Presseschau – 18. Dezember 2025

Nata­scha Wodin / Max Goldt / Die stim­mi­gen Lügen des Star-Neu­ro­lo­gen Oli­ver Sacks / Ber­nar­di­ne Eva­ris­to / Anna Seg­hers / Colom­be Schneck / András Vis­ky …

NZZ
„Mir, weil ich eine Frau bin, darf er die Hand nicht geben“ – schreibt Anna Seg­hers in bis­lang unver­öf­fent­lich­ten Brie­fen
Die spä­te­re DDR-Schrift­stel­le­rin Anna Seg­hers war eine Vir­tuo­sin der Ein­füh­lung und der Selbst­zu­rück­nah­me. Das zei­gen Brie­fe an ihren Gelieb­ten László Rad­vá­nyi.

NZZ
Risi­ken und Neben­wir­kun­gen der Erin­ne­rung: Die fran­zö­si­sche Autorin Colom­be Schneck woll­te einen hei­te­ren Schweiz-Roman schrei­ben – es kam anders
Es schie­nen glück­li­che Kind­heits­ta­ge gewe­sen zu sein, die Colom­be Schneck in der Waadt ver­bracht hat­te. Als sie dar­über zu schrei­ben begann, zer­fiel das schö­ne Bild.

NZZ
Zer­schla­gung einer Fami­lie: András Vis­kys her­aus­ra­gen­der Roman lässt an die zwei unga­ri­schen Lite­ra­tur­no­bel­preis­trä­ger den­ken
Uner­müd­lich setzt die unga­ri­sche Lite­ra­tur Mass­stä­be, dies­mal mit dem Roman «Die Aus­sied­lung» des in der rumä­ni­schen Stadt Cluj-Napo­ca leben­den András Vis­ky. Erzählt wird die Lei­dens­ge­schich­te sei­ner Fami­lie, im Licht der irdi­schen wie der himm­li­schen Lie­be.

FAZ
Das Weih­nachts­wun­der von New York
Lite­ra­ri­sche Frei­heit für hun­dert Dol­lar im Monat: Erzäh­lun­gen und Essays aus dem Nach­lass der ame­ri­ka­ni­schen Schrift­stel­le­rin Har­per Lee erschei­nen nun auf Deutsch in dem Band „Das Land der süßen Ewig­keit“.

FAZ
Im Unter­holz lie­ben­den Bewusst­seins
Für Netz- und Schleim- und Hirn­häu­te: Miku Sophie Küh­mel schenkt der Dada-Erfin­de­rin Han­nah Höch die Hälf­te ihres Lie­bes­le­bens zurück.

FAZ
Vom Vater hat sie mehr als Lust an der Gewalt geerbt
Nan­cy Hün­gers „Wir dre­hen dem Meer unse­re Rücken zu“ ist ein hef­ti­ges Buch über die Angst vor der Auf­lö­sung, das selbst alle Gat­tungs­gren­zen sprengt.

FAZ
Sie setz­te ihre Figu­ren auf Neben­glei­se des Lebens
Ein Spek­trum an Außen­sei­tern, Hoch­stap­lern und psy­chisch Defor­mier­ten: Die Erzäh­lun­gen der jüdi­schen Exil­schrift­stel­le­rin Maria Lazar bestä­ti­gen die Qua­li­tät ihrer bis­her bereits wie­der­ent­deck­ten Wer­ke.

FAZ
Ein Stück Hei­mat in der Dia­spo­ra
Jia­ming Tang setzt der East Broad­way Mall in New York in sei­nem Debüt­ro­man „Cine­ma Love“ ein lite­ra­ri­sches Denk­mal. Das Ein­kaufs­zen­trum war für Chi­ne­sen ein Stück Hei­mat in der Dia­spo­ra.

Die Zeit
Das Rie­sen­er­eig­nis
Im letz­ten Teil ihrer Roman­tri­lo­gie stellt sich Julia Scho­ch den ganz gro­ßen Lebens­fra­gen. Mög­li­che Ant­wort: Nichts bleibt, wie es ist? In Pots­dam fin­den wir es her­aus.

Die Zeit
Vom Kon­ti­nent Aphri­ka
Ber­nar­di­ne Eva­ris­to erin­nert in der aus­ge­dach­ten Welt ihres Romans an die im Skla­ven­han­del ver­schlepp­ten Frau­en.

Ber­li­ner Zei­tung
Die stim­mi­gen Lügen des Star-Neu­ro­lo­gen Oli­ver Sacks: Ver­such einer Ehren­ret­tung
Mit sei­nen Fall­ge­schich­ten ist Oli­ver Sacks zum Best­sel­ler­au­tor gewor­den. Nun ist nach­ge­wie­sen, dass sie teil­wei­se gefälscht waren. War­um das unse­re Autorin nicht beküm­mert.

Frank­fur­ter Rund­schau
Vor­ah­nun­gen des Krie­ges
Iri­na Scher­ba­ko­was Zeug­nis geben­de Erin­ne­run­gen. Von Rena­te Lach­mann

Frank­fur­ter Rund­schau
Die Geschich­te vom Zer­fall
Die „Bud­den­brooks“ gibt es nun in einer präch­ti­gen Aus­ga­be.

Frank­fur­ter Rund­schau
Die Geschich­te mit dem Knarr­ge­räusch
Alle Jah­re wie­der: Max Goldt mit zwei leb­haf­ten Aben­den im Frank­fur­ter Mou­son­turm.

Der Stan­dard
Jonas Has­sen Khemi­ris Roman „Drei Schwes­tern“ über die Fami­lie und ande­re Flü­che
Fami­li­en­auf­stel­lung in Schwe­den: Jonas Has­sen Khemi­ris neu­er Roman erzählt von einer dyna­mi­schen Welt und ver­schie­den­ar­ti­gen Lebens- und Lie­bes­ge­schich­ten

Der Stan­dard
Bach­mann-Preis-Finan­zie­rung im Jubi­lä­ums­jahr noch nicht fixiert
Die Stadt Kla­gen­furt geht ohne Bud­get und mit Zwölf­tel­re­ge­lung ins Jahr 2026, doch es gibt poli­ti­sche Zusi­che­run­gen für das Preis­geld

Süd­deut­sche Zei­tung
Nie­mand weiß, wie man alt wird
Ihr größ­ter Erfolg brach­te Nata­scha Wodin in ihren Sieb­zi­gern noch eine neue Lie­be. Ein Glück, oder? Scho­nungs­los erzählt die Schrift­stel­le­rin jetzt von den Gebre­chen einer spä­ten Bezie­hung und teilt gegen einen popu­lä­ren Best­sel­ler zum The­ma aus.

 

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Online seit: 18. Dezem­ber 2025

Zuletzt geän­dert: 19. Dez. 2025