stars
Hat Thé­ly­son Oré­li­en sein für den Prix Gon­court nomi­nier­tes Roman­de­büt mit der Hil­fe von KI geschrie­ben? Die Jury des Prei­ses hat ihn von ihrer Long­list gestri­chen. Nicht nur in Frank­reich tobt die Debat­te.

Tages­spie­gel
Schrift­stel­le­rin Shi­da Bazyar über die NS-Zeit: „Sie haben das getan, weil sie es woll­ten“
Wie wur­den in den 1920er-Jah­ren aus net­ten Nach­barn Nazis, Täter und Mit­läu­fer? Hier spricht Shi­da Bazyar über ihren Roman „Die Lücken“ und ihren Geburts­ort, das ehe­ma­li­ge NS-„Gaumusterdorf“ Her­mes­keil.

Süd­deut­sche Zei­tung
Hey Nach­bar, wie gehts?
Eine Rei­se durch das Lite­ra­tur­land Tsche­chi­en, das in die­sem Jahr Gast der Frank­fur­ter Buch­mes­se ist: Zu Autorin­nen und Autoren wie Jáchym Topol und Ali­ce Horá­č­ko­vá, die mit Witz und Hart­nä­ckig­keit an alten Tabus rüt­teln.

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Online seit: 2. Okto­ber 2026

Zuletzt geän­dert: 2. Okt. 2026