Presseschau – 2. Juli 2026
NZZ
Sie steht wie keine andere für den deutsch-jüdischen Dialog: Nun übergibt Rachel Salamander ihr Archiv der Forschung
Als Tochter von Holocaust-Überlebenden machte Rachel Salamander mit einer Buchhandlung in München jüdisches Denken wieder sichtbar – im Land der Täter. Doch in die Bilanz ihres Lebenswerks mischen sich auch bittere Töne.
FAZ
Ein Jünger war er nicht
Er war ein Schriftsteller aus eigenem Recht und brachte es zugleich fertig, als Leiter der Arno Schmidt Stiftung das Werk des Bargfelder Autors in die Gegenwart zu retten. Nun ist Bernd Rauschenbach gestorben.
FAZ
Das Räderwerk der Liebe
Was würden wir unserem jüngeren Ich sagen, wenn wir ihm zufällig auf einer Parkbank begegneten? Ein neuer Band enthält alle von Jorge Luis Borges autorisierten Erzählungen. Zudem erscheinen seine Reiseberichte gesammelt auf Deutsch.
FAZ
Die Blutreliquie wurde ihm peinlich
Wer liest heute noch Karl May? Trotzdem erscheint eine historisch-kritische Ausgabe seiner Werke. Und nun ist endlich eines der berühmtesten Bücher dran: „Der Schut“. Hält es der Relektüre stand?
FAZ
Ein Leben im Schnelldurchlauf
Liebe, Schicksal, Familie, Kolonialismus – die amerikanisch-nigerianische Autorin Tochi Eze packt viel in ihren rasanten Debütroman. Bewältigt sie das große Themenpaket?
Tagesspiegel
Der literarische Siegeszug der Damentoilette: Vom Tauchen in den Tiefen der Schnatterzonen
Als Reaktion auf die Literaturkritik-Debatte um Denis Scheck erscheint jetzt auch ein Band mit gleich 22 Liebeserklärungen an die Damentoilette.
Frankfurter Rundschau
Dies ist das normale Leben, ein anderes gibt es nicht
„Trost“: Angelika Klüssendorf legt mit extremer Erzählökonomie einen eindrucksvollen Roman über deutsche Befindlichkeiten in den 2020ern vor.
Der Standard
Thomas Kunst heißt nicht nur so, sein neuer Roman ist höchste Kunst
In einem atemlosen Gewaltakt errichtet der ostdeutsche Autor in „Masleboi“ eine Welt aus Versatzstücken und Dosenresten. Das Ergebnis ist Weltliteratur
Süddeutsche Zeitung
»Ich möchte keine Regenwürmer kochen müssen«
Die Schriftstellerin Angelika Klüssendorf über die Schläge ihrer Mutter, die Flucht in die Kreativität und die Angst vor Armut, die sie seit ihrer Kindheit in der DDR begleitet.
Stuttgarter Zeitung
Wandern für den Seelenfrieden
Seit einigen Jahren hat die italienische Autorin Raffaella Romagnolo guten Erfolg mit ihren Büchern. Nun hat der Diogenes Verlag ihre Erzählung „Wir gehen mal los“ auf Deutsch veröffentlicht.
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Online seit: 1. Juli 2026
Zuletzt geändert: 2. Juli 2026
