Presseschau – 17. September 2024

Short­list zum Deut­schen Buch­preis / Iwan Schmel­jow / Mari­on Mes­si­na / Kat­ja Oskamp / Davi­de Cop­po / Mario Var­gas Llosa / Jes­si­ca Lind …

NZZ
Eine Geschich­te vom Über­le­ben und Ster­ben: Der rus­si­sche Exil­schrift­stel­ler Iwan Schmel­jow schrieb 1923 ein Epos über die gemar­ter­te Krim, das heu­te noch erschüt­tert
„Die Son­ne der Toten“ ist eine uner­bitt­li­che Abrech­nung mit der kom­mu­nis­ti­schen Okto­ber­re­vo­lu­ti­on und jenen, die sie unter­stütz­ten. Tho­mas Mann plä­dier­te, dass Iwan Schmel­jow dafür den Nobel­preis bekom­men soll­te. Das Buch ist beklem­mend aktu­ell geblie­ben.

FAZ
Frank­reich kocht über
Der Griff von Dar­wins unsicht­ba­rer Hand soll gelo­ckert wer­den: Mari­on Mes­si­nas Roman „Die Ent­blöß­ten“ zeich­net ein Land im Auf­ruhr.

Die Welt
In eige­ner Sache: Alles Schrift­stel­ler­le­ben ist Papier? Nicht in die­sem Buch
Aga­tha Chris­tie wird von der Poli­zei gesucht. Proust muss zum Duell – und Hand­ke hat einen Total­scha­den. Im Leben der Lite­ra­ten schlum­mern lau­ter Anek­do­ten. Jetzt gibt es bes­ten „Action­sze­nen der Welt­li­te­ra­tur“ in einem Buch zu ent­de­cken.

Die Welt
Alle gegen einen? Die Short­list zum Buch­preis ist da
Cle­mens Mey­er gegen den Rest der Buch­welt? Ganz so ein­deu­tig ist das Ren­nen um den wich­tigs­ten deut­schen Lite­ra­tur­preis in die­sem Jah­re kei­nes­wegs. Vor allem die Roma­ne der nomi­nier­ten Autorin­nen haben hohes lite­ra­ri­sches Gewicht.

Frank­fur­ter Rund­schau
Schön, reich und tot
James Kest­rels Pri­vat­de­tek­tiv-Thril­ler „Bis in alle End­lich­keit“.

Frank­fur­ter Rund­schau
Mit einem Bein schon wie­der drau­ßen
Eine gro­ße Lie­be und ihr Ende: In „Die vor­letz­te Frau“ erzählt Kat­ja Oskamp von einem Paar unter dem Druck der Ver­hält­nis­se.

Der Stan­dard
Short­list für Deut­schen Buch­preis heu­er ohne Öster­rei­cher
Köhl­mei­er, Sarg­na­gel und Ora­vin schaff­ten es nicht unter die sechs fina­len Roma­ne. Die Preis­ver­lei­hung fin­det am 14. Okto­ber bei der Frank­fur­ter Buch­mes­se statt.

Süd­deut­sche Zei­tung
Und dann sticht er zu
Ein sanft­mü­ti­ger Jun­ge sucht sei­nen Platz im Leben – und fin­det eine neo­fa­schis­ti­sche Gemein­schaft. Der Ita­lie­ner Davi­de Cop­po zeigt im Roman „Der Mor­gen gehört uns“, was jun­ge Leu­te den Rech­ten in die Arme treibt.

Süd­deut­sche Zei­tung
Mir nach in die Unsterb­lich­keit
Dies sei sein letz­ter Roman, sagt der 88-jäh­ri­ge perua­ni­sche Lite­ra­tur­no­bel­preis­trä­ger Mario Var­gas Llosa. Und erklärt dar­in, was eine Ein­wan­de­rer­ge­sell­schaft zusam­men­schweißt: Musik.

Süd­deut­sche Zei­tung
Die­se Roma­ne blei­ben im Gespräch
Die Jurys des Deut­schen Buch­prei­ses und des Boo­ker Pri­ze küren je sechs bes­te Bücher des Jah­res. Und ent­schei­den sich für das Außer­or­dent­li­che.

Süd­deut­sche Zei­tung
War­um machen Kin­der so was?
In dem Roman „Klei­ne Mons­ter“ der Schrift­stel­le­rin Jes­si­ca Lind geht es um einen Vor­fall in der Klas­se 2b. Und die Fra­ge, ob man sein Kind je wirk­lich ken­nen kann.

 

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Online seit: 17. Sep­tem­ber 2024

Zuletzt geän­dert: 17. Sep. 2024