Presseschau – 18. August 2025

Tho­mas Mel­le / Wal­ter Ben­ja­mins Ber­li­ner Kind­heit / Tage­bü­cher von Kaf­ka bis Canet­ti / Wei­nen mit Tho­mas Bern­hard / Kat­ja Petrows­ka­ja / Vik­tor Jero­fe­jew / Ger­ti Tetz­ner / Lily Brett …

NZZ
Tage­bü­cher von Kaf­ka bis Canet­ti sind eine Fund­gru­be für Voy­eu­re. Umso mehr, je bos­haf­ter ihre Autoren gesinnt waren
Ein Blick in die inti­men Jour­na­le von Kaf­ka bis Ernst Jandl.

NZZ
Die ehe­ma­li­ge schot­ti­sche Regie­rungs­chefin hat ihre Memoi­ren ver­öf­fent­licht. Und J. K. Row­ling krit­zelt Schimpf­wör­ter in das Buch
Der Streit zwi­schen der „Har­ry Potter“-Autorin und Nico­la Stur­ge­on hat eine Vor­ge­schich­te. In einem lan­gen Ver­riss hält Row­ling der Poli­ti­ke­rin vor allem Ver­rat an den Frau­en vor.

FAZ
Ein Glücks­pilz namens Gür­k­chen
Für den einen ist ein Geschäft der Sinn der Poli­tik, für den andern bes­ten­falls ein Sym­bol, und das Nach­se­hen hat die gan­ze Welt: Wie Putin den ame­ri­ka­ni­schen Prä­si­den­ten besieg­te. Von Vik­tor Jero­fe­jew.

FAZ
Beten, dass das Fik­ti­on ist
Immer wenn man denkt, Tho­mas Mel­les Ster­be­wunsch-Roman „Haus zur Son­ne“ sei nicht mehr aus­zu­hal­ten, kippt er ins phan­tas­tisch Lus­ti­ge: ein ver­track­tes Meis­ter­werk.

Die Zeit
Anfan­gen, wenn alles vor­bei ist
In der DDR durf­te die Schrift­stel­le­rin Ger­ti Tetz­ner nicht publi­zie­ren. Jetzt wird ihr Roman „Karen W.“ neu auf­ge­legt. Begeg­nung mit einer fast Ver­ges­se­nen

Die Zeit
„Mein Vater brach­te mir bei, dass Lachen den Schmerz durch­dringt“
Die New Yor­ker Schrift­stel­le­rin Lily Brett schreibt hin­rei­ßen­de Bücher über neu­ro­ti­sche Frau­en. Jetzt wird eine Doku­men­ta­ti­on über ihr Leben gedreht. Ein Gespräch über Ausch­witz und Humor

Die Pres­se
Mit Tho­mas Bern­hard kann man gut wei­nen
In der Lite­ra­tur muss man nicht lang suchen, wenn man heu­len will. Von Tho­mas Bern­hard über Frie­de­ri­ke May­rö­cker bis zu aktu­el­len Roma­nen wim­melt es vor Trig­gern.

Die Pres­se
Wo kommt die­ses Baby her?
Anne Sau­er lässt in ihrem Debüt „Im Leben neben­an“ den Kin­der­wunsch ein­mal mit Ja, ein­mal mit Nein beant­wor­ten – von der­sel­ben Per­son.

Tages­spie­gel
Mit Wal­ter Ben­ja­min im Tier­gar­ten­vier­tel
Wal­ter Ben­ja­min muss­te zwei­mal flie­hen, ein­mal vor den Nazis in Ber­lin und ein­mal vor der Wehr­macht in Paris. Die Ver­öf­fent­li­chung sei­nes per­sön­lichs­ten Buchs erleb­te er nicht mehr. Zeit für eine Revi­si­on.

Der Stan­dard
Eine Odys­see in den eige­nen vier Wän­den
Der Bel­gi­er Oli­vi­er Schrau­wen legt mit „Sonn­tag“ ein viel­schich­ti­ges und ästhe­tisch außer­ge­wöhn­li­ches Comic­buch vor

Die Fur­che
Kriegs­all­tag in der Ukrai­ne
In ein­dring­li­chen Tex­ten und beglei­tet von unge­wöhn­li­chen Bil­dern berich­tet die ukrai­ni­sche Autorin Kat­ja Petrows­ka­ja in dem Essay­band „Als wäre es vor­bei“ vom Kriegs­all­tag in ihrem Hei­mat­land.

Die Fur­che
Die im Schat­ten sieht man nicht
Sophie Rey­er lässt in ihrem Kri­mi­nal­ro­man der Schau­spie­le­rin Else Heims eine spä­te Wie­der­gut­ma­chung wider­fah­ren.

 

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Online seit: 18. August 2025

Zuletzt geän­dert: 18. Aug. 2025