Presseschau – 19. November 2025

Lili Kör­ber / Tezer Özlü / John Irving / Dani­el Dons­koy / Loui­se Pen­ny …

NZZ
„Am Broad­way liess man alle Trau­rig­keit zurück“: Lili Kör­ber erzählt, was es hiess, im Exil zu über­le­ben
Sie ist Pia­nis­tin, er Arzt. Im Som­mer 1941 zie­hen sie in ein Miet­haus in New York. Ohne Geld, ohne Arbeit. Lili Kör­bers Roman „Abschied von ges­tern“ erzählt vom Elend des Exils. Mit acht­zig Jah­ren Ver­spä­tung erscheint das Buch nun zum ers­ten Mal

FAZ
Kommt jetzt doch das Aus für Angoulê­me?
Trotz der Abset­zung des umstrit­te­nen Lei­ters sagen Autoren und Ver­la­ge ihre Teil­nah­me für 2026 ab. Damit steht die Fort­füh­rung der größ­ten euro­päi­schen Comic-Ver­an­stal­tung infra­ge.

FAZ
In den Kor­ri­do­ren des Ich-Laby­rinths
Lite­ra­ri­sche Ver­viel­fa­chung des Augen­blicks: Tezer Özlüs neu über­setz­ter Roman „Die kal­ten Näch­te der Kind­heit“.

FAZ
So sieht eine gran­di­os gro­tes­ke Fami­li­en­auf­stel­lung aus
Der Titel sug­ge­riert einen Wes­tern, und es gibt Pis­to­len, Pfer­de und Prä­rie. Doch Mia Ober­län­ders „Saloon“ ist etwas ganz ande­res: High Noon im Wohn­zim­mer einer neu­ro­ti­schen Fami­lie.

Tages­spie­gel
„Die Welt­ge­schich­te hat sich ins Buch gedrängt“: Schau­spie­ler Dani­el Dons­koy über sei­nen Debüt­ro­man
Er hat ukrai­ni­sche und rus­si­sche Wur­zeln, ist außer­dem Jude: Dani­el Dons­koys ers­tes Buch „Bren­nen“ ver­han­delt die eige­ne Iden­ti­tät und die Welt­po­li­tik. Ein Gespräch über Pro­test, jüdi­schen Humor und die Lie­be zum Feu­er.

Die Pres­se
John Irving beschreibt in sei­nem neu­en Roman Wien als frem­den­feind­li­che Stadt, in der ein Frem­der trotz­dem Freun­de fin­den kann
John Irvings neu­er Roman „Köni­gin Esther“ spielt zu gro­ßen Tei­len im Wien der 1960er Jah­re und ist ein gran­dio­ses huma­nis­ti­sches Plä­doy­er, das Schick­sa­le aus vie­len Län­dern zusam­men­führt.

Die Pres­se
War­um braucht jedes Q ein U? Die gro­ßen ABC-Rät­sel
Wie aus einem ägyp­ti­schen Och­sen­schä­del das „A“ wur­de, ein römi­scher Volks­schul­leh­rer das „G“ erfand und war­um das „W“ ein dop­pel­tes „U“ ist, ver­rät ein fas­zi­nie­ren­des eng­li­sches Buch über das Alpha­bet.

Frank­fur­ter Rund­schau
Ein Plan, den nie­mand für mög­lich hält
Loui­se Pen­nys groß aus­ho­len­der und in die Poli­tik füh­ren­der Kri­mi­nal­ro­man „Der schwar­ze Wolf“.

 

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Online seit: 19. Novem­ber 2025

Zuletzt geän­dert: 20. Nov. 2025