Presseschau – 16. Juni 2026
NZZ
Im Nachttaxi durch ein verwunschenes Paris – neu übersetzte Erzählungen von Gaito Gasdanow
Im Erzählband „Ein zweites Leben“ entführt der russisch-ossetische Schriftsteller in ein surreal-melancholisches Paris voller Sinnsucher und Heimatloser, die zwischen Traum und Exil sich selbst verlieren.
Die Welt
Erstausgabe von „Wuthering Heights“ soll 600.000 Pfund bringen
Alle drei Brontë-Schwestern sind mythische Figuren der britischen Literaturgeschichte. Der Kult steigert nun den Preis für eine seltene Erstausgabe von Emily Brontës „Wuthering Heights“ – in der sogar das zentrale Wort mehrfach falsch geschrieben ist.
FAZ
Die unsichtbare Pandemie nach der Pandemie
400 Millionen Menschen weltweit leiden an Long Covid, aber es fehlt an Aufmerksamkeit. Ivna Žic hat darüber einen literarischen Text geschrieben, der mit dem „Wortmeldungen“-Preis ausgezeichnet wurde. Eine Laudatio.
FAZ
Der Zorn der alten Dame
Diese Frau machte Geschichte durch Geschichtsschreibung: Mercy Otis Warren war die kritischste Chronistin des Unabhängigkeitskriegs – der sechste Teil der F.A.Z.-Serie „Amerika, wie es im Buche steht“.
FAZ
„Unser Umzug ist eine Investition“
Es handle sich ausdrücklich nicht um ein Sparprogramm und nicht um eine Maßnahme mit dem Ziel eines Personalabbaus, sagt Oliver Vogel: Ein Gespräch zum Weggang von S. Fischer aus Frankfurt mit dem Verlagsleiter.
FAZ
Eine Säule der Buchstadt bricht weg
Seit Dienstagmittag steht es fest: Mit S. Fischer verlässt der wichtigste Frankfurter Verlag die Stadt. Vom neuen Standort in Berlin verspricht man sich eine bessere Bewältigung der Buchbranchenprobleme.
Die Presse
Lídia Jorge erhält den Staatspreis für Europäische Literatur 2026
Die 79-Jährige wird in Salzburg mit einer Auszeichnung geehrt, die mit 25.000 Euro dotiert ist.
Die Presse
Wie viel ist der Weltmeistertitel im Wrestling wert?
US-Autor Joey Goebel hat mit „Sunset Flip“ einen Roman über Wrestling geschrieben. Was ist dabei echt? Was ist Fake? Und ist das gute Literatur?
Tagesspiegel
Den Büchern wieder gesellschaftliche Resonanz verschaffen
Nach Suhrkamp zieht nun auch S. Fischer von Frankfurt am Main nach Berlin, wo der Verlag im 19. Jahrhundert gegründet wurde. Im Sommer 2027 soll der Umzug stattfinden.
Tagesspiegel
Der S. Fischer Verlag zieht zurück nach Berlin: Warum das eine Wiedergutmachung ist
Der einst in Berlin gegründete Verlag kommt zurück. Hier spielt das literarische Leben noch etwas lebhafter als in Frankfurt am Main. Viele Autoren des Verlags sind bereits hier.
Die Zeit
Das neue Spitzenpersonal
Poschardt, Steinhöfel, Reichelt: Momentan erobern Bücher von Social-Media-Provokateuren die Bestsellerlisten.
Die Zeit
Die Schreibkrise des Mannes
Etwa 80 Prozent aller literarischen Debüts werden mittlerweile von Frauen geschrieben. Das ist nicht nur eine gute Nachricht.
Der Standard
Staatspreis für Europäische Literatur geht an Lídia Jorge
Die portugiesische Schriftstellerin erhält die mit 25.000 Euro dotierte österreichische Auszeichnung am 27. Juli in Salzburg
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Online seit: 16. Juni 2026
Zuletzt geändert: 16. Juni 2026
