Presseschau – 12. März 2025

Mar­tin Mose­bach / Knut Ham­sun / Chris­ti­an Kracht / Hele­ne Hege­mann / Inge­borg-Bach­mann / Chris­toph Kra­mer …

NZZ
Mar­tin Mose­bach demon­tiert in sei­nem neu­en Roman gna­den­los die Selbst­glo­ri­fi­zie­rung des Künst­lers
Das Ver­hält­nis von Künst­ler und Modell gibt end­los Stoff für Skan­dal­ge­schich­ten. Sel­ten wur­de es mit eben­so viel küh­ler Ver­nunft und erzäh­le­ri­scher Vir­tuo­si­tät seziert wie im Roman «Die Rich­ti­ge» von Mar­tin Mose­bach.

NZZ
Die Samit aus ihrer Land­schaft her­aus­ge­ekelt – war­um eine Ham­sun-Schu­le in Nord­nor­we­gen ihren Namen ablegt
Der Lite­ra­tur­no­bel­preis­trä­ger Knut Ham­sun (1859–1952) war ein glü­hen­der Anhän­ger Hit­lers. Nach dem Welt­krieg galt er als toxisch, doch kam es in den neun­zi­ger Jah­ren zu einer Ham­sun-Renais­sance. Die Samit aller­dings haben sei­ne üblen Schmä­hun­gen nicht ver­ges­sen.

FAZ
Aus­flug in die Schat­ten­welt
Der Traum im Traum gebiert die Sehn­sucht nach der Zuflucht: Chris­ti­an Krachts neu­er Roman „Air“ fragt, was aus uns wird, wenn wir unse­re Welt ver­las­sen.

FAZ
Wenn uns eine Comic­fi­gur den Rang strei­tig macht
Psy­cho­dra­ma mit meta­fik­tio­na­lem Gegen­spie­ler: Der kroa­ti­sche Zeich­ner Igor Kor­dej lässt in „Texas Kid, mein Bru­der“ einen Wes­tern­hel­den ins Pri­vat­le­ben einer Comic­zeich­ner­fa­mi­lie ein­tre­ten – mit ver­hee­ren­den Fol­gen.

FAZ
Geheim­nis­tue­rei, Klatsch und ver­letz­te Eitel­keit
Frü­her durf­te man einen Tag kos­ten­los durch das Land fah­ren, jetzt gibt es ein Buch­ge­schenk und frei­en Muse­ums­be­such: Die Nie­der­lan­de eröff­nen ihre tra­di­tio­nel­le Buch­wo­che, eine Fei­er des Lesens.

Tages­spie­gel
Der „Per­len­tau­cher“ wird 25 Jah­re: Wäch­ter der Lite­ra­tur­kri­tik
Das Online-Kul­tur­ma­ga­zin „perlentaucher.de“ fei­ert sei­nen 25. Geburts­tag. Aus die­sem Anlass hat es jetzt auch Ein­gang ins Deut­sche Lite­ra­tur­ar­chiv in Mar­bach gefun­den.

Tages­spie­gel
Hele­ne Hege­manns „Stri­ker“: Der Roman der Stun­de
Angst, Ver­bun­den­heit und ein viel­schich­ti­ges Werk vol­ler urba­ner Roh­heit und Schön­heit. Fast wäre „Stri­ker“ ein rich­tig gro­ßer Roman gewor­den.

Der Stan­dard
Inge­borg-Bach­mann-Aus­stel­lung in Roms Casa di Goe­the
„Ich exis­tie­re nur, wenn ich schrei­be“ lau­tet der Titel der bis Ende August lau­fen­den Schau in Rom, der Wahl­hei­mat der öster­rei­chi­schen Lite­ra­tin

Süd­deut­sche Zei­tung
Der hef­tigs­te Herz­schmerz wegen des schöns­ten Mäd­chens
Der Ex-Fuß­ball­pro­fi Chris­toph Kra­mer hat einen Roman vol­ler Super­la­ti­ve geschrie­ben. Damit will er auf die Best­sel­ler­lis­te – natür­lich.

Süd­deut­sche Zei­tung
Plötz­lich Geschwis­ter
Zofia und Tom mögen sich nicht, sind jetzt aber Bru­der und Schwes­ter. In Katya Balens Roman „Wün­sche an die Wel­len“ erle­ben zwei Kin­der alle Zumu­tun­gen einer Patch­work-Fami­lie.

 

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Online seit: 12. März 2025

Zuletzt geän­dert: 13. März 2025