NZZ
Mitschuldig ohne Aussicht auf Vergebung – das eindringliche Tagebuch einer aus Russland Geflüchteten
Eine Qual ist der russische Aggressionskrieg für die ukrainische Nation, aber auch für aufgeklärte Russen, die sich für den Lauf der Dinge mitverantwortlich fühlen. Die Exilschriftstellerin Natalja Kljutscharjowa legt ein bohrendes Protokoll über ihre Nöte vor.
NZZ
Was bleibt vom Menschen, wenn das Brot knapp wird?
Matthias Nawrats Roman «Das glückliche Schicksal» folgt einem Leben zwischen politischer Nacht und wissenschaftlicher Kälte.
Die Welt
„Auf jeden Quadratmeter unserer Erde kommt ein Problem“
Als Max Frisch Deutsch-Abitur machte, wählte er die Erörterung – und ließ seinen Lehrer forsch wissen: „Ich erstrebe hier keine Vollständigkeit. Aus Mangel an Zeit und Lust.“ Die Note, die Frisch dafür bekam, überrascht.
FAZ
Astrid Lindgren Memorial Award für Illustrator Jon Klassen
Von Bären und anderen Blitzmerkern: Mit reduziertem Ausdruck gelingt dem Bilderbuchkünstler Jon Klassen höchster Eindruck. Jetzt erhält er den größten Kinderbuchpreis der Welt.
FAZ
Immer diese intensiven Gefühle im heißen Sommer
Paulina Spiechowicz erzählt in ihrem Debütroman „Wenn alles brennt“ eine unruhige, polnisch-italienische Familiengeschichte. Und spielt mit der Nostalgie der Gegenwart für die Vergangenheit der Neunzigerjahre.
Die Presse
Wie viel Zeit bleibt noch nach einer ALS-Diagnose? Ein beklemmendes Buch von Angelika Overath
In ihrem neuen Roman setzt sich Angelika Overath mit der Diagnose Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) auseinander und beleuchtet dabei persönliche und politische Verflechtungen.
Die Presse
In diesem Roman erkennt der Vater seinen eigenen Sohn nicht mehr – er leidet an Gesichtsblindheit
Anna Felnhofer erzählt in ihrem neuen Roman „Prosopon“ von einer Familie, die einen schweren Schicksalsschlag erlebt.
Die Presse
Leben im Exil: Roman „Immergrün“ über eine Sängerin ohne Heimat
Ruth Olshan erzählt in „Immergrün“ von einer komplexen Mutter-Tochter-Beziehung und von Verlorenheit im Exil.
Die Presse
„Kosmos? Da bist du richtig, ja.“
Dichter der Woche: Leopold Federmair
Frankfurter Rundschau
Mädchen mit Fell
Julia Webers realistischer Zauber-, Superkräfte- und Verwandlungsroman „Weil ich Ruth bin“.
Tagesspiegel
„Kämpfen, auch wenn man weiß, dass man keine Chance hat“
Mit „Immer noch freundlich, aber kaum noch geduldig“ hat die Schriftstellerin Monika Maron eine Auswahl ihrer Tagebücher von 1980 bis 2021 veröffentlicht.
Die Zeit
Wir zählen mal nach
Eine Frage der Statistik: Wessen Bücher der Literaturkritiker Denis Scheck in seiner Sendung »Druckfrisch« in die Tonne wirft.
Die Zeit
Ich weiß, was du die letzten Sommer getan hast
Die Ärztin Sara Cohen hat lange ein Doppelleben geführt: Als Freida McFadden hat sie Bestseller geschrieben. Da fragt man sich doch, was andere Leute so nebenbei treiben!
Die Zeit
Nie mehr ohne meine Frau
Eines der einflussreichsten Werke der Philosophie hat mit Harriet Taylor Mill eine neue Co-Verfasserin. Sollte man da nicht auch mal Marx und Engels checken?
Der Standard
Kanadier Jon Klassen erhält den Astrid-Lindgren-Gedächtnispreis
Die weltweit höchste Auszeichnung für Kinder- und Jugendliteratur ehrt ihn für „subtiles und eindrucksvolles Erzählen in Text und Bild“
Süddeutsche Zeitung
Ich auch! Ich auch!
Alle reden über Ildikó von Kürthy, weil sie von Denis Scheck desavouiert worden ist. Aber wie liest sich ihr Buch „Alt genug“ denn nun? Und macht Christiane Rösingers eben erschienenes „The Joy of Ageing“ Lust darauf, älter zu werden?
Süddeutsche Zeitung
Eine Million Euro für ein Buch? Ja, bitte
Der spanische Flughafenbetreiber Aena zeichnet einen Roman mit einer ungewöhnlich hohen Summe aus. Ist das unanständig? Im Gegenteil: Woran sich deutsche Unternehmen und reiche Kunstliebhaber ein Beispiel nehmen könnten.
Süddeutsche Zeitung
Gefühle, die sich einfach nicht mehr beruhigen
Ein 60-jähriger Mann, der den Glauben an die Liebe längst verloren hat, wird eines Tages hinterrücks von ihr überwältigt: Thomas Hettches ungemein sinnlicher Roman „Liebe“ erzählt von einer späten, obsessiven Leidenschaft.
Süddeutsche Zeitung
Ist das Verrat?
Im November kam der algerische Schriftsteller Boualem Sansal aus der Haft frei – auch dank seines französischen Verlags Gallimard. Nun wechselt er zum rechten Verlag Grasset. Paris ist in Aufruhr.
Süddeutsche Zeitung
Wenn man immer „die Andere“ ist
Tupoka Ogette wuchs in der DDR auf, wurde durch Rassismuskritik bekannt. In „Trotzdem zuhause“ erzählt sie ihre Geschichte. Doch gerade dort, wo das Memoir am dringendsten berühren möchte, bleibt es recht kühl.
