Presseschau – 16. August 2021

Michel Hou­el­le­becq über den „Selbst­mord der Moder­ne“ / Kann Lite­ra­tur Kri­sen vor­her­se­hen? / Maxim Bil­ler / Geor­ges-Arthur Gold­schmidt / Bog­dan Woj­dow­ski / War­um Fern­seh-Lite­ra­tur­kri­tik heu­te Kun­den­be­ra­tung ist / Fri­do­lin Schley / Lutz Sei­ler / San­dro Vero­ne­si / Tho­mas Arzt …

Tages­spie­gel
Kom­pli­zier­te Bio­gra­fien
Der Irr­sinn des 20. Jahr­hun­derts und wie er bis in die Gegen­wart reicht: Maxim Bil­lers Roman „Der fal­sche Gruß“.

Tages­spie­gel
Wenn statt Aus­lands­se­mes­ter die Che­mo­the­ra­pie war­tet
Ste­fan Horn­bach schreibt in sei­nem Debüt „Den Hund über­le­ben“ über einen Stu­den­ten, des­sen Leben durch eine Krebs­er­kran­kung auf den Kopf gestellt wird.

Die Welt
Der Selbst­mord der Moder­ne (Pay­wall)
Ehe­ma­li­ge Gene­rä­le war­nen vor gewalt­tä­ti­gen Unru­hen in Frank­reich. Ande­re Län­der sind in einer ähn­li­chen Situa­ti­on. Ein Gast­bei­trag von Michel Hou­el­le­becq.

FAZ
Es gibt den Text – mich gibt es nicht
Geor­ges-Arthur Gold­schmidt begann als Über­set­zer. Heu­te, mit 93 Jah­ren, ist er das, wozu er sich nie beru­fen fühl­te: ein Schrift­stel­ler mit einer beweg­ten Ver­gan­gen­heit.

FAZ
Wider­stand durch Mit­ma­chen? (Pay­wall)
Fri­do­lin Schley rollt in sei­nem Roman „Die Ver­tei­di­gung“ den Nürn­ber­ger Pro­zess neu auf, in dem Richard von Weiz­sä­cker sei­nen Vater mit ver­tei­dig­te.

FAZ
Kann Lite­ra­tur Kri­sen vor­her­se­hen? (Pay­wall)
Das Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um hat das „Pro­jekt Cas­san­dra“ des Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­lers Jür­gen Wert­hei­mer geför­dert, um poli­ti­sche Kon­flik­te früh­zei­tig zu erken­nen.

Der Stan­dard
„Du bist ein Koli­bri“: San­dro Vero­ne­sis neu­er Roman
Der Ita­lie­ner legt mit sei­nem mit dem Pre­mio Stre­ga aus­ge­zeich­ne­ten Buch „Der Koli­bri“ einen gro­ßen euro­päi­schen Roman mit nur win­zi­gen Schwä­chen vor.

Die Zeit
Von Rabau­ken emp­foh­len (Pay­wall)
Lite­ra­tur­kri­tik im Fern­se­hen ist heu­te kein Gerichts­hof mehr, son­dern Kun­den­be­ra­tung.

NZZ
Mit „Brot für die Toten“ liegt eines der bedeu­tends­ten Wer­ke der pol­ni­schen Holo­caust-Lite­ra­tur end­lich auch auf Deutsch vor (Pay­wall)
Der Fun­dus der Sho­ah-Lite­ra­tur aus Ost­mit­tel­eu­ro­pa ist lan­ge nicht aus­ge­schöpft. Zu ent­de­cken gibt es Bog­dan Woj­dowskis erschüt­tern­den Roman von 1971.

Süd­deut­sche Zei­tung
Ver­se aus dem Kel­ler
In sei­nem neu­en Gedicht­band „schrift für blin­de rie­sen“ steigt Lutz Sei­ler in die Archi­ve sei­ner Notiz­bü­cher hin­ab – und begeg­net sich dort selbst wie einem Frem­den.

Süd­deut­sche Zei­tung
„Die Schuld ist da, immer da“ (Pay­wall)
In mei­nem Roman wird ein Mann in der DDR von einem Freund ver­ra­ten. Ein Gast­bei­trag von Mat­thi­as Jüg­ler.

Süd­deut­sche Zei­tung
Ereig­nis­se eines schö­nen Tages
Tho­mas Arzt erzählt von einem öster­rei­chi­schen Dorf, das fast geschlos­sen für den Anschluss an Deutsch­land gestimmt hat.

Die Pres­se
Ber­lin, Baby­lon, Hol­ly­wood (Pay­wall)
Chris­to­pher Isher­wood reist in sei­nem auto­bio­gra­fi­schen Roman „Nur zu Besuch“ ruhe­los um die Welt.

Die Pres­se
„Vie­les ist gleich­zei­tig wahr“ (Pay­wall)
Der jun­ge US-Autor Bryan Washing­ton wird gera­de mit sei­nem Roman über „Din­ge, an die wir nicht glau­ben“ berühmt: Zeit, ihn ken­nen­zu­ler­nen.

Die Pres­se
Die Ver­dop­pe­lung von Flug 006 (Pay­wall)
Her­vé Le Tel­lier ist mit „Die Anoma­lie“ ein ganz gro­ßer lite­ra­ri­scher Wurf gelun­gen, der auf vie­len Ebe­nen her­aus­for­dert und noch lang nach­hallt.

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Online seit: 16. August 2021

Zuletzt geän­dert: 17. Aug. 2021