Presseschau – 13. März 2023

Kenzabu­ro Oe ist tot / Karl Ove Knaus­gård / Ukrai­ni­sche Lite­ra­tur / Geor­ge Orwell …

FAZ
Zwei Win­de, die sich in den Bäu­men tref­fen
Ein Leben mit der Last der Schuld an einer Tat, die nie began­gen wur­de: Zum Tod des japa­ni­schen Lite­ra­tur­no­bel­preis­trä­gers Kenzabu­ro Oe.

Die Pres­se
Lite­ra­tur­no­bel­preis­trä­ger Kenzabu­ro Oe gestor­ben
Japans gro­ßer Nach­kriegs­au­tor, Spross einer adli­gen Samu­rai-Fami­lie, war Pazi­fist, Außen­sei­ter, Pro­vo­ka­teur. Er wur­de nie müde, zu war­nen und zu mah­nen. 1994 hat­te er den Nobel­preis bekom­men.

Die Pres­se
In einem Land vor unse­rer Zeit
Es ist 2014, und es ist „Som­mer in Odes­sa“. Für die Stu­den­tin Olga wird sich bald vie­les ändern, für die Ukrai­ne noch mehr. Iri­na Kilim­nik hat dar­aus einen weh­mü­ti­gen Roman gemacht.

Der Stan­dard
Ein­deu­tig lang! Aber auch Groß? Karl Ove Knaus­gårds neu­er Roman
Mit „Die Wöl­fe aus dem Tal der Ewig­keit“ posi­tio­niert sich Karl Ove Knaus­gård wie­der an der Gren­ze zwi­schen Lese­fut­ter und kanon­wür­di­ger Lite­ra­tur

Der Spie­gel
Putins Angst vor der Lite­ra­tur (Pay­wall)
In Mos­kau kur­sie­ren Lis­ten ver­bo­te­ner Schrift­stel­ler. Dar­un­ter nicht nur rus­si­sche Autoren, die die Ukrai­ne-Inva­si­on ver­ur­teil­ten, son­dern auch Ste­phen King und J.K Row­ling. Ihre Wer­ke wer­den nicht ver­brannt – aber recy­celt.

FAZ
Flucht nach Mar­ra­kesch
„Die Stim­men von Mar­ra­kesch“ war lan­ge Eli­as Canet­tis erfolg­reichs­tes Buch. Aber was fin­det man, wenn man sei­nen Gegen­stand, die marok­ka­ni­sche Stadt, heu­te von Neu­em sucht?

NZZ
Geor­ge Orwell kämpf­te im Spa­ni­schen Bür­ger­krieg; auf einen Faschis­ten, der von der Latri­ne kam, konn­te er nicht schies­sen. Er erkann­te im Feind den Men­schen
Der eng­li­sche Schrift­stel­ler war sich nie zu scha­de, zwi­schen allen Stüh­len zu sit­zen. Er war ein Frei­geist wie nur weni­ge ande­re.

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Online seit: 13. März 2023

Zuletzt geän­dert: 13. März 2023