Presseschau – 12. Mai 2025

Goe­the als High Net Worth Indi­vi­du­al / Maxim Bil­ler / Oce­an Vuong / Igor Guber­man / Joy­ce Carol Oates / Jonas Lüscher / Bar­bi Mar­ko­vić / Nino Hara­ti­schwi­li …

NZZ
Goe­the wäre heu­te ein High Net Worth Indi­vi­du­al: Sein „Faust“-Drama kann man auch als Refle­xi­on über Kryp­to­wäh­run­gen ver­ste­hen
Goe­the wur­de in eine wohl­ha­ben­de Fami­lie gebo­ren, erb­te ein Ver­mö­gen, bezog als Spit­zen­be­am­ter in Wei­mar ein hohes Gehalt – und dach­te in sei­nem Werk immer wie­der über die Macht und die Gefah­ren des Gel­des nach.

NZZ
Anna Meli­ko­va erzählt vom rus­sisch-ukrai­ni­schen Kon­flikt im Spie­gel einer toxi­schen Lie­bes­be­zie­hung
Zwi­schen Lie­bes­schwü­ren und poli­ti­schem Dis­sens: „Ich ertrin­ke in einem flie­hen­den See“, der Roman der auf der Krim gebo­re­nen Anna Meli­ko­va, ist ein Abge­sang auf eine Lie­be und die ver­lo­re­ne Hei­mat.

Die Welt
Wie vie­le ver­sof­fe­ne Agen­tin­nen sind nötig, um eine Ban­de Öko­ter­ro­ris­ten aus­zu­he­ben?
Eine Ex-FBI-Ermitt­le­rin mit Hang zur men­schen­feind­li­chen Frot­ze­lei ermit­telt gegen fran­zö­si­sche Kom­mu­nar­den. In Rachel Kush­ners gelun­ge­nem Roman „See der Schöp­fung“ müs­sen alle lei­den, aber ganz beson­ders Michel Hou­el­le­becq.

Die Welt
Neu­es aus dem alten Prag
Maxim Bil­ler hat ein Buch über den tsche­chisch-jüdi­schen Schrift­stel­ler Jiří Weil geschrie­ben. Der leb­te ein paar Jah­re in Mos­kau, bevor er bei den Kom­mu­nis­ten in Ungna­de fiel. Und die Novel­le bleibt Bil­lers heim­li­che Meis­ter­dis­zi­plin.

FAZ
Neu­es vom Koh­le­hy­drat-Kil­ler und ande­re Ver­bre­chen
Best­sel­ler­au­tor Sebas­ti­an Fit­zek hat ein neu­es Buch geschrie­ben: „Hor­ror-Date“ ist ein soge­nann­ter „Kein­thril­ler“ gewor­den. Da geht aber noch mehr im Gen­re-Rou­lette. Hier wären ein paar Vor­schlä­ge.

FAZ
„Der Mensch selbst ist nie­mals schlecht“
In sei­nem neu­en Roman „Der Kai­ser der Freu­de“ ver­sucht der ame­ri­ka­ni­sche Star­au­tor Oce­an Vuong davon zu erzäh­len, wie gutes Leben gelin­gen könn­te – auch in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Trump. Ein Gespräch.

FAZ
Groß­meis­ter am Spiel­brett der Poe­sie
In Russ­land wur­de er schi­ka­niert, also emi­grier­te er nach Jeru­sa­lem. Heu­te ist er der popu­lärs­te rus­sisch­spra­chi­ge Autor, aber im Wes­ten kennt ihn kaum jemand: Was Igor Guber­mans Schrei­ben aus­macht.

FAZ
Wie wol­len wir arbei­ten?
Bücher über Arbeit gibt es vie­le. Der Band „Sci­ence Fic­tion und Labour Fic­tion. Zukunfts­vor­stel­lun­gen von Arbeit und Arbeits­kämp­fen“ öff­net ganz neue Per­spek­ti­ven.

Die Zeit
„Vie­le labern Scheiß von ihrer Lie­be“
Jas­na Frit­zi Bau­er und Katha­ri­na Zorn haben einen Roman über eine Taxi­fah­re­rin in der frü­hen Bun­des­re­pu­blik geschrie­ben. Ein Gespräch übers Schrei­ben und ihre Bezie­hung

Frank­fur­ter Rund­schau
Damit die­se Frau­en weni­ger läs­tig sind
„Der Schläch­ter“ von Joy­ce Carol Oates erzählt von den grau­sa­men, von Irr­glau­ben gepräg­ten Anfän­gen der Gynä­ko­lo­gie.

