Presseschau – 17. März 2021

Sla­voj Žižeks Kom­mu­nis­mus-Kitsch / „Ich bin nicht euer Migra­ti­ons­mas­kott­chen!“ / Han­nah Are­ndt über Rahel Varn­ha­gen / Hel­ga Schu­bert / Ber­nar­di­ne Eva­ris­to / Die wich­tigs­ten Roma­ne des Früh­jahrs / Kaf­kas „Land­arzt“ / Wal­ter Ben­ja­mins Nach­lass …

Die Pres­se
Hier mar­schiert der Kom­mu­nis­mus-Kitsch (Pay­wall)
„Für einen neu­en Kom­mu­nis­mus“ plä­diert der slo­we­ni­sche Star­phi­lo­soph Sla­voj Žižek in sei­nem neu­en Buch. Was meint er damit?

Die Welt
Lei­se rau­schen­der Irr­sinn als Melo­die des Lebens
Zeit an ein Stück Welt­li­te­ra­tur zu erin­nern, dass den Arzt­be­ruf in sei­ner gan­zen Wider­sprüch­lich­keit zeigt: Kaf­kas Erzäh­lung „Ein Land­arzt“.

Süd­deut­sche Zei­tung
Kei­ne Blei­be in der Wirk­lich­keit (Pay­wall)
Die Kri­ti­sche Edi­ti­on von Han­nah Are­ndts Bio­gra­phie über die Salon­niè­re Rahel Varn­ha­gen ist auch ein gro­ßes Lehr­stück dar­über, was es bedeu­tet, ein ech­tes Gespräch zu füh­ren.

Süd­deut­sche Zei­tung
Bit­te blei­ben Sie (Pay­wall)
Eini­ge Ent­wür­fe von Wal­ter Ben­ja­min und war­um abge­bro­che­ne, nie ver­schick­te Brie­fe die melan­cho­lischs­ten Doku­men­te der Lite­ra­tur­ar­chi­ve sind.

Süd­deut­sche Zei­tung
Män­ner in Momen­ten der Wahr­heit (Pay­wall)
Dome­ni­co Star­no­ne erzählt in knap­pen Alters­wer­ken, wie über arri­vier­ten Kul­tur­bür­gern ihre Lebens­lü­gen zusam­men­bre­chen.

Die Zeit
Ich bin nicht euer Migra­ti­ons­mas­kott­chen!
Die Reduk­ti­on von Autorin­nen auf ihre Iden­ti­tät zeigt, wie wenig der Lite­ra­tur­be­trieb von Diver­si­tät ver­steht.

Die Fur­che
So vie­le Stim­men wie mög­lich
Die bri­ti­sche Schrift­stel­le­rin Ber­nar­di­ne Eva­ris­to fei­ert in ihrem preis­ge­krön­ten Roman „Mäd­chen, Frau etc.“ Indi­vi­dua­li­tät, nicht Iden­ti­tä­ten.

NZZ
John Cla­re stell­te sich gegen die Umwäl­zun­gen, die das eng­li­sche Dorf­le­ben aus den Angeln hoben (Pay­wall)
Leben und Werk des Dich­ters zei­gen: Auch Eng­län­der kön­nen Ein­ge­bo­re­ne sein.

Frank­fur­ter Rund­schau
Ein spä­tes Glück
Hel­ga Schu­bert, die 2020 mit 80 Jah­ren den Bach­mann-Preis gewann, mel­det sich mit „Vom Auf­ste­hen“ als Buch­au­to­rin zurück.

FAZ
Die wich­tigs­ten Roma­ne des Früh­jahrs
Blin­de Bli­cke, fal­sche Fischer, ein jun­ger Mann, der einen Teu­fels­pakt ein­geht, und ein Frau­en­schick­sal im Spie­gel der Jahr­hun­der­te.

—> Pres­se­schau als News­let­ter abon­nie­ren

* * *

Online seit: 17. März 2021

Zuletzt geän­dert: 17. März 2021