Presseschau – 13. Dezember 2024

Cle­mens J. Setz / Saman­tha Har­vey / Sach­bü­cher des Jah­res 2024 / Edie Calie / Nat­su­me Sōse­ki / Mikołaj Łoziń­ski / Han Kang / Sjón / Ser­hij Zha­dan / Hein­rich Hei­ne / Kars­ten Schu­bert / Deniz Yücel / Colum McCann / Moni­ka Rinck …

NZZ
Auf X kann man twit­tern oder dich­ten. Manch­mal ist es schwie­rig, das eine vom andern zu unter­schei­den
Der öster­rei­chi­sche Schrift­stel­ler Cle­mens J. Setz hat ein Fai­ble für alles Schrä­ge. Es ver­wun­dert nicht, dass er auch eine Schwä­che fürs poe­ti­sche Twit­tern hat.

Die Welt
„Umlauf­bah­nen“: Der Glo­bal-Roman
Saman­tha Har­veys Roman „Umlauf­bah­nen“ erzählt von sechs Raum­fah­rern, aber eigent­lich ist Har­veys Held der blaue Pla­net, den sie umkrei­sen. Das brach­te ihr 2024 den Boo­ker Pri­ze ein. Leser von Gün­ther Anders wer­den hier an einen Zen­tral­ge­dan­ken des Phi­lo­so­phen erin­nert.

FAZ
F.A.Z.-Jahresrückblick: Das sind die wich­tigs­ten Sach­bü­cher des Jah­res 2024
In die­sem Jahr sind vie­le lesens­wer­te Sach­bü­cher erschie­nen. Deren Autoren befas­sen sich unter ande­rem mit der Wei­ma­rer Repu­blik, archäo­lo­gi­schen Fra­gen und Debat­ten über den Wert von Men­schen mit geis­ti­gen Beein­träch­ti­gun­gen. Acht Emp­feh­lun­gen.

Die Pres­se
Edie Calie: Wer lebt noch Rock’n’Roll?
In „Loret­t­as letz­ter Trip“ schickt Edie Calie eine jun­ge Frau auf eine wil­de Rei­se und kon­fron­tiert sie mit ihrer Ver­gan­gen­heit.

Die Pres­se
Von der Hybris eines japa­ni­schen Katers
Eine Kat­ze schil­dert ihr Leben im Haus­halt eines Leh­rers und blickt mit gele­gent­li­chem Mit­leid auf ihren Gast­ge­ber – wun­der­bar iro­nisch und ver­gnüg­lich.

Die Pres­se
Zum Wei­nen und zum Lachen: eine Fami­lie in Gali­zi­en
Eine Fami­lie in Gali­zi­en, dem „Armen­haus“ im Habs­bur­ger­reich: Mikołaj Łoziń­ski ver­knüpft ihre Geschich­te gekonnt mit welt­his­to­ri­schen Abläu­fen.

Die Pres­se
Der neue Roman der Nobel­preis­trä­ge­rin Han Kang erzählt von einem Mäd­chen zwi­schen Toten
Ein Haus im Schnee, Geis­ter und die Mas­sa­ker von 1948: Lite­ra­tur­no­bel­preis­trä­ge­rin Han Kang erin­nert in „Unmög­licher Abschied“ an die blu­ti­gen Anfän­ge von Süd­ko­rea.

Die Pres­se
Spec­trum Lyrik: Sjón
Sjón, 1962 gebo­ren, lebt in Reykja­vík. Er ver­öf­fent­lich­te zahl­rei­che Lyrik­bän­de und Roma­ne, schrieb Opern­li­bret­ti und Lied­tex­te.

Frank­fur­ter Rund­schau
Die wun­den Punk­te
Eine klei­ne Ukrai­ne-Biblio­thek (61): Ser­hij Zhadans „Chro­nik des eige­nen Atems. 50 und 1 Gedicht“

Tages­spie­gel
Repor­ta­ge von Gabrie­le Ter­git: Hei­ne in den Bädern von Luc­ca
Am 13. Okto­ber 1963 ver­öf­fent­lich­te der Tages­spie­gel im Feuil­le­ton die­sen Arti­kel von Gabrie­le Ter­git, in dem es um Hein­rich Hei­ne und das Exil geht.

Der Stan­dard
Phi­lo­soph über Iden­ti­täts­po­li­tik: „Gehört zur libe­ra­len Demo­kra­tie dazu“
Kars­ten Schu­bert, Autor des Buches „Lob der Iden­ti­täts­po­li­tik“, über Moral und Frei­heit, die Ent­wick­lung der Demo­kra­tie und den Anti-Woke­ness-Dis­kurs

Der Stan­dard
Buch­tipps der Woche: Die Legen­den Donald Duck und John le Car­ré intim
Ger­ty und Hugo von Hof­manns­thal las­sen in ihrem Brief­wech­sel in ein Leben zwi­schen Ehe und Künst­ler­da­sein bli­cken

Süd­deut­sche Zei­tung
Eklat beim PEN Ber­lin über Nah­ost­kon­flikt: „Viel­leicht muss­te es auch mal knal­len“
Zu isra­el­kri­tisch den einen, zu weich­ge­spült den ande­ren: Der PEN Ber­lin zer­strei­tet sich über eine Nah­ost-Reso­lu­ti­on. Ein Gespräch mit dem auf­ge­wühl­ten Co-Ver­eins­spre­cher Deniz Yücel über einen Eklat, der die gan­ze Repu­blik inter­es­sie­ren soll­te.

Süd­deut­sche Zei­tung
Die Mut­ter aller Schmer­zen
Der Isla­mi­sche Staat ent­haup­te­te James Foley vor lau­fen­der Kame­ra, der Schrift­stel­ler Colum McCann hat nun die Geschich­te sei­ner Mut­ter Dia­ne Foley pro­to­kol­liert. „Ame­ri­can Mother“ macht James vom Sym­bol wie­der zum Men­schen.

Süd­deut­sche Zei­tung
Moni­ka Rinck: „Höl­len­fahrt & Enten­staat“: Oh du schö­ne Rase­rei
Mit der Lyri­ke­rin Moni­ka Rinck wür­de man gern über die Auto­bahn rau­schen, so rhyth­misch wir­beln ihre neu­en Gedich­te.

Die Fur­che
Ver­le­ge­rin Anne Ben­der: „Action und Humor sind bei Jugend­li­chen gefragt“
Anne Ben­der vom Carlsen Ver­lag weiß, wor­auf es bei Jugend­li­te­ra­tur ankommt. Ein Gespräch über Har­ry Pot­ter, Comics und Social Media.

 

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Online seit: 13. Dezem­ber 2024

Zuletzt geän­dert: 14. Dez. 2024