Frank­fur­ter Rund­schau
Der Jude und das Zerr­bild
Vor 100 Jah­ren erschien Lion Feucht­wan­gers Roman „Jud Süß“ – dem 15 Jah­re spä­ter Veit Harlans Mach­werk folg­te.

Süd­deut­sche Zei­tung
In der Buch­sta­ben­sup­pe
Ein schlam­pi­ger, wenig sym­pa­thi­scher Typ und sein Gedan­ken­strom an einem ver­bum­mel­ten „Sonn­tag“: Oli­vi­er Schrau­wen erzählt in sei­ner Gra­phic Novel aus­führ­lich von Nicht­er­eig­nis­sen und Nich­tig­kei­ten. Was ist dar­an so fas­zi­nie­rend?

Tages­spie­gel
Wenn die Post­frau x‑mal klin­gelt
Sarah Hüb­ner ana­ly­siert in ihrem her­aus­ra­gen­den Comic-Debüt „Unru­he“ mit Witz und Scharf­sinn die Dyna­mik von Ver­schwö­rungs­my­then. Das macht ihr Buch rele­vant und unter­halt­sam.

Die Fur­che
Mord an der Donau
Er war Jour­na­list ers­ten Ran­ges und besaß ein aus­ge­präg­tes kri­mi­na­lis­ti­sches Inter­es­se. In „Die Schat­ten von Prag“ taucht Egon Erwin Kisch nun als Roman­fi­gur auf.

Die Fur­che
Jonas Lüscher unter­nimmt in sei­nem Roman eine Rei­se durch Raum und Zeit
Mit kri­ti­schem Blick und sti­lis­ti­scher Bril­lanz unter­nimmt Jonas Lüscher in sei­nem neu­en Roman „Ver­zau­ber­te Vor­be­stim­mung“ eine ambi­tio­nier­te Rei­se durch Raum und Zeit.

Der Stan­dard
Oce­an Vuong und die hei­len­de Gemein­schaft der Fast­food­kö­che
Zärt­lich­keit prägt den zwei­ten Roman des US-Lite­ra­tur­stars. Zuge­hö­rig­keit und Hoff­nung fin­det sein Held bei einer Grei­sin. Das ergibt Plot ohne Fra­gi­li­täts­ver­lust

Der Stan­dard
Comics erzäh­len 80 Jah­re nach Kriegs­en­de über Kunst als Nazi-Pro­pa­gan­da­mit­tel
In „Letz­te Ein­stel­lung“ und „Zwei weib­li­che Halbak­te“ zeich­nen Isa­bel Kreitz und Rénald Luzier den Irr­sinn der Nazi-Pro­pa­gan­da nach – und erhel­len damit aktu­el­le Debat­ten.

Der Stan­dard
„Schimp­fen ist Teil mei­ner Poe­sie“
Im neu­en Buch „Steh­len, Schimp­fen, Spie­len“ der Autorin Bar­bi Mar­ko­vić geht es um Prak­ti­ken ihres Schrei­bens. Ein Gespräch über Selbst­re­fle­xi­on, Lügen in der Lite­ra­tur und Tex­te als Ven­ti­le

Der Stan­dard
Wie die Alte Schmie­de seit 50 Jah­ren die Lite­ra­tur geschmei­dig erhält
Die Insti­tu­ti­on in der Wie­ner Schön­la­tern­gas­se fei­ert in Bäl­de ihr ers­tes hal­bes Jahr­hun­dert im Zei­chen der Lite­ra­tur­ver­mitt­lung

Stutt­gar­ter Zei­tung
„In den düs­ters­ten Pha­sen erwacht der größ­te Lebens­wil­le“
An die­sem Mitt­woch beginnt das zwei­te Stutt­gar­ter Lite­ra­tur­fes­ti­val. Die Schrift­stel­le­rin Nino Hara­ti­schwi­li hat das Pro­gramm zusam­men­ge­stellt. Hier erklärt sie, wie die tra­gi­sche Inten­si­tät der Gegen­wart mit einer Fei­er des Lebens zusam­men­ge­hen kann.

Stutt­gar­ter Zei­tung
Ver­ste­hen Sie Spaß?
Bela B Fel­sen­hei­mer hat einen Roman über Macht­miss­brauch geschrie­ben. Der Schlag­zeu­ger der Ärz­te nimmt die Musik­in­dus­trie als Auf­hän­ger, zeigt aber auf eben­so cle­ve­re wie erschüt­tern­de Wei­se, dass die Geschich­te nicht bei Ramm­stein auf­hört.

 

 

 

 

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Online seit: 12. Mai 2025

Zuletzt geän­dert: 12. Mai 2025