Presseschau – 12. März 2024

Alex­an­der Klu­ge / Gabri­el Gar­cía Már­quez / Anne Weber / Didier Eri­bon / Cle­mens J. Setz / Alek­sand­ar Hemon / Dana Gri­gorcea …

NZZ
Bücher kön­nen Koli­ken, Öde­me oder gar eine Krebs­er­kran­kung aus­lö­sen
Die Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek Bie­le­feld will wegen Todes­ge­fahr 60.000 alte Bän­de aus ihren Rega­len neh­men. Gemein­sam ist ihnen allen die Far­be Grün.

NZZ
Selbst beim Ster­ben herrscht Klas­sen­kampf: Didier Eri­bon schreibt über sei­ne Mut­ter
Didier Eri­bon ist ein Lieb­ling der fran­zö­si­schen Intel­lek­tu­el­len. In sei­nen Büchern ver­sucht er zu erklä­ren, wie aus lin­ken Arbei­tern stram­me Le-Pen-Wäh­ler gewor­den sind. In sei­nem neu­en Buch, «Eine Arbei­te­rin», nimmt er die eige­ne Mut­ter als Bei­spiel – und schei­tert.

FAZ
Die Kunst, von der Kunst zu schrei­ben
Dana Gri­gorce­as Roman „Das Gewicht eines Vogels beim Flie­gen“ bedient sich des Mythos um den rumä­ni­schen Bild­hau­er Con­stan­tin Brân­cuși. Dabei liegt sei­ne Stär­ke nicht im Blick auf den bild­ne­ri­schen Pro­zess.

Tages­spie­gel
Geheim­nis­se und Geschich­ten der Pari­ser Ban­lieues: Anne Webers Roman „Bann­mei­len“
Auf­bre­chen, sich wun­dern, irgend­wann ankom­men: Die Buch­preis­ge­win­nern des Jah­res 2020 hat einen „Roman in Streif­zü­gen“ geschrie­ben und die Vor­städ­te der Olym­pia­stadt Paris erkun­det.

Tages­spie­gel
„Mir brach das Herz. Ich schäm­te mich“
Sie stürz­te immer öfter, er brach­te sie ins Alters­heim. Dort starb sie nach nur sie­ben Wochen. Didier Eri­bon („Rück­kehr nach Reims“) über das Lebens­en­de sei­ner Mut­ter und das Ver­sa­gen des Pfle­ge­sys­tems.

Die Zeit
Die­ses Buch muss man ertra­gen kön­nen
Ein Gym­na­si­um in Pul­lach will den Namen des Kin­der­buch­au­tors Otfried Preuß­ler able­gen, wegen des­sen Buch „Ern­te­la­ger Gey­er“ aus der Nazi-Zeit. Was aber steht drin?

Frank­fur­ter Rund­schau
Die Lie­be in spä­te­ren Jah­ren
Der nach­ge­las­se­ne Roman „Wir sehen uns im August“ von Gabri­el Gar­cía Már­quez

Süd­deut­sche Zei­tung
Lie­be im Gra­nat­ha­gel
Alek­sand­ar Hemon hat einen Roman über einen bos­ni­schen, homo­se­xu­el­len Mann geschrie­ben, der im Ers­ten Welt­krieg die gro­ße Lie­be fin­det und dann in Shang­hai zu Tode kommt.

Der Stan­dard
Alex­an­der Klu­ge: „Dis­rup­ti­on gehört zu den Tat­sa­chen in der Welt“
Der Autor und Fil­me­ma­cher Alex­an­der Klu­ge sieht sich als Ver­tei­di­ger einer unab­hän­gi­gen Öffent­lich­keit. Ein Gespräch über gesell­schaft­lich Spal­tung und Balan­ce

Der Stan­dard
„Klar­kom­men“ mit einem unge­wöhn­lich gewöhn­li­chen Leben
In ihrem zwei­ten Roman erzählt die Autorin Ilo­na Hart­mann vom Erwach­sen­wer­den, wie es wirk­lich ist: nicht so spa­ßig wie in Fil­men oft ange­prie­sen

Der Stan­dard
Das ers­te Gedicht des neu­en Poe­ta Lau­rea­tus
Der Schrift­stel­ler Cle­mens J. Setz ist der zwei­te Poe­ta Lau­re­tus des Lite­r­a­ri­cums Lech.

Der Stan­dard
Spä­te lite­ra­ri­sche Gerech­tig­keit für Geor­gi Demi­dow
„Fone Kwas oder Der Idi­ot“ ist ein wie­der auf­ge­tauch­tes, wich­ti­ges Manu­skript über sta­li­nis­ti­schen Ter­ror

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Online seit: 12. März 2024

Zuletzt geän­dert: 13. März 2024