Presseschau – 11. April 2025

Karl Ove Knaus­gård / Nils Wes­ter­boer / Mau­rice Chap­paz / Yan­nic Han Biao Fede­rer / Fio­na Siro­nic / Ser­hij Zha­dan / Jörg Pirin­ger / Sis­si Tax / Vere­na Stauf­fer / Suzu­mi Suzu­ki / Chris­toph Tür­cke …

NZZ
Lite­ra­tur-Star Karl Ove Knaus­gård: „Wenn einer sein Buch ‚Min Kamp‘ nennt, ist das ein gros­ses ‚Fuck you‘ an die Welt“
Er habe zwar kei­nen Pakt mit dem Teu­fel geschlos­sen, wie der Prot­ago­nist sei­nes neus­ten Romans, „Die Schu­le der Nacht“, sagt der nor­we­gi­sche Autor. Aber nach­dem er sei­ne Fami­lie lite­ra­risch vor der gan­zen Welt ent­blösst habe, sei er doch in eine Art Höl­le gekom­men.

Die Welt
End­lich Sci­ence-Fic­tion aus Deutsch­land, die das gan­ze Welt­all lesen soll­te
Irgend­et­was muss unter­wegs schreck­lich schief­ge­lau­fen sein auf der Erde 2.0. Nils Wes­ter­boers Roman über eine Welt­raum­be­sied­lung ent­wirft eine fan­tas­tisch frem­de Astro­bio­lo­gie. Soll man sie schüt­zen oder für das Über­le­ben der Mensch­heit aus dem Weg räu­men?

FAZ
Mau­rice Chap­paz: „Alle­lu­ja“
Du bringst mir Freu­de! Ein Gedicht eines Lyri­kers aus dem schwei­ze­ri­schen Wal­lis, das klingt wie der Fan­fa­ren­stoß eines kind­li­chen Ewig­keits­vo­gels.

Frank­fur­ter Rund­schau
Yan­nic Han Biao Fede­rer: „Für immer seh ich dich wie­der“ – Der Sohn des Schrift­stel­lers
Ein Buch, das schön sein muss wie ein Grab: Yan­nic Han Biao Fede­rer erzählt vom Tod eines Kin­des im Mut­ter­leib.

Die Pres­se
Ihr Wunsch? Ein feu­er­fes­ter Safe
Ganz ana­log sam­melt Fio­na Siro­nic’ Prot­ago­nis­tin Informa­tionen über aus­ge­stor­be­ne Vögel. Die­se Unter­la­gen will sie sicher auf­be­wahrt wis­sen.

Die Pres­se
Ser­hij Zha­dan: Auch im Krieg gibt es Blind Dates
Seit 2024 steht der ukrai­ni­sche Schrift­stel­ler Ser­hij Zha­dan an der Front, sei­ne Erzäh­lun­gen stam­men direkt von dort. Selbst im Krieg wird gehei­ra­tet, wer­den Kin­der gezeugt – ist auf irgend­ei­ne Art immer die Lie­be da.

Die Pres­se
Jörg Pirin­gers ent­zünd­li­ches Sprach­ge­misch: Die Fir­ma, ihr Chef und eine Maschi­ne
Es geht in Jörg Pirin­gers Buch „ver­brenner“ um das Feu­er im ­wei­tes­ten Sinn. His­to­ri­sche Bege­ben­hei­ten, wis­sen­schaft­li­che Fak­ten, bibli­sche Anspie­lun­gen und lite­ra­ri­sche Refe­ren­zen wer­den zu einem bedroh­li­chen ent­zünd­li­chen Sprach­ge­misch.

Der Stan­dard
Wie Sis­si Tax und Vere­na Stauf­fer die Sprach­kunst neu bele­ben
Mit einem „Wör­ter­buch“ sowie Lie­bes­ge­dich­ten ver­lei­hen die bei­den hei­mi­schen Autorin­nen der expe­ri­men­tel­len Lite­ra­tur neu­en Glanz

Die Zeit
Die Nar­be unter dem Tat­too unter dem Pflas­ter
In aller Här­te: Die japa­ni­sche Autorin Suzu­mi Suzu­ki erzählt in ihrem lite­ra­ri­schen Debüt von einer Sex­ar­bei­te­rin und deren Ver­hält­nis zum Kör­per, zur Mut­ter, zur Welt.

Süd­deut­sche Zei­tung
Am Anfang war die Angst
Wozu machen wir Musik und woher kommt sie? Was hat ihr Ursprung mit Sado­ma­so­chis­mus und Men­schen­op­fer zu tun? Der Phi­lo­soph Chris­toph Tür­cke hat nicht nur boh­ren­de Fra­gen. Son­dern auch ein paar über­ra­schen­de Ant­wor­ten.

 

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Online seit: 11. April 2025

Zuletzt geän­dert: 11. Apr. 2025